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Verzeichnis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung 2016

JHK 2016 | Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung | Seite 269-278 | Metropol Verlag

Nils Abraham

Dr. phil., geb. 1972 in Hamburg. Studium der Geschichtswissenschaft, Politikwissenschaft, Skandinavistik und Rechtswissenschaft an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald sowie der Geschichtswissenschaft und Ethnologie an der Universität Uppsala, Schweden. 2001 Philosophie Magisterexamen (Master of Arts) an der Universität Uppsala. 2006 Promotion an der Philosophischen Fakultät der Universität Greifswald, Titel der Dissertation: »Die politische Auslandsarbeit der DDR in Schweden – Zur Public Diplomacy der DDR gegenüber Schweden nach der diplomatischen Anerkennung (1972–1989)«. 2006 bis 2007 Tätigkeit im Deutschen Bundestag als Abgeordneten-Referent – vor allem im Bereich Bildung und Forschung. Seit 2008 Mitarbeiter der Begabtenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin, 2008 bis 2010 Referent in der Studienförderung, 2010 bis 2013 Leiter eines integrations- und gesellschaftspolitischen Projekts und seit 2014 Leiter der Abteilung Ausländerförderung. Seit 2013 als externer Lektor an der Süddänischen Universität in Odense, seit 2014 Lehrbeauftragter an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

Jörg Baberowski

Prof. Dr. phil., geb. 1961 in Radolfzell. 1982 bis 1988 Studium der Geschichte und Philosophie an der Universität Göttingen, 1989 bis 1994 wiss. Mitarbeiter am Seminar für Osteuropäische Geschichte an der Universität Frankfurt/M., 1994 Promotion an der Historischen Fakultät der Universität Frankfurt/M., Titel der Dissertation: »Autokratie und Justiz. Zum Verhältnis von Rechtsstaatlichkeit und Rückständigkeit im ausgehenden Zarenreich 1864–1914«; September 2000 Habilitation, Universität Tübingen, 2001 bis 2002 Vertretung des Lehrstuhls für Osteuropäische Geschichte an der Universität Leipzig, seit Oktober 2002 Professor für Geschichte Osteuropas an der Humboldt-Universität zu Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Räume der Gewalt, Frankfurt/M. 2015; Verbrannte Erde. Stalins Diktatur der Gewalt, München 2012; Ordnung durch Terror. Gewaltexzesse und Vernichtung im nationalsozialistischen und im stalinistischen Imperium (mit Anselm Döring-Manteuffel), 2. Aufl. Bonn 2007; Der Feind ist überall. Stalinismus im Kaukasus, München 2003. Mithg.: Jahrbücher für Geschichte Osteuropas; Kritika. Explorations in Russian and Eurasian History; Zeithistorische Forschungen; Journal of Modern European History; Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Dieter Bacher

Mag. phil, geb. 1981 in Leoben, Österreich. Von 2000 bis 2005 Studium der Geschichte (mit Schwerpunkt Ost- und Südosteuropa) und Slawistik (Russistik) an der Universität Graz. Zurzeit Dissertationsprojekt zu ausländischen Nachrichtendiensten in Österreich während des frühen Kalten Krieges. Seit 2005 Mitglied des »Austrian Center for Intelligence, Propaganda and Security Studies« (ACIPSS) in Graz, seit November 2006 wiss. Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung in Graz, seit 2013 Mitglied der »Baltic Intelligence Studies and Security Association« (BISSA) der Syddansk Universitet in Odense, seit 2015 »Young Science-Botschafter« im Rahmen des »Young Science«-Projektes des Österreichischen Austauschdienstes (OEAD). Forschungsschwerpunkte: Flüchtlinge im Österreich der Besatzungszeit 1945–1955, Aktivitäten ausländischer Nachrichtendienste in Österreich im frühen Kalten Krieg, Zwangsarbeit in Österreich 1939–1945, österreichische Kriegsgefangene in der ehemaligen Sowjetunion.

