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Kommunismus-Probleme im »Jahrbuch Extremismus & Demokratie«

JHK 2002 | Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung | Seite 400-407 | Aufbau Verlag

Autor/in: Werner Müller

Backes, Uwe/Jesse, Eckhard (Hg.): Jahrbuch Extremismus & Demokratie (E&D),9. Jg. 1997 – 13. Jg. 2001, Baden-Baden 1997–2001.

 

Selbstverständlich muß das »Jahrbuch Extremismus & Demokratie« (E & D) hier nicht eingehender vorgestellt werden. Manche seiner Themengebiete sind mit denen des JHK verwandt, vieles führt dessen Fragestellungen bis in die Gegenwart fort und bereichert es damit um eine (im JHK nicht explizit intendierte) aktuelle Dimension. Einen breiten Raum nehmen in E & D jeweils Darstellungen und Analysen zu rechts- und linksextremistischen Aktivitäten des vorausgegangenen Berichtsjahres ein. Der Rezensionsteil ist breiter als im JHK und behandelt ausschließlich im Vorjahr erschienene Titel. Kurzum: beide »Jahrbücher« ergänzen einander – trotz oder vielleicht besser: wegen ihrer unterschiedlichen Schwerpunkte.

Bei aller sozial- und politikwissenschaftlicher Orientierung auf Fragen des Rechts- und Linksextremismus bleibt in E & D die historische Dimension der Kommunismus- und DDR-Forschung nicht ausgeklammert.

So analysierte Hannelore Horn 1997 das Problem des Stalinismus.[1] Sie ging der Genese des Begriffs, den Erscheinungsformen, seinem möglichen »Sinn« nach, um dann breiter die Frage der Ursachen zu prüfen. In Übereinstimmung mit der Literatur hielt sie fest, daß der Begriff auf Trotzki zurückgeht, aber nur langsam in der westlichen Öffentlichkeit Fuß gefaßt habe. Leider überging sie dabei Otto Hoetzsch, der schon im Frühjahr 1930 diesen Terminus in die wissenschaftliche Debatte eingebracht hatte. Stalinismus als bloße Kennzeichnung einer Epoche erschien ihr unzureichend, da er die »systematische Markierung von Ursachen und Spezifika des Herrschaftssystems in den Hintergrund treten läßt« (S. 68). Sie benannte im Anschluß sechs Merkmale: einen »hypertroph zentralisierten und hierarchischen Staat«, eine »de facto ungewöhnliche Monopolisierung der Staatsmacht bei einer Person«, eine zuvor »in ihren Ausmaßen unbekannte Verstaatlichung und Bürokratisierung gesellschaftlichen Lebens«, den »weitgehendsten und erfolgreichsten Versuch, eine Gesellschaft total zu manipulieren«, massive »innergesellschaftliche Umwälzungen und Umstrukturierungen« und zuletzt ein System legaler Praktizierung willkürlichen Terrors »ohne Beachtung ethischer, rechtlicher und ideologischer Grenzen«.

Hannelore Horn äußerte sich skeptisch gegenüber allen Versuchen, den Kern des Stalinismus rational (etwa als radikale Modernisierung) deuten zu wollen. Alles das mündete »in die Nähe eines erbärmlichen Unterfangens« (S. 77). Eine Antwort auf die Frage nach dessen Sinn müsse vielschichtig ausfallen. Die doppelte Dynamik einer »Machtsicherung um jeden Preis« und eines »eskalierenden Terrorsystems« zähle ebenso dazu wie die Ziele präventiver Disziplinierung und dauerhafter Stabilisierung.

Die Frage nach den Ursachen des Stalinismus ist ein Schlüsselproblem. Hannelore Horn beleuchtete an dieser Stelle das Feld historisch-sozialwissenschaftlicher Erklärungsansätze. Die Ursachen-Zuschreibung unter Chruschtschow sah sie als extreme Personalisierung an, um die Partei und ihre Führer von Schuld und Mitschuld freizusprechen. Einen historischen oder sozialen Determinismus schätzte sie ebenso als unzulänglich ein wie die Beschränkung auf personelle Faktoren, organisatorisch-strukturelle Merkmale oder die Wirkungen der Ideologie. Sie plädierte letztlich für eine weit ausgefächerte und interdependente Analyse dieser unterschiedlichen Faktoren.

