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Screenshot Weltzeit-Podcast "Stalins Kult und Lenins Grab"

Radiofeature

Stalins Kult und Lenins Grab. Wie Russland seine eigene Vergangenheit schönfärbt

vom 09.05.2017 | Boris Schumatsky

100 Jahre nach der Revolution wird der Diktator Josef Stalin in Russland wieder wie ein Held verehrt. Das Feature „Stalins Kult und Lenins Grab“ des Radiosenders Deutschlandfunk Kultur beschäftigt sich mit dem aktuellen „Erinnerungskrieg“ zwischen dem russischen Staatsfernsehen, den Mitgliedern der „Nationalen Befreiungsbewegung“ und Initiativen wie der Menschenrechtsorganisation Memorial . Die Errichtung neuer Denkmäler für den einstigen Generalsekretär zeugt von einer Wiederbelebung des Stalinkults in der russischen Gesellschaft. Zentral dabei ist die Volksnähe des Diktators, der als selbstloser Staatsmann mit abgetragenen Stiefeln und einem geflickten Mantel porträtiert wird. Das Feature befasst sich auch mit den Kritikern des neuen Personenkultes, die eine kritische Aufarbeitung fordern, sowie mit den staatlichen und gesellschaftlichen Repressionen, die sie derzeit erfahren. Thematisiert wird ebenfalls der oft gezogene Vergleich zwischen Josef Stalin und Wladimir Putin und die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Personenkulte. Hören Sie das Feature hier nach

Screenshot der Sendung „Das große Experiment“

Radiofeature

Das große Experiment

vom 01.12.2014 | Rainer Volk

„Das große Experiment“ beschreibt die Hintergründe und den Verlauf der russischen Revolution des Jahres 1917 von der Hungerrevolte bis zur Ausrufung der Räterepublik und dem Beginn des Bürgerkrieges. Rainer Volk schildert in diesem Bayern 2-Radiofeature die umfassenden Veränderungen des Landes anhand historischer Texte. Auszüge aus Briefen Lenins und an ihn gerichtete Feldpostbriefe sowie Tagebucheinträge des Zaren Nikolaus II und Passagen aus den „Erinnerungen an Lenin“ von Nadeshda Krupskaja, Lenins Ehefrau und Sekretärin, illustrieren den Beitrag. O-Ton-Aufnahmen von Helmut Altrichters, Osteuropa-Historiker an der Universität Erlangen-Nürnberg, kommentieren die historischen Hintergründe der Machtübernahme durch die Bolschewiki. Der mythisierende Umgang mit historischen Relikten der Oktoberrevolution im heutigen Russland spiegelt sich in Mitschnitten von Stadtführungen.Bayern 2 stellt die Sendung begleitendes Lehrmaterial für den Einsatz in Realschulen und Gymnasien als Download zur Verfügung (Arbeitsblätter, Audio-Ausschnitte). Das Feature kann hier nachgehört werden.

Screenshot Deutschlandfunk-Feature "25 Jahre Ende der Sowjetunion"

Radiofeature

25 Jahre Ende der Sowjetunion. Zwischen Trauer und Erleichterung

vom 25.12.2016 | Gesine Dornblüth

Der Zerfall der Sowjetunion war ein mehrjähriger Prozess, der von Unabhängigkeitserklärungen der ehemaligen Ostblockstaaten begleitet wurde und am 8. Dezember 1991 in der Unterzeichnung des Vertrags von Minsk durch die Präsidenten Russlands, Weißrusslands und der Ukraine gipfelte, wodurch die Auflösung der Sowjetunion offiziell beschlossen wurde. Von höchster Symbolkraft war das Einholen der sowjetischen Flagge mit Hammer und Sichel am 25. Dezember 1991 über dem Kreml, die durch die russische Trikolore ersetzt wurde. Das Deutschlandfunk-Feature lässt ehemalige Bürger der Sowjetunion ihre Erinnerungen an das Ende der Sowjetunion mit den Hörern teilen. Eine kirgisische Schäferin, ein georgischer Künstler und eine russische Architektin schildern ihre Hoffnungen, Ängste und Erlebnisse in dieser Zeit des Umbruchs. Hören Sie das Feature hier nach

