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Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Museum of the History of Political Repression Tomsk NKVD Prison, Tomsk, Russland

Мемориальный музей «Следственная тюрьма НКВД»

Ausstellungen | Museum
Screenshot der Museumswebseite
Screenshot der Museumswebseite

Das „Museum of the History of Political Repression Tomsk NKVD Prison“ in Russland beschäftigt sich mit den politischen Repressionen, die durch das Volkskommissariat für innere Angelegenheiten (NKWD) der kommunistischen Sowjetunion verübt wurden. Das NKWD bestand von 1934 bis 1946 und befehlte in diesem Zeitraum die Geheimpolizei der Sowjetunion. Das NKWD war verantwortlich für die Inhaftierung zahlreicher Menschen in Gulags ohne rechtliche Grundlage oder Prozess, für die Zwangsumsiedlung und Ermordung zahlreicher Volksgruppen und für die Hinrichtung vermeintlicher Regimegegner. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Gefängnis in Tomsk, das zwischen 1923 und 1944 als Geheimgefängnis diente. Exponate verdeutlichen die Geschichte der politischen Repression in der UdSSR während des Stalinismus. Zu sehen sind unter anderem ehemalige Verhörräume und restaurierte Zellen der Gefangenen. Originaldokumente, Kopien von Ermittlungsakten, persönliche Gegenstände ehemaliger Gefangener und Briefe zeichnen ein deutliches Bild von der Zeit der politischen Repression und des Terrors. Ziel des Museums ist es, über die vergangenen Verbrechen aufzuklären und die Vergangenheit des Landes aufzuarbeiten. Das Museum möchte der zahlreichen Opfer gedenken und die Gesellschaft über demokratische Werte und Menschenrechte aufklären. An das Museum angrenzend befindet sich das Memory Square, ein Denkmal für die Opfer kommunistischer Verbrechen in der Region Tomsk.

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