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Tod am Eisernen Vorhang: Polen ermittelt gegen tschechoslowakische Ex-Politiker

Audios | Radiofeature | vom 27.02.2017

Markéta Kachlikova

Screenshot von radio.cz
Screenshot von radio.cz

Der Radiobeitrag von Markéta Kachlikova widmet sich den aktuellen Ermittlungen gegen frühere Spitzenpolitiker der damaligen Tschechoslowakei. Sowohl in Polen als auch in Deutschland wurden Strafverfahren gegen ehemalige Funktionäre der Kommunistischen Partein eingeleitet. Ihnen wird vorgeworfen, den Tod von polnischen bzw. deutschen Bürgerinnen und Bürgern verantwortet zu haben, die versuchten, über die tschechoslowakische Grenze nach Österreich zu fliehen. Eine der wichtigsten Personen in beiden Verfahren ist der heute 92-jährige Lubomír Štrougal. Er war von 1961 bis 1965 Innenminister und später Premierminister der Tschechoslowakei. Im Audiobeitrag kommt Vojtěch Ripka zu Wort, der als Historiker am Institut für das Studium totalitärer Regime in Prag arbeitet. Er erläutert die besondere Problematik der Verfahren, die darauf beruht, dass die Taten von der tschechischen Justiz als verjährt betrachtet werden, während die Verjährungsfristen in Polen und Deutschland deutlich länger sind. Den ganzen Beitrag können Sie hier nachhören.

Spieldauer

4:13 Min.

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