Logo Sport in the Cold War Podcast

Podcast

Sport in the Cold War

vom 05.10.2015

Sport in the Cold War ist eine Podcast-Reihe, die sich mit der Instrumentalisierung des Sports während des Kalten Krieges beschäftigt. Im Gespräch mit seinen Gästen fragt der britische Radioproduzent Vince Hunt nach den Ergebnissen eines Forschungsprojektes zur Globalgeschichte des Sports im Kalten Krieg am Woodrow Wilson Center in Washington. In den bisher 30 Episoden steht jeweils ein Archivdokument oder ein Ereignis im Mittelpunkt, das die Geschichte des Sports geprägt hat. Die Themen reichen von John F. Kennedy, der von der US-amerikanischen Eishockeymannschaft nach der Weltmeisterschaft 1963 eine Rechtfertigung für ihr schlechtes Abschneiden verlangte, über Proteste der ostdeutscher Fußballfans gegen die von der Staatssicherheit arrangierten Erfolge von BFC Dynamo bis zu den sozialistischen Weltfestspielen der Jugend und Studenten, bei denen auch sportliche Wettbewerbe ausgetragen wurden. Hören Sie den Podcast hier nach

Screenshot der Website Themenportal Russland 1917, http://www.deutschlandradiokultur.de/russland-1917.2933.de.html

Radiofeature

Themenportal Russland 1917

vom 08.03.2017 | Onlinedossier von Deutschlandradio Kultur

Am 8. März 2017 jährte sich nach gregorianischer Zeitrechnung die Februarrevolution, das heißt die Proteste an deren Ende die Absetzung des Zaren stand. Der Radiosender Deutschlandradio Kultur widmete dem Centennial an diesem Tag einen Themenschwerpunkt. Die zehn Sendungen können noch auf der Webseite des Thementages nachgehört werden. Sie zeigen den Verlauf und das frühe Scheitern der Revolution, die Rolle der Frau und die heutige Rezeption der Ereignisse in Kunst, Kultur und Pop. Die Beiträge nehmen, da am internationalen Frauentag gesendet, oftmals eine feministische Position ein und Fragen nach der Bedeutung von Geschlechterrollen. Andere Beiträge widmen sich Zukunftserwartungen während des Umsturzes. Vermehrt werden auch geschichtspolitische Kontroversen im heutigen Russland Putins dargestellt und nach der zeitgenössischen Erinnerung an die Petrograder Ereignisse gefragt.

Logo von "Helle Panke" e.V.

Veranstaltungsmitschnitt | Vortrag

Utopie in der Oktoberrevolution - Utopische Visionen und Experimente in Russland nach 1917

vom 24.10.2016 | Dr. Thomas Möbius

Die Russische Revolution 1917 beflügelte das utopische Denken in einzigartiger Weise. Ein grenzenloser Vorrat an Ideen und Sehnsüchten drängte mit ihr hervor: Gerechtigkeitsvorstellungen, Visionen eines Neuen Menschen, Entwürfe eines gemeinschaftlichen Lebens und neuer Städte, Technikphantasien, die bis zur Eroberung des Kosmos und der Überwindung der Natur reichten. Was der Utopie dabei eine neue Dimension gab, war die Überzeugung, sie verwirklichen zu können. Die Revolution ließ die Utopie Praxis werden. Der Referent Dr. Thomas Möbius (Sozial- und Literaturwissenschaftler) zeichnete am 24.10.2016 die Wege der Utopie in Russland 1917 zwischen revolutionärer Hoffnung, politischer Vereinnahmung, Scheitern und dystopischer Enttäuschung nach. Der Vortrag kann online nachgehört werden.