Stalinismus war für Hannelore Horn ohne die Figur Stalins nicht denkbar, »ohne die legitimierenden und mobilisierenden Impulse einer auch interpretationsoffenen Ideologie oder ohne die spezifischen, unter Lenin entwickelten Systemstrukturen« (S. 94). Als »nicht plausibel« verwarf sie, daß »historisch-politische Kontinuitäten, ›unterentwickelte‹ sozio-ökonomische und kulturelle Determinanten sowie eine zernierte Gesellschaft unerläßliche Voraussetzungen« für den Aufstieg des Stalinismus bildeten. Er ist also kein Resultat von Rückständigkeit oder ein geographisch fixiertes Phänomen.

Volker Kronenberg konfrontierte im Jahrgangsband 1998 die Deutungen des 20. Jahrhundert durch François Furet und Ernst Nolte.[2] Für Furet war die »ideologische Leidenschaft«, insbesondere in der kommunistischen Bewegung, ein zentrales Charakteristikum des 20. Jahrhundert. Unverzichtbar erschien ihm ferner das Diktum von der »historischen Notwendigkeit«, einer »Religion all derer, die keine andere haben« (S. 53). Die Wechselwirkung beider totalitärer Bewegungen sowie die Hinwendung des politischen Menschen zum »Wahnsinn« stellte eine der größten Herausforderungen für den Historiker dar. Der Bankrott des »revolutionären Messianismus« (S. 62) traf nach seiner Ansicht mehr die westeuropäische (im Kern dann doch wohl: die französische) Linke als die osteuropäischen Staatsparteien. Ihr Fundament war zerstört: »Was ist Geschichte, wenn auf den Kommunismus der Kapitalismus folgt?« (S. 70).

Udo Baron widmete sich 1999 einem Problem, das insbesondere durch die vielfältigen Veröffentlichung von Hubertus Knabe aktuell geblieben ist und manche politische und publizistische Debatte nach sich gezogen hat: dem Einfluß der DDR-Staatsicherheit in der Bundesrepublik.[3]  Nach einer knappen Skizze der deutschlandpolitischen Positionen der Grünen und der Berliner Alternativen Liste analysiert Baron zunächst die Haltung der SED-Führung gegenüber diesem neuen politischen Phänomen. Die schablonenhafte Wahrnehmung der Parteielite musste zu zwiespältigen Urteilen führen, man meint »realistischere« und für die DDR »feindliche« Strömungen unterscheiden zu können (S. 56). Indes bleibt festzuhalten, dass die Politik der Grünen in der DDR-Führung »erhebliche Verwirrung« stiftete und »die Versuche der SED zur Instrumentalisierung [...] stets unterlief«.

Vor ähnlichen Dilemmata stand das MfS. Es entwickelte einen »Maßnahmeplan« zur Einwirkung auf die Partei, setzte die üblichen Überwachungsmechanismen in Kraft, war aber letztlich mit der Beschränkung auf konspirative Methoden dem Prinzip der »Transparenz grüner Politik« nicht gewachsen. Nicht allein die Heterogenität grüner Deutschlandpolitik erschwerte das Geheimdienst-Geschäft, obwohl das MfS in der Bundestagsfraktion der Grünen ab 1983 über hochkarätige Informanten verfügte. Es gelang letztlich nur in geringem Maße, Kontakte zur unabhängigen Friedens- und Umweltbewegung in der DDR zu unterbinden. So konnte das MfS die offene Demonstration einer Gruppe von Abgeordneten um Petra Kelly und Gerd Bastian im Mai 1983 auf dem Alexanderplatz in Ost-Berlin nicht verhindern. Aber die Haltung der Grünen selbst blieb ambivalent: man suchte auch Kontakte zur DDR-Führung. Im Oktober 1986 hob Mielke formell die Einreisesperre für Grünen-Vertreter in die DDR auf.

»Widersprüchlichkeit, Geschichtslosigkeit, Desinteresse und Abneigung« (S. 76) kennzeichneten die Deutschlandpolitik der Grünen in der Phase des Zusammenbruchs der DDR. Zwei Ergebnisse sind bemerkenswert: Trotz beachtlicher Anstrengungen und erfolgreicher persönlicher »Vereinnahmungen« blieb die Steuerungskompetenz von MfS und SED gegenüber der Partei und ihrer Bundestagsfraktion eher bescheiden; umgekehrt hatte keine andere bundesdeutsche Partei »so intensive und langfristige Kontakte zu den oppositionellen Kreisen in der DDR aufgebaut und gepflegt wie die Grünen«.

