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Lenin – Ein fanatischer Revolutionär

Audios | Radiofeature | vom 18.07.2016

Nicole Ruchlak

Screenshot des Radiofeatures
Screenshot des Radiofeatures

Nicole Ruchlak untersucht in diesem Feature die Schattenseiten Wladimir Iljitsch Lenins (1870 – 1927). In einem biografischen Abriss wird Lenins Herkunft und die gesellschaftliche Situation Russlands zur Zeit seines Heranwachsens geschildert. Im Alter von 17 Jahren erfährt Lenin einen Bruch, als sein Bruder, der an einem Attentat auf den Zaren beteiligt war, hingerichtet wird. Lenin gehörte nun zu einer geächteten Familie. Ruchlak sieht hierin den „Keim Lenins Hasses“ und den Ursprung seines Willens, die Gesellschaft von Grund auf zu ändern. Im Alter von 18 Jahren beginnt Lenin, marxistische Schriften zu studieren. 1897 wird er nach Sibirien verbannt, nachdem er den „Petersburger Kampfbund zur Befreiung der Arbeiterklasse“ gründete. Mit 30 geht Lenin ins Exil nach München, wo er weiter an seinen Parteiplänen und Pamphleten arbeitet. 1903 übernimmt Lenin – zu diesem Zeitpunkt im Exil in der Schweiz – die Führung der Bolschewiki und verfügt nun über eine Kaderpartei und sogenannte „Berufsrevolutionäre“ und sein Aufstieg beginnt. Die Sendung hinterfragt Lenins taktische „Genialität“ im Verlauf der Revolution sowie den Fanatismus und die Brutalität seiner diktatorischen Herrschaft. Auch die staatlich gelenkte Ikonisierung des Staatsführers noch weit über Lenins Tod hinaus wird thematisiert.

Spieldauer

21:52 Min.

Produziert von