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Von der Zarenherrschaft zur Diktatur des Proletariats

Audios | Radiofeature | vom 22.10.2010

Rainer Volk

Das Radiofeature „Von der Zarenherrschaft zur Diktatur des Proletariats“ von Rainer Volk schildert die turbulenten Ereignisse in Russland in den Jahren 1917/1918. Hauptsächlich geht es darin um die Zeit von der Februarrevolution 1917 bis zum Friedensvertrag von Brest-Litowsk im März 1918.
Petrograd, Anfang 1917. Nach Jahren des erfolglosen Krieges leidet die russische Bevölkerung unter Armut und Hunger. Die Verzweiflung treibt die Menschen auf die Straßen, Demonstrationen und Streiks erschüttern das Zarenreich. Es kommt zur Februarrevolution, an deren Ende der Sturz des Zaren und somit der Monarchie steht. Die liberale Übergangsregierung, die zunächst die Führung im Land übernimmt, vermag die versprochene Demokratisierung nicht durchzusetzen. In dieser Zeit anhaltender Armut und Unzufriedenheit fallen die Versprechen des Bolschewisten Lenin für Frieden, Freiheit, Land und Brot bei Arbeitern und Bauern sowie bei den Soldaten an der Front auf fruchtbare Erde. Schließlich ergreifen die Bolschewisten mit der Oktoberrevolution 1917 die Macht, ihr Führer Lenin ruft die „Diktatur des Proletariats“ aus. Wie sich bald zeigen wird, kann er seine Versprechen jedoch nicht halten und die junge Sowjetunion versinkt im Bürgerkrieg.

Zu hören ist das Feature hier: http://www.br.de/radio/bayern2/wissen/radiowissen/geschichte/russland-zarenherrschaft-revolution-geschichte100.html

Spieldauer

21:52 Min.

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