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Der Warschauer Pakt: Die Vorgeschichte und Gründung

Audios | Radiofeature | vom 09.04.2016

Jitká Mládková

Screenshot der Website von Radio Praha
Screenshot der Website von Radio Praha

Der Radiobeitrag von Jitká Mládková zeichnet die Gründung des Warschauer Paktes im Jahr 1955 nach. Der Beitrag beginnt damit, den Zuhörerinnen und Zuhörern die berühmt gewordene Rede von Winston Churchill aus dem Jahr 1946 in Erinnerung zu rufen. In dieser prognostiziert Churchill bereits neun Jahre vor der Gründung des Warschauer Paktes die sowjetische Einflusssphäre und prägt den Begriff des „Eisernen Vorhangs“. Anschließend kommt der Historiker und Politologe Jan Adamec zu Wort, der darlegt, wie die damalige Tschechoslowakei sich nach Ende des Zweiten Weltkrieges für eine kommunistische Regierung entscheidet und damit den Weg für die spätere Mitgliedschaft im Warschauer Pakt ebnet. Am 13. Mai 1955 schließlich unterzeichnen in Warschau die Regierungsvorsitzenden Albaniens, Bulgariens, Ungarns, der DDR, Polens, Rumäniens, der Sowjetunion und der Tschechoslowakei den „Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand“, der als „Warschauer Pakt“ in den Alltagssprachgebrauch eingeht. Über die Gründung sowie die Auswirkungen des Paktes sprechen im Beitrag die Militärhistoriker Jaroslav Lánik und Prokop Tomek. Der Warschauer Pakt wird am 1. Juli 1991 aufgelöst. Hören Sie das komplette Radiofeature hier nach.

Spieldauer

11:32 Min.

Produziert von