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„Wir brauchen euer Grundstück!“ – die letzte Enteignung vor der Wende

Audios | Radiofeature | vom 14.01.2017

Jakub Šiška

  Der Beitrag „Wir brauchen euer Grundstück!" – die letzte Enteignung vor der Wende, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha
Der Beitrag „Wir brauchen euer Grundstück!" – die letzte Enteignung vor der Wende, Screenshot von der Website der Audiothek des Radio Praha

Mit der Charta 77 entstand im Jahr 1977 eine Bürgerrechtsbewegung, die den kommunistischen Staat zur Einhaltung der Bürger- und Menschenrechte aufforderte. Obwohl das Dokument bis zur politischen Wende von rund 1800 Menschen unterschrieben wurde, kam es zu staatlichen Verfolgungen und fast alle Bürger mussten bis zum letzten Moment Repressionen durch das Regime ertragen. Dieser Radiobeitrag erläutert am Beispiel von Sylvia und Jaroslav Chňapko, einer Familie, die einfach nur selbständig-alternativ auf dem Land leben wollte, welche Methoden der kommunistische Staatsapparat gegen unliebsame Bürger nutzte. Ständige Polizeikontrollen, Geldstrafen, Schikanen und Enteignungen - Wer sich einmal dem Regime entgegenstellte, der hatte für immer Probleme. So traf es auch Sylvia und Jaroslav Chňapko: Sie erlebten Polizeischikanen, Versuche, die Familie durch hohe Geldstrafen in den Ruin zu treiben und die erzwungene Auflösung ihrer Landkommune - bis die Samtene Revolution sie wie durch ein kleines Wunder vor dem Aus ihrer Existenz bewahrte. Hören Sie das Feature hier nach.

Spieldauer

10:50 Min.

Produziert von