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Hier wird Kommunismusgeschichte hörbar! Ob über den Podcast-Kanal der Bundesstiftung Aufarbeitung, Veranstaltungsmitschnitte oder Radiofeatures.

 

Sie sind unterwegs, benötigen fundierte Informationen oder möchten beim Lauschen von gut aufgearbeitetem Fachwissen abschalten? In der Unterkategorie Podcast-Kanal können sie direkt Veranstaltungsmitschnitte der Bundesstiftung und ihrer Kooperationspartner nachhören. Kontroverse Podiumsdiskussionen, Zeitzeugengespräche und Vorträge von renommierten Forschenden ergeben ein buntes Bild zum Stand der gesellschaftlichen und wissenschaftlichen Aufarbeitung des Kommunismus.

Auf eine Auswahl von Lesungen, Interviews, Features, Reportagen und Hörspielen verlinken wir in der Kategorie Audios. Der Mitschnitt einer selbstorganisierten kleinen Lesung findet hier genauso Beachtung wie die aufwendig produzierte Sendungen der großen Rundfunkanstalten.

Die Mischung aus Wissen- und Zeitzeugenschaft, regionalem und globalen Blick sowie Politik- und Alltagsgeschichte ergibt eine spannende Sammlung auditiver Angebote.

 

Geschichte vom verlorenen Sohn. Guram Dotschanaschwili: „Das erste Gewand“

Audios | Radiofeature | vom 06.05.2019

Uli Hufen

Logo des Senders Dutschlandfunk
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Geschichte vom verlorenen Sohn ist ein Radiofeature in der Deutschlandfunk-Serie „Büchermarkt“. In diesem Feature stellt Uli Hufen das Buch Das erste Gewand des georgischen Schriftstellers Guram Dotschanaschwili vor. Uli Hufen stellt den Entstehungskontext des Buches vor, berichtet über das Leben des Autors, über die Handlung des Buches  und lässt den Autor selbst zu Wort kommen. 13 Jahre hat der Autor an „Das erste Gewand“ gearbeitet, welches als sein Hauptwerk gilt.  Die Handlung ähnelt der klassischer Märchen: Protagonist ist Domenico, ein junger Mann aus einem kaukasischen Dorf, der sich auf eine Reise in die weite Welt begibt, drei Prüfungen zu bestehen hat und schließlich nach Hause zurückkehrt. Guram Dotschanaschwili, 1939 in Tbilissi geboren, studierte Geschichte und Archäologie. Bereits 1966 begann er mit der Arbeit an seinem ersten Roman "Das erste Gewand", den er 1978 beendete. Bei einer Umfrage im Rahmen der Sendung "Chemi zigni" (Mein Buch), bei der - nach dem Vorbild von BBC Big Read - nach dem Lieblingsbuch der Georgier gefragt wurde, kam der Roman mit großem Abstand auf den ersten Platz. 1985 erhielt Dotschanaschwili den Staatspreis für das literarische Gesamtwerk und 2010 den renommiertesten georgischen Literaturpreis, den SABA-Preis.