...

 

Der Warschauer Pakt. Verteidigungsbündnis des Ostens

Audios | Radiofeature | vom 11.05.2015

Volker Eklkofer, Rainer Volk

Screenshot der Sendungsseite des Features "Der Warschauer Pakt: Verteidigungsbündnis des Ostens"
Screenshot der Sendungsseite des Features "Der Warschauer Pakt: Verteidigungsbündnis des Ostens"

Ende der 1940er-Jahre ist der Einfluss der UdSSR in Europa größer denn je, in den Staaten Ost- und Südosteuropas herrschen kommunistische Regime. Im Westen wächst die Angst vor einer weiteren Expansion der Sowjetunion. 1949 gründen zehn Staaten Europas und Nordamerikas die Nordatlantische Allianz, kurz NATO. Angeführt von den USA, ist sie ein Bündnis zur Verteidigung gegen einen möglichen Angriff der UdSSR. Nachdem 1955 auch Westdeutschland dem Bündnis beitritt, wird im Ostblock als Pendant zu der westlichen Allianz der "Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand" verfasst. Acht kommunistische Staaten - die UdSSR, Bulgarien, Ungarn, Polen, Rumänien, Albanien, die Tschechoslowakei und die DDR - unterschreiben diesen am 14. Mai 1955 in Warschau. Illustriert mit historischen Aufnahmen, unter anderem Reden prominenter Politiker wie Otto Grotewohl und Ronald Reagan, legt das Radiofeature Der Warschauer Pakt die wechselvolle Geschichte des Bündnisses dar, das im Jahr 1991 aufgelöst wird. Auf der Sendungsseite finden sich auch ein Glossar, ein Quiz sowie Materialien für den Geschichtsunterricht der 9. und 10. Jahrgangsstufe. Zu hören ist das radioWissen-Feature hier.