 

Bernhard H. Bayerlein

Dr. habil., geb. 1949 in Wiesbaden. Historiker und Romanist. Wiss. Angestellter am Institut für soziale Bewegungen (ISB), Ruhr-Universität Bochum; Associate Fellow am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF), Potsdam. Studium der Romanistik, Philosophie und Geschichte in Heidelberg, Toulouse, Coimbra und Bochum. Schwerpunkte: Vergleichende historische Kommunismus- und Sozialismusforschung, Europäische Archivprojekte und Digital Humanities (The International Comitee for the Computerization of the Komintern Archives/INCOMKA, Internationales Willi-Münzenberg Forum u.a.), portugiesische und spanische Studien. Autor/Hg.: Deutschland – Russland – Komintern 1918–1943, 3 Bde., Berlin 2013/2014, »Abschied von einem Mythos. Die UdSSR, die Komintern und der Antifaschismus«, in: Osteuropa 58 (2009), H. 7/8, S. 125–148; »Der Verräter, Stalin, bist Du!«. Vom Ende der internationalen Solidarität, Berlin 2008; Deutscher Oktober 1923, Berlin 2003; Der Thälmann-Skandal, Berlin 2003; Moscou – Paris – Berlin, 1939–1941, Paris 2003; Archives de Jules Humbert-Droz, IV, Zürich 2001; Georgi Dimitroff. Tagebücher, Berlin 2000; Entwaffnete Utopien. Utopies desarmees, Leipzig 1999. Begründer und Herausgeber von The International Newsletter of Communist Studies; Mithg. u.a.: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Henrik Bispinck

Dr. phil., geb. 1973 in Münster. Studium der Neueren/Neuesten Geschichte und Germanistik in Münster, Edinburgh und an der Humboldt-Universität zu Berlin, 2000 bis 2007 wiss. Mitarbeiter am Institut für Zeitgeschichte München – Berlin, 2008 Promotion an der Universität Leipzig, 2008 bis 2010 wiss. Referent bei Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V., seit 2010 wiss. Mitarbeiter in der Abteilung Bildung und Forschung beim BStU, Lehrbeauftragter an der Humboldt-Universität zu Berlin, Veröffentlichungen u.a.: Bildungsbürger in Demokratie und Diktatur. Lehrer an höheren Schulen in Mecklenburg 1918–1961, München 2008; Mithg.: Republikflucht. Flucht und Ausreise aus der SBZ/DDR 1945/49–1961, München 2006; Aufstände im Ostblock. Zur Krisengeschichte des realen Sozialismus, Berlin 2004; Bearb.: Die DDR im Blick der Stasi 1977. Die geheimen Berichte an die SED-Führung, Göttingen 2012.

 

Marcel Bois

Dr. phil., geb. 1978 in Bonn. 1998 bis 2004 Studium der Geschichte, Soziologie und Kunstgeschichte an den Universitäten Konstanz und Hamburg, 2005 bis 2008 Stipendiat der Rosa-Luxemburg-Stiftung, 2014 Promotion an der Technischen Universität Berlin. Im Wintersemester 2015/16 Lehrbeauftragter an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2016 Stipendiat der Gerda-Henkel-Stiftung mit einem Forschungsprojekt über die österreichische Architektin und Kommunistin Margarete Schütte-Lihotzky (1897–2000). Wissenschaftspreis 2015 der Rosa-Luxemburg-Stiftung Sachsen für seine Dissertationsschrift »Kommunisten gegen Hitler und Stalin. Die Linke Opposition der KPD in der Weimarer Republik. Eine Gesamtdarstellung« (Klartext 2014). Weitere Veröffentlichungen u.a.: »Eine transnationale Freundschaft im Zeitalter der Extreme. Leo Trotzki und die Pfemferts«, in: Jahrbuch für Forschungen zur Geschichte der Arbeiterbewegung, 14 (2015), H. 3, S. 98–116; »Linkskommunismus«, in: Historisch-kritisches Wörterbuch des Marxismus, Bd. 8/II, hg. von Wolfgang Fritz Haug u.a., Hamburg 2015, Sp. 1180–1193; »Ein kleiner Boom. Entwicklungen und Tendenzen der KPD-Forschung seit 1989/90«, in: Ulrich Mählert u.a. (Hg.): Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2010, Berlin 2010, S. 309–322 (mit Florian Wilde); »Vergessene Kommunisten. Die ›Weddinger Opposition‹ der KPD«, in: Ulrich Mählert u.a. (Hg.): Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung 2008, Berlin 2008, S. 58–67.

 

Matthias Bürgel

geb. 1968 in Braunschweig. 1993 bis 2001 Studium der Anglistik und Russistik, 2002 bis 2006 Sprachlektor der Robert-Bosch-Stiftung an der Uraler Universität in Ekaterinburg und des Deutschen Akademischen Austauschdienstes an der Universität von Perm', 2006 bis 2011 Doktorand an der Universität Oldenburg mit der Arbeit »Die russische und die sowjetrussische Hochschulentwicklung in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts am Beispiel der Uraler Universität (1920–1925, 1931–2011)«. Veröffentlichungen u.a.: »Das Uraler Berginstitut in Ekaterinburg und Vladivostok 1914–1920: Russische Hochschulentwicklung zwischen den Revolutionen«, in: Jahrbuch für Universitätsgeschichte (14) 2011; Mithg.: Geistes- und sozialwissenschaftliche Hochschullehre in Osteuropa III u. IV, Frankfurt/M. 2007 u. 2009; Rezensionen in Osteuropa und Jahrbücher für Geschichte Osteuropas.