Im Jahre 2000 beleuchtete Gerd Koenen[4] über einen (auto-)biographischen Zugang die alte, aber immer noch weitgehend offene Frage: Warum fasziniert der Kommunismus?[5] Er, Aktivist der Studentenbewegung und des KBW, hielt fest, keinesfalls »Opfer einer überwältigend starken, ausstrahlenden kommunistischen ›Idee‹ oder ›Ideologie‹« gewesen zu sein. Auch seien Koenen und seine Weggefährten nicht von »einer starken Attraktion oder von raffinierten Einflußstrategien einer real vorhandenen kommunistischen Bewegung erfasst« worden (S. 32 f). Der Übergang zum Marxismus-Leninismus, »ob sowjetischer oder maoistischer Observanz«, folgte vielmehr einem Organisationsbedürfnis und dem Drang, »einen (natürlich imaginären) Anschluß an die Wirklichkeit und an eine reale Weltbewegung zu finden.«

In der Konsequenz mündet diese Reflexion in der Forderung, daß eine »Entideologisierung« die erste Grundlage für ein Verständnis des Kommunismus zu sein habe. Der »real existierende Sozialismus« in Politik und Ökonomie habe sich aus den Lehren von Marx nicht herleiten lassen. Alle großen Doktrinen, vom Leninismus angefangen, seien im Gegenteil systembedingten Konstrukte gewesen, entworfen, um Herrschaftserringung und Machtausübung zu legitimieren. Die »nachträgliche Legitimation« und die »theoretische Improvisation« hält Koenen für das Signifikante der großen Ideologen. Kommunismus, in Anlehnung an frühere Arbeiten, versteht er summierend weniger als Ziel, denn als »radikale Methode  oder ein brachiales Mittel zur Erreichung von handfesten Zielen und Zwecken« (S. 41). Eine unumgängliche Neuinterpretation des Jahrhundertphänomens Kommunismus läßt diesem nur Platz als eine Reaktion auf die »eigentliche« Weltrevolution, die »Herstellung des kapitalistischen Weltmarktes«, sowie »Pluralisierung, Individualisierung und Säkularisierung«.

Daraus entwickelte sich die  paranoiahafte »Verkennung der Realität« (S. 45), die zweifache Singularität von Stalinismus und Nationalsozialismus. Angesichts des schrankenloses Terrors Stalins, der nicht selektiv (wie der des Nationalsozialismus) war, hält Koenen dessen Regime für die größte Annäherung an den Begriff einer »totalitären Macht«. Die Utopie einer homogenen, entdifferenzierten Sowjetgesellschaft trug den Keim ihres Untergangs schon in sich: die »schiere Unfähigkeit, das Leben dieser allmählich sich regenerierenden, pluralisierenden und komplexer werdenden Gesellschaften noch weiterhin zu regeln« (S. 52).

Im Jahrgangsband 2001 griff Alexander Straßner das Phänomen der »dritten Generation« der RAF auf.[6] Für diese Gruppe gilt der weitgehende Verzicht auf ideologisierende Grundlagen, auf das (so formulierte, aber immer eklektisch gewesene) Bekenntnis zu den Lehren von Marx, Engels, Marighella und Mao. Terror und Gewalt wurden nicht mehr camoufliert, sie waren offen zum Selbstzweck geworden. Das ging einher mit einer Isolierung, einer Abkopplung von einem sympathisierenden Umfeld, einer militärtechnischen und kriminellen Professionalisierung sowie dem Versuch, internationale Strukturen aufzubauen. Wenn man auch die beiden ersten Generationen der RAF als politische Gruppe einstuft, hing ihre dritte Generation einem »in völligen Realitätsverlust konstruierten Feindbild« (S. 71) an.

