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Die Kulturrevolution in China - Mehr als ein Kampf um die Macht

Audios | Radiofeature | vom 15.07.2013

Henriette Wrege

Screenshot des Features "Die Kulturrevolution in China" auf Bayern 2
Screenshot des Features "Die Kulturrevolution in China" auf Bayern 2

China, Mitte der 1960er-Jahre. Die Machtposition des Parteiführers Mao Zedong ist geschwächt. Seine fehlgeleitete Wirtschaftspolitik wird für den Tod von Millionen von Chinesen während der großen Hungersnot verantwortlich gemacht. Im Pekinger Politbüro wird nun auf eine markt- und leistungsorientierte Politik gesetzt; Mao wirft der Regierung vor, den kapitalistischen Weg eingeschlagen zu haben. Auch wenn er gegen die innerparteiliche Opposition nicht ankommt, gelingt es Mao, die große Mehrheit der Bevölkerung hinter sich zu bringen. Als Rote Garden vereinigt, kämpfen Studenten, Schüler und Arbeiter im Namen Maos gegen angebliche Revisionisten, Bourgeoise und Konterrevolutionäre. Dabei gehen sie mit Demütigung, Denunziation und Gewalt gegen ihre Lehrer, Nachbarn, ja sogar Familienmitglieder vor. Illustriert mit Erinnerungen einer früheren Rotgardistin sowie Erläuterungen von Experten beleuchtet dieses Radiofeature Ursachen und Auswirkungen der "Großen Proletarischen Kulturrevolution". Hier können sie das Feature nachhören.

Spieldauer

22:34 Min.

Produziert von