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Rote Ultras: Propaganda für die Besetzung der Tschechoslowakei 1968

Audios | Radiofeature | vom 23.08.2014

Jakub Šiška

Rote Ultras: Propaganda für die Besetzung der Tschechoslowakei 1968, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha
Rote Ultras: Propaganda für die Besetzung der Tschechoslowakei 1968, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Der Prager Frühling endete am 21. August 1968 mit dem Einmarsch der Warschauer Pakt Truppen in die Tschechoslowakei. Auf Alexander Dubčeks mit Begeisterung aufgenommenen politischen Ansatz, einen „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ einzuführen, folgte mit der unerwarteten Besetzung ein Schock. Doch nicht alle Menschen erlebten den Einmarsch als schockierend - einige orthodoxe Kommunisten begrüßten die Rückkehr zur totalen Kontrolle durch die Kommunistische Partei der Tschechoslowakei (KPTsch). Vor allem ältere Kommunisten „stalinistischen Schnitts" fühlten sich bedroht und fürchteten den Verlust ihrer eigenen politischen Posten, als auch die Dominanz ihrer Weltanschauung. Sie organisierten sich daraufhin in einer informellen Gruppe, an deren Spitze Josef Jodas stand. Das Radiofeature von Jakub Šiška beschreibt die Handlungen der "roten Ultras", geht auf die einflussreichsten Persönlichkeiten dieser Gruppe ein und erklärt, welche dramatischen Folgen ihr Handeln und die Propaganda für die Bevölkerung hatte. Das gesamte Feature können Sie hier nachhören. 

SPIELDAUER

11:04 Min.

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