...

 

Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Ich, Eisner! 100 Jahre Revolution in Bayern

Vermittlung | Messenger-Projekt | vom 14.10.2018 | bis zum 21.02.2019
Screenshot des Projekts auf br.de
Screenshot des Projekts auf br.de

Bei "Ich, Eisner! 100 Jahre Revolution in Bayern" handelt es sich um ein Storytelling-Projekt des Bayerischen Rundfunks. Über die Nachrichtendienste WhatsApp, Telegram und Instagram werden mehrfach die Woche Informationen zu Ereignissen der Novemberrevolution verschickt, die Abonnentinnen und Abonnenten auf ihren Handys empfangen können – jeweils am 100. Jahrestag dieser Ereignisse. "Absender" der Nachrichten ist Kurt Eisner, Anführer der Revolution 1918 und erster Ministerpräsident Bayerns. Leserinnen und Leser erhalten einen detaillierten Einblick in die Revolution 1918/19 aus Eisners Perspektive; einige Nachrichten beinhalten darüber hinaus Audio-, Video- und Bildmaterial. Der Inhalt der Nachrichten ist extrem vielseitig und orientiert sich eng an Originaltexten wie Zeitzeugenberichten, Protokollen der Ministerratssitzungen sowie Eisners eigenen Texten und Reden. Die erste Nachricht wurde am 14. Oktober 2018 verschickt, dem Jahrestag von Eisners Entlassung aus der Haft in Stadelheim. Bis zu seiner Ermordung im Februar 1919 wird sich Eisner täglich zu Wort melden. Alle bisher verschickten Nachrichten können online eingesehen werden. Die wichtigsten Personen der Revolution und die wichtigsten Begriffe werden in einem online verfügbaren Glossar erklärt.