 

Astrid Carlsen

Master in Geschichte (History of Ideas), geb. 1976. Abschlussarbeit zum Buch Vernehmungsprotokolle von Jürgen Fuchs; 2012 Praktikum in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen, danach Verlagsredakteurin; zwischen 2014 und 2015 Recherchen zu Forschungszwecken beim PST (Sicherheitsdienst der Polizei – Norwegischer Nachrichtendienst) über das Verhältnis zwischen Norwegen und der DDR in den 1970er und 1980er Jahren; seit 2015 Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Norge.

 

Ute Caumanns

Dr. phil., geb. 1960 in Viersen. 1979 bis 1986 Studium der Geschichte, Anglistik und Germanistik; 1989 Stipendiatin des DAAD bei der Polnischen Akademie der Wissenschaften Warschau; 1991 bis 1995 wiss. Bearbeiterin eines Drittmittelprojekts; 1995 Promotion; 1996 bis 2000 wiss. Mitarbeiterin am Deutschen Historischen Institut Warschau; 2001 bis 2003 DFG-Stipendiatin. Seit 2003 wiss. Mitarbeiterin am Institut für Geschichtswissenschaften der Heinrich-Universität Düsseldorf. Veröffentlichungen u.a.: »Der Teufel in Rot. Trockij und die Ikonographie des ›jüdischen Bolschewismus‹ im polnisch-sowjetischen Krieg, 1919/1920«, in: zeitenblicke 10 (22.12.2011) Nr. 2, http://www.zeitenblicke.de/2011/2/Caumanns/index_html; Die polnischen Jesuiten, der Przegląd Powszechny und der politische Katholizismus in der Zweiten Republik. Ein Beitrag zur Geschichte der katholischen Presse Polens zwischen den Weltkriegen (1918–1939), Dortmund 1996. Mithg.: Wer zog die Drähte? Verschwörungstheorien im Bild, Düsseldorf 2012; Verschwörungstheorien. Anthropologische Konstanten – historische Varianten, Osnabrück 2001.

 

Bernd Faulenbach

Prof. Dr., geb. 1943. Historiker an der Fakultät für Geschichtswissenschaft (Bereich Zeitgeschichte) der Ruhr-Universität Bochum, bis 2007 stellv. Direktor des Forschungsinstitutes Arbeit, Bildung, Partizipation, 1992 bis 1998 Mitglied der Enquetekommissionen des Bundestages zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und ihrer Folgen, 1998 bis 2015 stellv. Vorsitzender der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, seit 2002 Mitglied der wissenschaftlichen Leitung des Editionsprojektes Dokumente zur Deutschlandpolitik, 2002 bis 2015 Mitglied der deutsch-russischen Historiker-Kommission. Mitglied in einer Reihe von Fachgremien zur deutschen und europäischen Erinnerungskultur. Seit 1989 Vorsitzender der Historischen Kommission beim Parteivorstand der SPD, seit 2015 Vorsitzender von Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. Veröffentlichungen u.a.: Willy Brandt, München 2013; Das sozialdemokratische Jahrzehnt. Von der Reformeuphorie zur Neuen Unübersichtlichkeit. Die SPD 1969–1982, Bonn 2011; Erfahrungen des 20. Jahrhunderts und politische Orientierung heute, Essen 1996. Mithg.: »Transformationen« der Erinnerungskulturen in Europa nach 1989, Essen 2006; Bilanz und Perspektiven der DDR-Forschung, Paderborn u.a. 2003; Die deutsche Sozialdemokratie und die Umwälzung 1989/90, Essen 2001; Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Thomas Wegener Friis

Ph.D., geb. 1975. Associate Professor und Netzwerkkoordinator am Zentrum für das Studium des Kalten Krieges (Center for Koldkrigsstudier) an der Süddänischen Universität in Odense. 2003 Dissertation über den Militärischen Nachrichtendienst der DDR und Dänemarks. 2003 bis 2005 Mitarbeiter der Kommission zum Thema »Dänemark im Kalten Krieg«, seit 2005 an der Süddänischen Universität, Mitglied des Vorstands von The Baltic Intelligence und Security Studies Association (BISSA); 2015 Gastprofessor an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel sowie an der Bar-Ilan-Universität in Tel Aviv, Israel. Redaktionsmitglied der Zeitschrift Arbejderhistorie, Redakteur für Nord- und Zentraleuropa für Intelligence, Security and Public Affairs; Mitglied des Research Institute of European and American Studies, Athen, Griechenland, des Museums »Grenzhus« in Schlagsdorf sowie des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Udo Grashoff