Screenshot der Sendung "Kapitalistischer Kommunismus"

Radiofeature

Kapitalistischer Kommunismus ... und warum das kein Widerspruch ist

vom 08.09.2016 | Astrid Freyeisen

Der Gründer der Volksrepublik China, Mao Zedong, hatte versucht, mit der Errichtung der Planwirtschaft sein Land aus der extremen Armut zu befreien. Da die Wirtschaft weiter stagnierte, führte er den „Großen Sprung nach vorn“ durch, der bis zu 40 Millionen Menschen das Leben kostete. Die Regierung verlangte von den Bauern hohe Ernte-Abgaben, die viele nicht leisten konnten. Der Generalsekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei, Deng Xiaoping, engagierte sich für eine Erhöhung der Getreide-Produktion, um das Überleben des Volkes sicherzustellen. Der Nachfolger Mao Zedongs leitete landwirtschaftliche Reformen ein, begünstigte aber auch öffentlich den Wohlstand für nur einen Teil des Volkes. Das radioWissen-Feature schildert die schrittweise Öffnung der chinesischen Planwirtschaft hin zu einem neuen Sozialismus mit privaten Unternehmern als Teil der Kommunistischen Partei und fragt nach den Widersprüchen zwischen Ideologie und freier Marktwirtschaft.

Screenshot des Podcasts "How McCarthyism Works"

Podcast

How McCarthyism Works

vom 13.12.2011 | Charles Bryant, Josh Clark

Charles (Chuck) Bryant und Josh Clark erklären in einem ihrer Podcasts den Ursprung und die Bedeutung des Begriffs „McCathyism“. Weitere kurze Textblocks informieren über das Leben und die Taktik des US-amerikanischen Senators und Republikaners Joseph McCarthy (1908–1957), der seit 1950 hart gegen reale und vermeintliche kommunistische Verschwörungen in den USA und gegen die angebliche Unterwanderung der Regierung vorging. Seine Methoden und die Verdächtigungen von Politikern, Militärs sowie Medienvertretern schürten in der Gesellschaft ein Klima der Angst. Der Begriff „McCarthyism“ tauchte zum ersten Mal am 29. März 1950 in einer Karikatur der „Washington Post“ auf. Das Phänomen, Menschen der Illoyalität und Subversion zu bezichtigen, häufig auch in Verbindungen mit Russland, wird heute als „New McCarthyism“ bezeichnet. Hören Sie den Podcast hier nach

Screenshot des Gulag-Zeitzeugenarchivs

Podcast | Interview

Gulag-Zeitzeugenarchiv

Dr. Meinhard Stark

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Historiker Dr. Meinhard Stark mehr als 250 ehemalige Lagerhäftlinge bzw. ihre Kinder in Russland, Polen, Kasachstan, Litauen und Deutschland interviewt. Im Rahmen eines von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur geförderten Projektes der Abteilung für Osteuropäische Geschichte der Universität Bonn sind die über 1.200 Stunden umfassenden Gespräche ebenso wie die schriftlichen Unterlagen im Umfang von mehr als 46.000 Blatt digitalisiert worden. Einige der beeindruckenden Interviews sind nun als Podcasts verfügbar. Jede Interviewpartner/in wird in einem Online-Dossier mit privaten und aktuellen Fotos, Dokumenten und dem Weg der Deportation in einer interaktiven Karte vorgestellt. Die Interviews sind als Podcasts in Gesamtlänge oder thematisch gegliedert verfügbar und mit einem Manuskript und einer Gesamtbiografie versehen. Die Audiodateien können direkt online angehört oder zur nicht-kommerziellen Nutzung kostenlos heruntergeladen werden.

Screenshot Deutschlandfunk-Podcast "Niedergang der italienischen Linken"

Radiofeature

Niedergang der italienischen Linken - Das Ende der Hoffnungen

vom 21.03.2017 | Aureliana Sorrento

Das Feature „Niedergang der italienischen Linken - Das Ende der Hoffnungen“ von Aureliana Sorrento beschäftigt sich mit Italien, das in den 60er- und 70er-Jahren ein Labor linker Kämpfe und linker Theorie war. In Zeitschriften wie Quaderni Rossi und Classe operaia wurde der Marxismus neu gedacht und dem Ist-Zustand der Arbeiterklasse angepasst. Die Fabrikarbeiter probierten neue Streikformen aus und brachten den Klassenkampf auf die Straßen. Das Deutschlandfunk-Feature befasst sich mit der Geschichte der Kommunistischen Partei Italiens (PCI) von der Gründung 1945 bis zur Auflösung 1991 und den heutigen italienischen Linken. Das Feature erschien am 21.03.2017 und kann online nachgehört werden.

