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Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Dekommunisierung, Post-DDR, Post-Sowjet und Post-Maidan Realität

Archiv | Ausstellung | vom 25.01.2019 | bis zum 08.03.2019 | weißensee kunsthochschule berlin

Das Forschungs- und Ausstellungsprojekt DECOMMUNI_ATION wird von 30 Künstlerinnen und Künstlern aus der Ukraine und Deutschland begleitet. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht die Dekommunisierung, so wird das Verbot der Verwendung kommunistischer Symbole in der Ukraine bezeichnet. Im Zuge des politischen Umbruchs 2016 wurden zahlreiche Monumente der Sowjet-Zeit zerstört, u.a. 1320 Lenin Monumente. Das Ausstellungsprojekt untersucht die Kunst in totalitären Regimen, das Kulturerbe der Moderne, sowie die Zerstörungsprozesse von Monumenten und Sehenswürdigkeiten. Die Ausstellung DECOMMUNI_ATION zeigt die in diesen Auseinandersetzungen entstandenen Arbeiten. Dabei werden auch die künstlerischen Freiheiten sowie deren Grenzen sondiert.

Künstlerinnen und Künstler: Roshanak Amini, Kristina Bekker, Merle Dammhayn, Abie Franklin, Yaroslav Futymskyi, Alex Hennig, Kamila Juruć, Eva Karduck, Pavel Khailo, Nina Langbehn, Elena Lystarkhova, METASITU (Liva Dudareva & Eduardo Cassina), Denys Pankratov, Richard Paul, Maxine Puorro, Jan Robert von Raußendorf, Katharina Sophie Reinsbach, Belen Resnikowski, Daniil Revkovskiy & Andriy Rachinskiy, Valeria Schiller, Katharina Shafiei-Nasab, Manuel Strube, Beata Anna Targosz, Leo Trotsenko, Nadine Trushina, Kateryna Tykhonenko, Illia Yakovenko, Olga Zovskaya
Mit: Anna Sorokovaya & Taras Kovach.

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