Unter der unscheinbaren Überschrift »Dokumentation 2000« präsentiert Uwe Backes ein Interview mit Stéphane Courtois, dem Mitherausgeber des »Schwarzbuchs des Kommunismus« und Verfasser der z.T. heftig kritisierten Einleitung.[7] Nach einer knappen Skizze von Leben und Werk (immerhin hat Courtois eine beachtliche Zahl von Publikationen zur Geschichte der Résistance und der PCF vorzuweisen) und zur Rezeptionsgeschichte des »Schwarzbuches« konzentrierten sich Fragen und Antworten auf die Probleme des Vergleichs der großen Diktaturen und der Kommunismus-Forschung allgemein.

Ein »intellektueller Klimawechsel«, so Courtois, habe die Debatte um vergleichende Analysen in Frankreich erneut möglich gemacht, sowohl Ernst Noltes »Europäischer Bürgerkrieg« als auch Eric Hobsbawms »Zeitalter« seien dann erst in französischer Übersetzung erschienen. Der Weg zu einer »leidenschaftslosen Betrachtung« des Kommunismus ist damit für ihn jedoch nicht geebnet. In der Tradition von Anni Kriegel erscheint ihm Lenin als Begründer und »Erfinder« des Totalitarismus; in historischer Rückschau habe dieser den Bürgerkrieg »als ständige Form der Politik und des Krieges« etabliert. Seine Rolle und Persönlichkeit seien »noch zu wenig beachtet«.

Motivierend für Courtois wirkte vor allem die seit Anfang der 90er Jahre bestehende Chance, in Moskauer Archien zu arbeiten. Damit mußte »alles neu durchdacht, überprüft und teilweise revidiert« werden (S. 137) – in seinen Augen eine »dokumentarische Revolution«. Die Arbeit auf den Gebieten des sowjetischen Kommunismus, seiner internationalen Organisationen und der nationalen Parteien werden noch Jahrzehnte in Anspruch nehmen.

Ein Thema, das mit den Themenfeldern des JHK auf den ersten Blick nur indirekt verbunden scheint, sei nicht nur wegen seiner Aktualität hier vorgestellt. Es behandelt Reichweite und Grenzen des Widerstandes in Diktaturen und ist damit für die Geschichte des Kommunismus in besonderer Weise relevant. Der Chemnitzer Politikwissenschaftler Lothar Fritze, dessen wissenschaftlicher Lebensweg von der SED nachteilig beeinflußt wurde, hatte in seiner Antrittsvorlesung am Beispiel des Hitler-Attentäters Georg Elser nach den moralphilosophischen Grenzen und Verantwortlichkeiten des Widerstandes gefragt. Eine Resonanz, die den Rahmen des Sachverstandes, der Fairneß und der wissenschaftlich-seriösen Debatte vielfach überschritt, war die Folge.

Im Jahrgang 2000 des »Jahrbuchs« wird diese Auseinandersetzung dokumentiert. Fritze hatte seine aus der Analyse des Widerstandes in der DDR gewonnenen Bewertungs-Maßstäbe auf Georg Elser übertragen und war zu der Schlußfolgerung gekommen, dessen Anschlag auf Hitler sei wegen der Gefährdung unbeteiligter Dritter moralisch fragwürdig gewesen. Politische Vorwürfe, um es »harmlos« zu formulieren, waren die Reaktion – der mildeste war noch, er trüge zur »Delegitimierung« des deutschen Widerstandes bei. Wiedergegeben werden hier sowohl der überarbeitete Text der umstrittenen (oder besser: umstritten gemachten) Antrittsvorlesung von Lothar Fritze, als auch einige (gewichtige) Stellungnahmen von Fachwissenschaftlern. So attestiert der Soziologe und Wissenschaftstheoretiker Hans Albert Lothar Fritze die Legitimität seiner Fragestellung. Der Historiker und Antisemitismus-Forscher Wolfgang Benz weist den Vorwurf des »Revisionismus« gegen Fritze zurück, rügt aber »die realitätsferne Konstruktion einer absolut gesicherten Ethik« und konstatiert zugleich »Mängel der Quellenrecherche«. Der Politikwissenschaftler Manfred Hättich konzediert der moralphilosophischen Analyse Fritzes wissenschaftliche Qualität. Unter weiteren Historikern überwog Skepsis. Klemens von Klemperer sah sich aus anderen Erwägungen durch Fritzes Darstellung in seinem positiven Urteil über Elser sogar bestätigt, Hartmut Mehringer zeigte sich irritiert, weil dieser moralisch und nicht historisch argumentiert hatte. Elser und seine Aktion seien nur aus ihrem konkreten Bedingungszusammenhang zu erklären. Der Mainzer Philosoph Norbert Hoerster stimmte Fritzes Methode einer normativen Beurteilung des Attentäters zu, der Autor habe die für eine solche Beurteilung infrage kommenden Prinzipien deutlich herausgearbeitet.

