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Das Erbe der Väter. Gespräch mit Katja Petrowskaja (Berlin) und Gassan Gussejnow (Moskau)

Podcast-Kanal | Veranstaltungsmitschnitt | vom 30.11.2017

Gassan Gussejnow; Katja Petrowskaja; Ulrike Huhn

Katja Petrowskaja (Berlin), Gassan Gussejnow (Moskau) und Ulrike Huhn auf dem Podium
Das Erbe der Väter. Gespräch mit Katja Petrowskaja (Berlin) und Gassan Gussejnow (Moskau)

Katja Petrowskaja ist mit ihrem familienbiographisch reflektierenden Buch „Vielleicht Esther“ in Deutschland einem größeren Publikum bekannt geworden. Zugleich ist sie auch Tochter des Kiewer Literaturwissenschaftlers und Publizisten Miron Petrowskij (geb. 1932), der in der Sowjetunion im Untergrund publizierte. Gassan Gussejnow, Moskauer Altphilologe und Publizist, ist Sohn des russisch-aserbaidschanischen Schriftstellers und Literaturwissenschaftlers Tschingis Gussejnow (geb. 1929). Tschingis Gussejnow war seit den 1950er Jahren Mitglied des sowjetischen Schriftstellerverbands, aber auch kritischer Beobachter u.a. des Schauprozesses gegen die Schriftsteller Andrej Sinjawski und Juli Daniel im Jahr 1966. Die Begegnung von Gassan Gussejnow und Katja Petrowskaja ist eine intergenerationelle Auseinandersetzung mit dem Erbe ihrer Väter, aber auch mit ihrer eigenen Prägung durch das Leben in der Sowjetunion.

Spieldauer

101:06 Min.

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