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Logo Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Aufarbeitungsinitiative

Gedenkbibliothek zu Ehren der Opfer des Kommunismus

Die Gedenkbibliothek wurde 1990 gegründet, um in ehemals kommunistischen Ländern verbotene belletristische und Sachliteratur zu sammeln, die über Ursachen und Folgen des sowjetischen Kommunismus aufklärt. Schwerpunkt der mehr als 12 000 Werke sind Publikationen zur Geschichte der Sowjetunion und über die Verbrechen des Stalinismus. Literatur zu Repression, Opposition und Widerstand in der DDR sowie in anderen ehemaligen „Ostblock“-Ländern gehören ebenso zum Bestand wie Haft- und Lagererinnerungen oder Schriften von Dissidenten. In den Räumen im Lessinghaus im Berliner Nikolaiviertel finden regelmäßig Veranstaltungen statt. Es werden Ausstellungen gezeigt und die Möglichkeit zur Begegnung mit Zeitzeugen und Zeitzeuginnen geboten.

Screenshot der Website der Bibliothek des Bundesarchivs

Bibliothek

Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO)

Die Bibliotheksbestände, die bei der Gründung der Stiftung Archiv der Parteien und Massenorganisationen der DDR (SAPMO) am 1. Januar 1993 vom Bundesarchiv übernommen wurden (unter anderem 750.000 Bände des Instituts für Marxismus-Leninismus beim Zentralkomitee der SED und 250.000 Bände der Zentralbibliothek der Gewerkschaften des FDGB), sind heute am Dienstort des Bundesarchivs Berlin-Lichterfelde zu finden. Hinzu kamen die Dienstbibliothek des Zentralen Staatsarchivs der DDR mit 200.000 Bänden sowie weitere Übernahmen und ergänzender Bestandsaufbau, sodass die Bibliothek in Berlin-Lichterfelde heute mit 1,7 Millionen Bänden den umfangreichsten Bibliotheksbestand innerhalb des Bundesarchivs bereithält. Die Bibliotheken aller sieben Dienstorte des Bundesarchivs bilden eine gemeinsame wissenschaftliche Spezialbibliothek sowie Dienstbibliothek für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Aus dem Bibliotheksbestand in Berlin-Lichterfelde können Medien ab dem Erscheinungsjahr 1956 über die Orts- und Fernleihe ausgeliehen werden. Die nicht ausleihbare Literatur kann im Lesesaal der Bibliothek eingesehen werden.

Logo OstDok

Website

OstDoc - Osteuropa Dokumente online

OstDoc ist eine Open Access-Plattform, die elektronische Volltexte zur Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung bereitstellt. Zur fachlichen und privaten Nutzung besteht freier Zugang zu etwa 3 200 urheberrechtlich geschützten Publikationen. Dabei handelt es sich um Monographien, Schriftenreihen, Zeitschriften, aber auch Quellen ab der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Über erweiterte Suchfunktionen können Metadaten aller zugänglichen Dokumente sowie Inhalte der Volltexte gefunden werden. OstDoc veröffentlicht zudem selbst wissenschaftliche Arbeiten als elektronische Publikationen in der „Digitalen Reihe der Graduiertenschriften“ sowie in der „Digitalen Reihe DigiOst“, die Editionen, Tagungs- und Sammelbände umfasst. Die Plattform OstDoc ist in die Webseite der Virtuellen Fachbibliothek Osteuropa integriert.

Logo Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa

Website

Virtuelle Fachbibliothek Osteuropa

Die Virtuelle Fachbibliothek ist ein Portal, das Fachinformationen zur Osteuropaforschung zusammenfasst. Über eine Suchfunktion wird der Zugriff auf gedruckte und elektronische Publikationen zu Geschichte, Sprache, Literatur, Politik und Kultur der GUS-Länder des Kaukasus, des Baltikums, Mittelasiens sowie Ost- und Südosteuropas ermöglicht. Das Angebot wird von den Kooperationspartnern erstellt und speist sich aus Bibliothekskatalogen, Zeitschriften- und Fachdatenbanken sowie Internetressourcen. Der Nutzer wird häufig direkt zu Volltexten oder Dokumentenlieferdiensten weitergeleitet. Darüber hinaus ist die zentrale Open Access-Plattform OstDok für elektronische Volltexte der Ost-, Ostmittel- und Südosteuropaforschung in die Virtuelle Fachbibliothek integriert, die auch über Institutionen, Forschungsprojekte, Wissenschaftler sowie aktuelle Veranstaltungen informiert.

Screenshot der Homepage der Bibliothek der Friedrich Ebert Stiftung

Online-Ressource

Sammlung „Vorwärts bis 1933“

Am 1. Oktober 1876 begann mit der ersten Ausgabe des Vorwärts die Geschichte der bedeutendsten periodischen Publikation der deutschen Sozialdemokratie, in der sich nicht zuletzt auch die politisch-historischen Ereignisse des Deutschen Kaiserreichs und der Weimarer Republik widerspiegeln. Die Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung hat im Jahr 2015 mit den Vorbereitungen der Digitalisierung des Vorwärts für die Jahre bis 1933 begonnen. Im Rahmen des Projekts wurden Scans von etwa 200.000 Zeitungsseiten angefertigt, die über eine im Volltext durchsuchbare Web-Präsentation der Forschung und der interessierten Allgemeinheit weltweit zugänglich gemacht werden. Im April 2017 wurden die ersten Vorwärts-Jahrgänge im Internet zugänglich gemacht. Die Präsentation wird seitdem laufend vervollständigt.

Bibliothek

Working Class Movement Library

Die Bibliothek der Working Class Movement Library enthält eine umfassende Sammlung englischer Sprachbücher, Zeitschriften und Broschüren, die sich auf die Entwicklung der politischen und kulturellen Institutionen der Arbeiterklasse beziehen, die von der industriellen Revolution geschaffen wurden.Sie befindet sich heute in einem ehemaligen Krankenschwestern-Gebäude in Salford und wurde 1953 von Edmund Frow und Ruth Haines gegründet. Aus Liebe zu Büchern entstand zunächst eine persönliche Sammlung, die sich zu einer einzigartigen und wertvollen Ressource für alle Interessierten entwickelte, die mehr über das Leben der Arbeiterklasse und deren politische Überzeugungen wissen wollen. Der Bibliotheksbestand fängt viele Standpunkte ein, um die Geschichte der britischen Arbeiterklassen vom Beginn der Industrialisierung bis zum heutigen Tag zu erzählen: Die ältesten Artikel stammen aus den 1760er-Jahren und neben Artefakten über das Peterloo-Massaker von 1819, finden sich in der Bibliothek Dokumente mit realen Lebensgeschichten, Materialien über verschiedenste politische Formen, sowie einige der frühesten Gewerkschaftsdokumente aus den 1820er-Jahren. Zusätzlich beherbergt die WCML online auch eine eigene Seite, die sich thematisch dem Kommunismus widmet und eine umfangreiche Sammlung von Literatur über Marx und Engels, Marxismus, zeitgenössische Schriften über die Pariser Kommune und die russische Revolution, Kopien der Verfahren der Ersten und Zweiten Internationalen, sowie die Archive von kommunistischen Aktivisten beinhaltet.