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Hier wird Kommunismusgeschichte hörbar! Ob über den Podcast-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung, Veranstaltungsmitschnitte oder Radiofeatures.

 

Sie sind unterwegs, benötigen fundierte Informationen oder möchten beim Lauschen von gut aufgearbeitetem Fachwissen abschalten? In der Unterkategorie Podcast-Kanal können sie direkt Veranstaltungsmitschnitte der Bundesstiftung und ihrer Kooperationspartner nachhören. Kontroverse Podiumsdiskussionen, Zeitzeugengespräche und Vorträge von renommierten Forschenden ergeben ein buntes Bild zum Stand der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Kommunismus.

Auf eine Auswahl von Lesungen, Interviews, Features, Reportagen und Hörspielen verlinken wir in der Kategorie Audios. Der Mitschnitt einer selbstorganisierten kleinen Lesung findet hier genauso Beachtung wie die aufwendig produzierte Sendungen der großen Rundfunkanstalten.

Die Mischung aus Wissen- und Zeitzeugenschaft, regionalem und globalen Blick sowie Politik- und Alltagsgeschichte ergibt eine spannende Sammlung auditiver Angebote.

 

30 Jahre friedliche Revolution. Solidarność ebnete den Weg zur Freiheit

Audios | Interview | vom 04.06.2019

Stephan Karkowsky

Screenshot von deutschlandfunkkultur.de
Screenshot von deutschlandfunkkultur.de

Im Beitrag 30 Jahre friedliche Revolution. Solidarność ebnete den Weg zur Freiheit vom 4. Juni 2019 interviewt Stephan Karkowsky den Bürgerrechtler Wolfgang Templin zur Lage der Demokratie in Polen. Anlass ist der 30. Jahrestag der ersten freien Wahlen in Polen am 4. Juni 1989, deren Bedeutung mit dem Fall der Mauer für Deutschland vergleichbar ist. Im Gespräch berichtet Templin von der Vorbildfunktion, welche die Solidarność – der polnische Gewerkschaftsbund, der die treibende Kraft hinter dem Systemwechsel in Polen war – für die Bürgerrechtsbewegung in der DDR war. Weiterer Schwerpunkt ist die Frage der Diskrepanz zwischen dem Ziel einer freiheitlichen Gesellschaft und den antiliberalen Positionen, welche die aktuell in Polen regierende PiS-Partei vertritt. Wolfgang Templin war Bürgerrechtler in der DDR und seit der Wiedervereinigung als Publizist sowie als Mitarbeiter in diversen Institutionen zur Aufarbeitung der DDR-Geschichte tätig. Von 2010 bis 2013 war er Büroleiter der Heinrich-Böll-Stiftung in Warschau.