Weitere Beiträge aus E & D tangieren die historische Kommunismusforschung. So behandelten die Herausgeber Uwe Backes und Eckhard Jesse 1997 das Problem der Rechts-Links-Unterscheidung, 1999 griff Brigitte Gress ein »klassisches« Thema auf, die Totalitarismus-Konzeption Hannah Arendts.[8]

Abschließend sei noch darauf verwiesen, dass E & D in seiner Rubrik »Daten, Dokumente, Dossiers« aktuelle Materialien und Berichte zur heutigen Situation der »Nachfolgeparteien« bringt: zur PDS, zur DKP oder zu ihren »Nebenorganisationen«. Eine der weiteren Stärken dieses Jahrbuchs stellt die breite und systematische Erschließung der relevanten Literatur dar. Neben dem ausführlichen Besprechungsteil umfasst eine knappe kommentierte Bibliographie im Jahresband 2001 allein fast 20 Seiten. Dort werden in wenigen Zeilen Titel unterschiedlicher Provenienz vorgestellt wie etwa zur Tragödie des Austromarxismus (von Hermann Böhm), zu den Flüchtlingen und Vertriebenen in Sachsen 1945–1952 (von Stefan Donth), zur Philosophie in der DDR (von Guntolf Herzberg), eine Biographie über Alfred Fellisch (von Mike Schmeitzner), in der Weimarer Zeit sächsischer Ministerpräsident, nach 1945 Parteigänger der Kommunisten oder zu Ungarn 1956 (herausgegeben von Heiner Timmermann und Lásló Kiss).

Diese – selbstverständlich – lückenhafte Skizze der Themen von E & D zeigt jedoch deutlich, wie nützlich dessen »Komplementärlektüre« zum JHK ist. Insbesondere Politik- und Sozialwissenschaftler werden zusätzlich den Wert der aktuellen Dokumentationen zu schätzen wissen.

 


[1] Horn, Hannelore: Der Stalinismus, in: Backes, Uwe/Jesse, Eckhard (Hrsg.): Jahrbuch Extremis­mus & Demokratie, Bd. 9 (1997), Baden-Baden 1997, S. 65–96.

[2] Kronenberg, Volker: Rückblick auf das tragische Jahrhundert. Furet, Nolte und die Deutung des totalitären Zeitalters, ebenda, Bd. 10 (1998), S. 49–80.

[3] Baron, Udo: Die Deutschlandpolitik der Grünen und das Ministerium für Staatssicherheit, ebenda, Bd. 11 (1999), S. 47–77.

[4] Koenen, Gerd: Kommunismus – als Ideologie und als historische Praxis, ebenda, Bd. 12 (2000), S. 31–52.

[5] Von Konrad Löw als Buchtitel übernommen: Löw, Konrad: Warum fasziniert der Kommunismus? Eine systematische Untersuchung, 4., überarb. u. erg. Aufl., München-New York-London-Paris 1985.

[6] Straßner, Alexander: Die dritte Generation der »Rote Armee Fraktion« zwischen »Phantom« und Surrogat, in: Backes/Jesse, Jahrbuch (wie Anm. 1), Bd. 13 (2001), Baden-Baden 2001, S. 49–71.

[7] Backes, Uwe: Dokumentation 2000, in: ebenda, S. 125–138.

[8] Backes, Uwe/Jesse, Eckhard: Die Rechts-Links-Unterscheidung – Betrachtungen zu ihrer Ge­schichte, Logik, Leistungsfähigkeit und Problematik, Jahrbuch (wie Anm. 1), Bd. 9 (1997), S. 13–38; Gress, Brigitte: Genese politischer Urteilskraft im »Wind des Denkens« – Interpretations- und Innovationspotentiale der Totalitarismuskonzeption Hannah Arendts, ebenda, Bd. 11 (1999), S. 33–46.

Inhalt – JHK 2002

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