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Die Kubakrise von 1962

Warum die Welt nicht unterging

Audios | Radiofeature | vom 05.11.2012

Sabine Straßer

Reichweite der sowjetischen Raketen auf Kuba. Foto: CIA – The John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Reichweite der sowjetischen Raketen auf Kuba. Foto: CIA – The John F. Kennedy Presidential Library and Museum, Boston. Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Nie in der Geschichte des Kaltes Krieges waren die USA und Russland einem möglichem Atomkrieg so nah wie während der Kubakrise im Oktober 1962. Diese 13-Tage dauernde militärische Konfrontation untersucht Sabine Straßer in ihrem Radiofeature. Sie beginnt die Sendung mit einem kurzen Zeitportrait: Im März 1962 verschärfte die USA nach der Übernahme Fidel Castros das Handelsembargo gegen Kuba weiter, eine durch die USA inszenierte Konterrevolution scheiterte und Castro verbündete sich daraufhin mit Russland. Wie Bernd Greiner, Hamburger Amerikanist und Politikwissenschaftler, erklärt, intensivierten sich aus dieser Situation heraus die Spannungen zwischen den Blöcken sehr schnell. Nikita Chruschtschow (1894 – 1971) versuchte Kuba in eine „sozialistische Atomfestung“ zu verwandeln. Nachdem der CIA die Bedrohung entdeckte, reagierte die Regierung der USA unter John F. Kennedy (1917 – 1963) mit der Positionierung atomarer Waffen in der Türkei. Der erste große Stellvertreterkonflikt des Kalten Krieges begann. Sabine Straßer analysiert detailliert den Verlauf des 13 Tage andauernden Konfliktes und schildert wie letztlich die Gefahr eines Atomkrieges überwunden wurde.

Spieldauer

22:14 Min.

Produziert von