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Moskauer Protokoll: Kapitulation der Reformer

Audios | Radiofeature | vom 27.08.2018

Till Janzer

Screenshot von radio.cz
Screenshot von radio.cz

Das Radiofeature von Till Janzer widmet sich den sogenannten Moskauer Protokollen. Unter diesem Begriff versteht man die Vereinbarungen, die nach der Niederschlagung des Prager Frühlings zwischen dem tschechoslowakischen Parteivorsitzenden Alexander Dubček und der sowjetischen Regierung geschlossen werden. Am 21. August 1968 schlagen Truppen des Warschauer Paktes die als „Prager Frühling“ bezeichneten Reformbewegungen nieder, die einen „Kommunismus mit menschlichem Antlitz“ zum Ziel hatten. Alexander Dubček und weitere Reformpolitiker werden nach Moskau verschleppt und zu Verhandlungen gezwungen. Deren Ergebnis ist das sogenannte Moskauer Protokoll, welches die langfristige Anwesenheit sowjetischer Truppen in der Tschechoslowakei, eine Abkehr vom Reformkurs  und die Entlassung reformwilliger Politiker festlegt. Der Historiker Oldřich Tůma von der der tschechischen Akademie der Wissenschaften kommt in dem Feature zu Wort und bereichert dieses mit seinem Fachwissen zu den Ereignissen des Jahres 1968. Den ganzen Beitrag können Sie hier nachhören.

Spieldauer

4:12 Min.

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