Screenshot der Webseite zu 1917. Kinder der Russischen Revolution von Deutschlandfunk

Radiofeature

1917. Kinder der Russischen Revolution

vom 05.01.2017 | Barbara Weber

Das halbstündige Radiofeature von Barbara Weber, welches am 5. Januar 2017 erstmals auf Deutschlandfunk ausgestrahlt wurde, ist Teil der Sendekategorie Aus Kultur- und Sozialwissenschaften. Die Sendung spannt einen weiten Bogen in die russische Vergangenheit. Es wird bis weit in das 19. Jahrhundert zurück geblickt, um den Hörerinnen und Hörern die äußerst komplexen Vorbedingungen und Voraussetzungen der russischen Revolutionen des Jahres 1917 anschaulich zu erklären. Das Feature stoppt allerdings auch nicht mit dem Jahr 1917, sondern arbeitet präzise die Bedeutung der Revolutionen in Russland für die sowjetische Propaganda und das heutige nationale Selbstverständnis Russlands heraus. Dabei kommen immer wieder Experten und Expertinnen zu Wort und es werden O-Töne von Zeitzeugen und Zeitzeuginnen eingebaut.

Sendereihe Essay und Diskurs auf Deutschlandfunk

Radiofeature

RE: Das Kapital

vom 13.11.2016 | bis zum 02.04.2017 | Mathias Greffrath

Anlässlich des 150. Jahrestages der Veröffentlichung von Karl Marx Werk "Das Kapital" im Jahr 2017 versammelt der Kurator Mathias Greffrath in der neunteiligen Sendereihe bedeutende Persönlichkeiten aus Ökonomie, Politik und Wissenschaft. Sie alle Fragen nach der aktuellen Bedeutung der marxistischen Theorie. Der erste Teil beschäftigt sich mit marxschen Kategorien, im zweiten Teil diskutiert der Soziologe Wolfgang Streeck das Verhältnis von Gewalt und Kapitalismus und im dritten Teil analysiert der Philosoph Michael Quante den Begriff der Entfremdung. Der britische Fernsehjournalist Paul Mason und die Politikerin Sahra Wagenknecht diskutieren Ende und Niedergang des Kapitalismus, bevor Robert Misik sich mit Kooperation als Erfolgskonzept beschäftigt. Der Ökonom Hans-Werner Sinn erklärt inwieweit Marx  Krisenanalyse heute immernoch hilfreich für das Verständnis von wirtschaftlichen Rezessionen ist. Im vorletzten Teil der Reihe geht es dem Sozialtheoretiker David W. Harvey um die Bewegungsformen des Kapitals. Zum Abschluss der Reihe fragt der Politikwissenschaftler John Holloway nach Alternativen zum Kapitalismus. Die Beiträge der Sendereihe sind im März 2017 in einer gleichnamigen Essaysammlung im Antje Kunstmann Verlag erschienen. Links zu den einzelnen Sendungen zum Nachhören und ausführliche Sendemanuskripte finden sie in der rechten Spalte.  RE: Das Kapital (1/9): Aktuelle Brisanz der Marxschen KategorieRE: Das Kapital (2/9): Das Verhältnis von Kapitalismus und GewaltRE: Das Kapital (3/9): Entfremdung im KapitalismusRE: Das Kapital (4/9): Der Niedergang des KapitalismusRE: Das Kapital (5/9): Sahra Wagenknecht über das Ende des KapitalismusRE: Das Kapital (6/9): Kooperation als Quelle des ReichtumsRE: Das Kapital (7/9): Was uns Marx heute noch zu sagen hatRE: Das Kapital (8/9): Wert und Anti-Wert - Krisen sind immer überall möglichRE: Das Kapital (9/9): Ganz am Anfang beginnen

