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Der Vietnamkrieg - Ein Alptraum in Indochina

Audios | Radiofeature | vom 20.03.2015

Michael Zametzer

Screenshot der Sendungsseite des radioWissen-Features "Der Vietnamkrieg: Ein Albtraum in Indochina"
Screenshot der Sendungsseite des radioWissen-Features "Der Vietnamkrieg: Ein Albtraum in Indochina"

3,5 Millionen Vietnamesen kostet er das Leben - und 55.000 Amerikanern: der Vietnamkrieg. Dieses radioWissen-Feature gibt einen Einblick in Verlauf und Auswirkungen des Krieges, veranschaulicht anhand von Originalaufnahmen und Erläuterungen eines Historikers. Der Vietnamkrieg beginnt 1955, nach der Teilung des Landes in einen kommunistischen Norden - die Volksrepublik Vietnam unter der Führung Ho Chi Minhs - und einen antikommunistischen Süden unter der Führung des Diktators Ngo Dienh Diem. Die USA unterstützen Südvietnam im Kampf gegen die Vietcong. Damit sind vor allem die Guerillas der Nationalen Front für die Befreiung Südvietnams gemeint. Sie sind den US-Truppen zwar, was Ausrüstung und Technologie angeht, weit unterlegen. Doch da sie das Dickicht des Dschungels besser zu nutzen wissen als die Amerikaner, überraschen sie ihre Gegner oft aus dem Hinterhalt. Die USA schlagen zurück, schießen aus Hubschraubern auf alles, was sich bewegt und setzen chemische Waffen ein, wodurch auch viele Zivilisten sterben. Auch die Vietcong verüben grausame Massaker an der Zivilbevölkerung. Die Bilder des Krieges gehen um die Welt und rufen sowohl in den USA als auch in Europa für Empörung. Erst im Jahr 1973 ziehen die amerikanischen Truppen aus Vietnam ab. Hier können Sie das Feature nachhören.

Spieldauer

22:07 Min.

Produziert von