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Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Das Gegenteil von gut - Antisemitismus in der Linken

Ausstellungen | Sonderausstellung | vom 27.03.2019 | bis zum 27.09.2019 | Bildungsstätte "Anne Frank"
Screenshot: Ankündigung der Ausstellung auf bs-anne-frank.de
Screenshot: Ankündigung der Ausstellung auf bs-anne-frank.de

Vom 27. März bis zum 27. September 2019 ist in der Bildungsstätte „Anne Frank“ in Frankfurt am Main die Ausstellung „Das Gegenteil von gut - Antisemitismus in der Linken“ zu sehen. Dabei wählt die Ausstellung das Jahr 1968 als Ausgangspunkt für ihre Beobachtungen. Dieses Jahr wird als Punkt betrachtete, an dem eine zuvor eher israel-solidarische Haltung der deutschen Linken aufgrund des Sechstagekrieges zunehmend in eine antizionistische umschwingt. Die Ausstellung widmet sich anhand verschiedener Alltagsräume – unter anderem Universität, Supermarkt, Wohnung – den Traditionslinien antisemitischer Argumentationsformen. Dabei wird immer wieder ein besonderes Augenmerk auf Frankfurt am Main als Austragungsort der Auseinandersetzungen um Antisemitismus in der Linken gelegt: Häuserkämpfe in den 1970er-Jahren, geplante Theaterstücke und Blockupy. Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Angebot an Vermittlungsformaten – Vorträgen, Workshops, Fortbildungen und Führungen – begleitet. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 14.00 Uhr bis 17.00 Uhr und  Samstag und Sonntag von 12.00 bis 18.00 geöffnet.

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