Radiofeature

Von der Zarenherrschaft zur Diktatur des Proletariats

vom 22.10.2010 | Rainer Volk

Das Radiofeature „Von der Zarenherrschaft zur Diktatur des Proletariats“ von Rainer Volk schildert die turbulenten Ereignisse in Russland in den Jahren 1917/1918. Hauptsächlich geht es darin um die Zeit von der Februarrevolution 1917 bis zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk im März 1918.Petrograd, Anfang 1917. Nach Jahren des erfolglosen Krieges leidet die russische Bevölkerung unter Armut und Hunger. Die Verzweiflung treibt die Menschen auf die Straßen, Demonstrationen und Streiks erschüttern das Zarenreich. Es kommt zur Februarrevolution, an deren Ende der Sturz des Zaren und somit der Monarchie steht. Die liberale Übergangsregierung, die zunächst die Führung im Land übernimmt, vermag die versprochene Demokratisierung nicht durchzusetzen. In dieser Zeit anhaltender Armut und Unzufriedenheit fallen die Versprechen des Bolschewisten Lenin für Frieden, Freiheit, Land und Brot bei Arbeitern und Bauern sowie bei den Soldaten an der Front auf fruchtbare Erde. Schließlich ergreifen die Bolschewisten mit der Oktoberrevolution 1917 die Macht, ihr Führer Lenin ruft die „Diktatur des Proletariats“ aus. Wie sich bald zeigen wird, kann er seine Versprechen jedoch nicht halten und die junge Sowjetunion versinkt im Bürgerkrieg. Zu hören ist das Feature hier: http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/geschichte/russland-zarenherrschaft-revolution-geschichte100.html

Cover der Audio-CD "Marx & Engels intim", Verlag Random House

Hörbuch | Lesung

Marx & Engels intim

vom 25.05.2009 | Die Akstinat Brüder (Hrsg.)

Karl Marx und Friedrich Engels verfassten zusammen das „Kommunistische Manifest“, gründeten die Zeitung „Neue Rheinische Zeitung“ und unterhielten eine rege Brieffreundschaft, deren Ergebnisse immer und immer wieder publiziert wurden. Ausgelassen wurden dabei meist die Briefe, deren Inhalt entweder nicht für die Öffentlichkeit bestimmt war oder nicht zu den Philosophen passte. Genau diese Texte, die voll von absurd-komischen Beschimpfungen sind, wurden von Gregor Gysi (Engels) und Harry Rowohlt (Marx) gelesen und als Audio-CD publiziert. Auf diese Weise geht es nicht um soziale und politische Thesen, sondern um Marx, der ständig über seinen Geldmangel klagt, und um Engels, der mit seinem Straßenslang auf deftigste Weise die Sozialdemokratie verflucht. Auch der von Marx geäußerte Antisemitismus kommt zur Sprache, der Fokus der live aufgenommen CD liegt jedoch auf Klamauk.

Screenshot Deutschlandfunk-Feature "Horchposten 1941 / я слышу войну"

Radiofeature

Horchposten 1941 / я слышу войну

vom 01.01.2017 | Sophie Garke

Der „Horchposten 1941“ bezeichnet sowohl eine interaktive Audioinstallation als auch ein zweiteiliges Hörspiel des Deutschlandfunks. Das deutsch-russische Dialog-Projekt sammelte Dokumente und Tagebucheinträge, die von russischen und deutschen Sprechern vertont wurden. Das Hörspiel erzählt die Geschichte der Stadt St. Petersburg im Zweiten Weltkrieg. Hitler hatte beschlossen, an Leningrad ein Exempel zu statuieren und die Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Für Stalin war die Stadt das Tor zu Europa und deshalb strategisch wichtig, aber auch verdächtig. Das Hörspiel schildert die Erfahrungen von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten des Nationalsozialismus und Stalinismus. Das Projekt wird ebenfalls als begehbare Klanginstallation präsentiert, die 2017 etappenweise in Moskau, St. Petersburg, Berlin und Köln zu sehen ist. Hörspiel Horchposten 1941 - Teil 1: Die Blockade Hörspiel Horchposten 1941 - Teil 2: Der Marsch