Dr. phil., geb 1966 in Halle (Saale). 1986 bis 1992 Studium der Biochemie, 1993 bis 1999 Studium der Geschichte, Germanistik und Allgemeinen und Vergleichenden Literaturwissenschaft, konzeptionelle Mitarbeit an vier zeitgeschichtlichen Ausstellungen, zahlreiche Radiofeatures für öffentlich-rechtliche Sender, 2006 Promotion, 2008 bis 2014 wiss. Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Zeitgeschichte der Universität Leipzig, seit 2014 DAAD-Lektor an der School of Slavonic and East European Studies am University College London, derzeit Arbeit an Habilitation zum Thema »Verrat im kommunistischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus 1933–45«. Veröffentlichungen u.a.: Schwarzwohnen. Die Unterwanderung der staatlichen Wohnraumlenkung in der DDR, Göttingen 2011; »In einem Anfall von Depression ...« Selbsttötungen in der DDR, Berlin 2006.

 

Bodo Hechelhammer

Dr. phil., geb. 1968 in Darmstadt. 1988 bis 1992 Studium des Bauingenieurwesens, 1992 bis 1997 Studium der Neueren und Mittelalterlichen Geschichte sowie Kunstgeschichte, 1997 bis 1999 Stipendiat des Graduiertenkollegs »Mittelalterliche und neuzeitliche Staatlichkeit« an der Justus-Liebig-Universität Gießen, 2000 Promotion und bis 2002 wiss. Mitarbeiter am Historischen Institut an der Technischen Universität Darmstadt. Seit 2002 hauptamtlicher Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND), seit 2010 Leiter der Forschungs- und Arbeitsgruppe »Geschichte des BND«. Veröffentlichungen u.a.: Geheimobjekt Pullach. Von der NS-Mustersiedlung zur Zentrale des BND, Berlin 2014; Hg.: Mitteilungen der Forschungs- und Arbeitsgruppe »Geschichte des BND«.

 

Andreas Herbst

Diplom-Historiker, geb. 1955. 1977 bis 1982 Studium der Geschichtswissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin, bis 1990 wiss. Assistent/Oberassistent am Museum für Deutsche Geschichte, danach Mitarbeiter der Historischen Kommission zu Berlin bzw. der Stiftung Gesellschaftsanalyse und Politische Bildung e.V., bis 2001 Mitarbeiter am Forschungsprojekt »Biographisches Handbuch des deutschen Kommunismus 1918–1945« an der Universität Mannheim, seit 2001 Mitarbeiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Veröffentlichungen u.a.: Wer war wer in der DDR?, Berlin 2010; SED-Kader. Die mittlere Ebene, Paderborn 2010 (mit Mario Niemann); Deutsche Kommunisten. Biographisches Handbuch 1918 bis 1945, Berlin 2004 und 2008 (mit Hermann Weber), 2013 Supplement-Band; Die Parteien und Organisationen der DDR. Ein Handbuch, Berlin 2002; Die SED. Geschichte – Organisation – Politik. Ein Handbuch, Berlin 1997; Mithg.: Der Ring: Erinnerungen aus einem nationalsozialistischen Gefängnis von Peter Rosenbaum, Berlin 2015 (mit Christine Fischer-Defoy/Andreas Mittasch/Jeannine Mittasch); So funktionierte die DDR, 3 Bde., Hamburg 1994.

 

Stefan Karner

Univ.-Prof. Dr., geb. 1952. Historiker, Leiter des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung, Graz – Wien – Klagenfurt; stellv. Vorstand des Instituts für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Universität Graz; österreichischer Vertreter in der Europäischen Kommission gegen Rassismus und Intoleranz (ECRI) des Europarates; Co-Vorsitzender der österreichisch-russischen sowie der österreichisch-slowenischen Historikerkommission; zahlreiche öffentliche Funktionen und Mitgliedschaften in internationalen wissenschaftlichen Vereinigungen, u.a. Österreichischer Wissenschaftler des Jahres 1995; wiss. Leiter der Republiksausstellung im Parlament 2008/2009 (mit Lorenz Mikoletzky); wiss. Leiter der NÖ Landesausstellung 2009 »Österreich – Tschechien«. Veröffentlichungen u.a.: Prager Frühling. Das internationale Krisenjahr 1968, 2 Bde., Köln u.a. 2008; Die Rote Armee in Österreich. Sowjetische Besatzung 1945–1955, 2 Bde., Wien/München 2005; Im Archipel GUPVI. Kriegsgefangenschaft und Internierung in der Sowjetunion 1941–1956, Wien/München 1995. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Mark Kramer

Prof., Direktor des Cold War Studies Program an der Harvard University und Senior Fellow des dortigen Davis Center for Russian and Eurasian Studies. Lehrtätigkeit für vergleichende Politikwissenschaft und Internationale Beziehungen an den Universitäten Harvard, Yale und Brown. Ehemals wiss. Mitarbeiter an der Harvard Academy of International and Area Studies sowie Rhodes-Stipendiat an der University of Oxford. Übersetzer und amerikanischer Herausgeber des Bandes Schwarzbuch des Kommunismus, Autor zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze und Bücher, u.a.: Imposing, Maintaining, and Tearing Open the Iron Curtain: The Cold War in East-Central Europe, 1945–1990, New York 2013; Crisis, Compromise, and Coercion in the Soviet Bloc, 1956: De-Stalinization, the USSR, and Upheavals in Poland and Hungary, Cambridge, MA 2008. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Eryk Krasucki

Ph.D., geb. 1977. Assistant Professor am Institut für Geschichte und Internationale Beziehungen der Universität Szczecin, Polen und Forscher am Institut des Nationalen Gedenkens. Forschungsschwerpunkte: Geschichte des 20. Jahrhunderts, insbesondere Probleme der Ideologie und Praxis des Kommunismus. Autor zahlreicher Publikationen u.a.: Międzynarodowy komunista. Jerzy Borejsza – biografia polityczna [Der Internationale Kommunist Jerzy Borejsza – eine politische Biografie], Warszawa 2009; Przesilenie. Szczecińskie społeczeństwo i władza w styczniu i lutym 1971 r. [Wendepunkt. Die Stettiner Gesellschaft und die Mächtigen im Januar/Februar 1971], Szczecin 2010. In Vorbereitung: Auswahl von Dokumenten zum Thema: »Die Komintern und Polen (1919–1943)«; außerdem ein Kollektivporträt über die Elite der polnischen Kommunisten der Zwischenkriegszeit.

 

Tobias Kühne

Dr. phil., geb. 1974 in Neustadt am Rübenberge. 2000 bis 2005 Studium der Geschichtswissenschaft und Politikwissenschaft an der Universität Hannover, 2014 Promotion an der Technischen Universität Berlin. Veröffentlichungen u.a.: »Politischer Widerstand und Anpassung in Großsiedlung Britz zwischen 1933 und 1945«, in: Udo Gößwald/Barbara Hoffmann (Hg.): Das Ende der Idylle? Hufeisen- und Krugpfuhlsiedlung in Britz vor und nach 1933, Berlin 2013, S. 221–240.

 

Norman LaPorte

Ph.D. (Stirling), geb. 1964. Historiker, seit 2000 an der University of South Wales, Dozent (Reader) am Fachbereich Geschichte. Veröffentlichungen u.a.: Hg.: »Lives on the Left«, in: Moving the Social – Journal of Social History and the History of Social Movements, 51/2014; Friendly Enemies: Britain and the GDR, 1949–1989, Oxford 2010 (mit Stefan Berger); Hg.: Bolshevism, Stalinism and the Comintern. Perspectives on Stalinisation, Basingstoke 2008 (mit Matthew Worley und Kevin Morgan); Hg.: The Other Germany. Perceptions and Influences in British-East German Relations, 1945–1990, Augsburg 2005 (mit Stefan Berger); The German Communist Party in Saxony, Oxford/Bern 2003. Mitbegründer: Twentieth Century Communism: a journal of international history (seit 2009); Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Ulrich Mählert

Dr. phil., geb. 1968 in Neckarsulm. 1987 bis 1992 Studium der Politischen Wissenschaft, Anglistik und Germanistik, 1994 Promotion und bis 1998 Mitarbeiter eines internationalen Forschungsprojekts an der Universität Mannheim zur Geschichte der Parteisäuberungen im Kommunismus. Seit 1999 Referent für Wissenschaftsförderung, Förderung der Archive und Internationale Zusammenarbeit bei der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Veröffentlichungen u.a.: Kleine Geschichte der DDR, 5. Aufl. München 2007; Mithg.: Bilanz und Perspektiven der DDR-Forschung, Paderborn u.a. 2003; Hg.: Vademekum DDR-Forschung, Berlin 2002; Die Freie Deutsche Jugend 1945–1949, Paderborn 1995. Mithg.: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Morten Møller

Master of Arts (Roskilde), geb. 1978. Seit 2006 wiss. Mitarbeiter an der Königlichen Bibliothek in Kopenhagen. Veröffentlichungen: Ellen og Adam – en fortælling om kærlighed og terror i Stalins Moskva [Ellen und Adam – eine Geschichte von Liebe und Terror in Stalins Moskau], Kopenhagen 2014. Das Buch basiert auf dänischen, norwegischen, britischen und russischen Quellen und konzentriert sich auf die skandinavischen Kommunisten in Moskau während des Großen Terrors 1936 bis 1938; außerdem zwei Biografien über die führenden dänischen Kommunisten Mogens Fog und Børge Houmann: Hvem er Nielsen? [Wer ist Nielsen?], Kopenhagen 2012; Mogens Fog, Kopenhagen 2009–2010.

 

Ehrhart Neubert

Dr. phil., geb. 1940. Theologiestudium in Jena, 1964 bis 1984 Gemeinde- und Studentenpfarrer in Weimar, 1984 bis 1992 Referent in der Studienabteilung beim Bund der Evangelischen Kirchen in der DDR; 1989 Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs und Mitglied am Zentralen Runden Tisch der DDR, von 1997 bis 2005 Fachbereichsleiter der Abteilung Bildung und Forschung der Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU). Veröffentlichungen u.a.: Unsere Revolution. Die Geschichte der Jahre 1989/90, 2. Aufl. München 2009; Koautor: Die verdrängte Revolution. Der Platz des 17. Juni in der deutschen Geschichte, Bremen 2004; Mithg.: Lexikon Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur, Berlin/München 2000; Geschichte der Opposition in der DDR, Berlin 1997; Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Jens Niederhut

Dr. phil., geb. 1975 in Berlin. Studium der Geschichte, Politikwissenschaft und Klassischen Philologie in Marburg, Berlin und Köln. 2006 Promotion, 2006 bis 2008 Archivreferendariat, 2008 bis 2014 Dezernent im Landesarchiv Nordrhein-Westfalen, seit 2014 Referatsleiter in der Archivabteilung des BStU. Veröffentlichungen u.a.: Wissenschaftsaustausch im Kalten Krieg, Köln/Weimar/Wien 2007; Die Reisekader, Leipzig 2005; Mithg.: Archive und Statistik, Essen 2014; Geheimschutz transparent, Essen 2010.

 

Kimmo Rentola

Prof. Dr., geb. 1953. Seit 2015 Professor für Zeitgeschichte an der Universität von Helsinki, Finnland. 2006 bis 2014 Professor sowie 2012 bis 2014 darüber hinaus Dekan der Fakultät für Sozialwissenschaften an der Universität Turku, Finnland. Davor Forschung und Lehre in verschiedenen Positionen u.a. an der Universität von Helsinki und der Finnischen Akademie. 1994 Promotion an der Universität von Helsinki mit Kenen joukoissa seisot? Suomalainen kommunismi ja sota 1937–1945 [Auf welcher Seite stehen Sie? Der finnische Kommunismus und der Krieg, 1937–1945], Preis für das beste historische Sachbuch des Jahres. Seit 1995 Lehrtätigkeit. Forschungsschwerpunkte: Kommunismus in Finnland und anderen nordischen Ländern, die finnisch-sowjetischen Beziehungen, der Kalte Krieg, 1968er-Jugendbewegungen, Geschichte der Nachrichtendienste. Teilnahme an zahlreichen finnischen und internationalen Forschungsprojekten, Berater bei finnisch-russischen Publikationsprojekten von Archivmaterialien. Autor zahlreicher wissenschaftlicher Artikel und anderer Publikationen, darunter: Ratakatu 12 [Die Geschichte des finnischen Nachrichtendienstes], Helsinki 2009; Vallankumouksen aave: Vasemmisto, Kekkonen ja Beljakov 1970 [Der Geist der Revolution: Die Linken, Kekkonen und der sowjetische Botschafter 1970], Helsinki 2005 (Preis für das beste wissenschaftliche Buch des Jahres); Niin kylmää että polttaa: Kommunistit, Kekkonen ja Kreml 1947–1958 [So kalt, dass es brennt: Die Kommunisten, Kekkonen und der Kreml, 1947–1958], Helsinki 1997; Karkkilan historia [Karkkila – die Geschichte einer Stadt], Karkkila 1992.

 

Krzysztof Ruchniewicz

Prof. Dr., geb. 1967 in Wrocław, Polen. Studium der Geschichte, osteuropäischen Geschichte an der Universität Wrocław, Universität des Saarlandes und der Philipps-Universität Marburg; 2000 Promotion zum Thema »Berlin – Warschau – Bonn. Die politischen Beziehungen in den Jahren 1949–1958«; 2007 Habilitation mit dem Thema »Die polnischen Bemühungen um die deutsche Wiedergutmachung in den Jahren 1944/45–1975«. Professor für Zeitgeschichte an der Universität Wrocław; Direktor des Willy-Brandt-Zentrums für Deutschland- und Europastudien der Universität Wrocław, gleichzeitig Lehrstuhlinhaber für Zeitgeschichte am selben Zentrum; Veröffentlichungen u.a.: Mithg.: Länderbericht Polen. Geschichte – Politik – Wirtschaft – Gesellschaft – Kultur, Bonn 2009 (mit Dieter Bingen); »Noch ist Polen nicht verloren«. Das historische Denken der Polen, Münster u.a. 2007; Zögernde Annäherung. Studien zur Geschichte der deutsch-polnischen Beziehungen im 20. Jahrhundert, Dresden 2005. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Hans Schafranek

Dr., geb. in Schärding, Oberösterreich. Freiberuflich tätiger Historiker. Lebt in Wien, Berlin und Brüssel. Seit 1982 freier Mitarbeiter am Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes. 1987 Promotion. Zahlreiche Forschungsprojekte zu folgenden Schwerpunkten: Nationalsozialismus, Stalinismus, Emigration UdSSR, Spanischer Bürgerkrieg, Nachrichtendienste im Zweiten Weltkrieg. Monografien u.a.: Vom NS-Verbot zum »Anschluss«. Steirische Nationalsozialisten 1933—1938 (mit Herbert Blatnik), Wien 2015; Söldner für den »Anschluss«. Die Österreichische Legion 1933–1938, Wien 2011; Sommerfest mit Preisschießen. Die unbekannte Geschichte des NS-Putsches im Juli 1934, Wien 2006; Kinderheim Nr. 6. Österreichische und deutsche Kinder im sowjetischen Exil, Wien 1998.

 

Peter Steinbach

Prof. Dr., geb. 1948 in Lage (Lippe). Wiss. Leiter der Gedenkstätte Deutscher Widerstand in Berlin und Professor emeritus für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Karlsruhe. Veröffentlichungen u.a.: Mithg.: Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur 1933–1945 (= Schriftenreihe der Bundeszentrale für politische Bildung, Bd. 438), Bonn 2004; Mithg.: Der 20. Juli 1944. Gesichter des Widerstands, München 2004; Mithg: Opposition und Widerstand in der DDR. Politische Lebensbilder, München 2002; Widerstand im Widerstreit. Der Widerstand gegen den Nationalsozialismus in der Erinnerung der Deutschen. Ausgewählte Studien, 2. Aufl. Paderborn u.a. 2001; Mithg.: Lexikon des Widerstandes 1933–1945, 2. Aufl. München 1998. Mithg.: Neue Politische Literatur (NPL), Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG) sowie Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Brigitte Studer

Prof. Dr., unterrichtete an den Universitäten Zürich, Genf, Bern sowie an der Washington University in St. Louis (USA). Seit 1997 Professorin für Schweizer und Neueste Allgemeine Geschichte an der Universität Bern. 2001 bis 2004 Gastprofessorin in Glasgow, 2013 Professeure invitée an der EHESS in Paris. 2001 bis 2007 Mitglied des Forschungsrates der Abteilung I (Sozial- und Geisteswissenschaften) des Schweizerischen Nationalfonds der wissenschaftlichen Forschung, 2001 bis 2005 ausländisches Mitglied des Conseil scientifique du département des Sciences de l’Homme et de la Société (CNRS) in Paris. Zurzeit Leitung eines Forschungsprojekts zur Geschichte der Philanthropie. Veröffentlichungen u.a. zur historischen Kommunismusforschung und zur Sozial- und Kulturgeschichte des Stalinismus: Mithg.: Moscou – Paris – Berlin. Télégrammes chiffrés du Komintern, Paris 2003; Der stalinistische Parteikader, Köln 2001; Archives de Jules Humbert-Droz, Bd. V, Zürich 1996; Autorin: The Transnational World of the Cominternians, Basingstoke 2015. Mitglied des Editorial Board von Twentieth Century Communism. A Journal of International History, der Österreichischen Zeitschrift für Geschichtswissenschaften und des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Stefan Troebst

Prof. Dr., geb. 1955 in Heidelberg. Osteuropahistoriker und Slavist, Professor für Kulturstudien Ostmitteleuropas und Ko-Direktor des Global and European Studies Institute der Universität Leipzig sowie stellvertretender Direktor des Geisteswissenschaftlichen Zentrums für Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas ebendort. Studium in Tübingen, Berlin, Sofija, Skopje und Bloomington. 1984 Promotion und 1995 Habilitation an der Freien Universität Berlin. Veröffentlichungen u.a.: Hg.: West-östliche Europastudien. Rechtskultur, Kulturgeschichte, Geschichtspolitik, Leipzig 2015; Mithg.: Remembering Communism. Private and Public Recollections of Lived Experience in Southeast Europe, New York/Budapest 2015; Post-Panslavismus. Slavizitat, Slavische Idee und Antislavismus im 20. und 21. Jahrhundert, Göttingen 2014; Ėnciklopedija izgnanij. Deportacija, prinuditel’noe vyselenie i ėtničeskaja čistka v Evrope v XX veke [Lexikon der Vertreibungen. Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts], Moskau 2013; Erinnerungskultur – Kulturgeschichte – Geschichtsregion. Ostmitteleuropa in Europa, Stuttgart 2013; Geschichtspolitik in Europa seit 1989. Deutschland, Frankreich und Polen im internationalen Vergleich, Göttingen 2013; Hg.: Postdiktatorische Geschichtskulturen im Süden und Osten Europas. Bestandsaufnahme und Forschungsperspektiven, Göttingen 2010; Kulturstudien Ostmitteleuropas, Frankfurt/M. u.a. 2006; Mithg.: Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

 

Krisztián Ungváry

Ph.D., geb. 1969. Studium in Budapest, Jena und Freiburg/Breisgau. Promotion 1998 zum Thema »Belagerung Budapests im Zweiten Weltkrieg«. Wiss. Mitarbeiter des Instituts für die Erforschung der ungarischen Revolution 1956/Ungarische Nationalbibliothek, Budapest; Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung »Flucht, Vertreibung, Versöhnung«. Veröffentlichungen u.a.: Verschwiegene Vergangenheit. Der Parteistaat und das Ministerium des Inneren. Die politische Polizei in Ungarn zwischen 1956 und 1990, Budapest 2008 (auf Ungarisch mit Gabor Tabajdi); Ungarn und der Zweite Weltkrieg, Budapest 2005 (auf Ungarisch); Die Schlacht um Budapest, München 1999. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Alexander Vatlin

Prof. Dr., geb. 1962 in Aschgabad/Turkmenien. 1979 bis 1984 Studium der Geschichte und 1987 Promotion am Lehrstuhl für Neue und Neueste Geschichte an der Moskauer Lomonossow-Universität zum Thema »Die Wiedergründung der SPD in Westdeutschland 1945–1949«. Seit 1991 Leiter des Programms »Moderne Geschichte« am Institut für Menschenrechte und demokratische Forschung. Seit 1997 Lehrtätigkeit am Lehrstuhl für Neue und Neueste Geschichte der Lomonossow-Universität; 1998 Habilitation zum Thema »KPdSU und Komintern in den Zwanzigerjahren. Probleme ihrer Wechselbeziehungen«. 2001 Mitbegründer und seitdem Koordinator der »Arbeitsgruppe zur Erforschung der neuesten Geschichte Deutschlands« an der Lomonossow-Universität (www.rusgermhist.ru). Seit 2006 Professor am Lehrstuhl für Neue und Neueste Geschichte ebendort. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Jahrbuchs für Historische Kommunismusforschung.

 

Manfred Wilke

Prof. Dr., geb. 1941. 1976 Promotion zum Dr. rer. pol., 1976 bis 1980 wiss. Assistent an der Technischen Universität Berlin, 1981 Habilitation im Fach Soziologie an der Freien Universität Berlin, 1985 Professor für Soziologie an der Fachhochschule für Wirtschaft Berlin, 1992 Mitbegründer und bis 2006 Leiter des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin; 1992 bis 1998 sachverständiges Mitglied der Enquetekommissionen des Bundestags zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und deren Folgen; seit 2007 wiss. Mitarbeiter am Ludwig Boltzmann-Institut für Kriegsfolgen-Forschung, Graz. Veröffentlichungen u.a.: Der Weg zur Mauer, Berlin 2011; Der SED-Staat. Geschichte und Nachwirkungen, Weimar 2006; Die Streikbrecherzentrale. Der Freie Deutsche Gewerkschaftsbund (FDGB) und der 17. Juni 1953, Münster 2004; Hg.: Anatomie der Parteizentrale, Berlin 1998; Mithg.: Hart und kompromißlos durchgreifen. Die SED contra Polen 1980/81, Berlin 1995; Jahrbuch für Historische Kommunismusforschung.

Inhalt – JHK 2016

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