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1948: Die Maschinerie der tschechoslowakischen Justiz setzt sich unter der Regie Moskaus in Bewegung

Audios | Radiofeature | vom 01.12.2012

Jitka Mládková

Screenshot von Radio Praha
Screenshot von Radio Praha

Das Radiofeature von Jitka Mládková widmet sich einem Kapitel tschechoslowakischer Rechtsgeschichte. Die Kommunistische Partei beginnt bereits direkt nach ihrer Machtübernahme 1948 mit der sogenannten „Bereinigung“ des öffentlichen Lebens: der Enthebung von als Regimegegnerinnen und -gegnern eingestuften Personen von ihren Positionen in Verwaltung, Schulen, Medien, und anderen Institutionen. Zudem beginnt die sowjetischen Regierung unter Josef Stalin zunehmend, Druck auf die Regime der Satellitenstaaten auszuüben und politische „Säuberungen“ nach sowjetischem Vorbild durchzuführen. In der Tschechoslowakei kommt es in den frühen 1950er-Jahren schließlich zu mehreren Schauprozessen, im Zuge derer viele der Angeklagten zum Tode verurteilt werden. Dies ist jedoch nur der Auftakt eines Systems von Repression, welches bis zum Ende des kommunistischen Regimes noch unzähligen Menschen ihre Freiheit oder gar ihr Leben kosten wird. Das Radiofeature widmet sich der Frage, welche Faktoren in diesem Prozess relevant waren und aufgrund welcher Helferinnen und Helfer er erfolgreich sein konnte.

Spieldauer

13:36 Min.

Produziert von: