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Leben in der Eishölle

Sowjetischer Gulag

Audios | Radiofeature | vom 01.09.2014

Nicole Ruchlak

Screenshot Radio Bayern Wissen; "Sowjetischer Gulag: Leben in der Eishölle"
Screenshot Radio Bayern Wissen; "Sowjetischer Gulag: Leben in der Eishölle"

Der Beitrag von Nicole Ruchlak erzählt auf eine sehr bewegende Art vom Unrecht, das Millionen Menschen im sowjetischen Gulag erleiden mussten und geht dabei insbesondere auf die Geschichte der Journalistin und Autorin Ursula Rumin ein. Während der Stalinzeit wurde sie – wie so viele andere auch – ohne Beweise wegen angeblicher Spionagetätigkeit zu 15 Jahren Lagerhaft verurteilt. Vom Gefängnis der sowjetischen Geheimpolizei in Berlin-Karlshorst, wurde sie nach Workuta, eines der gefürchtetsten Zwangsarbeitslager der Sowjetunion, geschickt.
Das Radiofeature gibt einen Einblick in die dort vorherrschende Grausamkeit: In den unerbittlichen Ausbeutungslagern wurde nicht nur die menschliche Arbeitskraft missbraucht, sie waren auch Orte der Vernichtung. Menschen wurden durch Verhungern oder Arbeiten zu Tode gebracht und allein im Jahr 1937 wurden auf Befehl Stalins 10.000 Häftlinge erschossen.
Frauen litten besonders stark unter den prekären hygienischen Verhältnissen und der psychischen Gewalt. Zudem wurden sie Opfer sexueller Zudringlichkeiten und Nötigungen durch männliche Häftlinge oder Lagerpersonal und erlitten schwere Traumatisierungen durch die Trennung von ihren Kindern.

Das Radiofeature können Sie hier nachhören.

Spieldauer

20:33 Min.

Produziert von