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Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

National Cambodian Heritage Museum and Killing Fields Memorial, Chicago, USA

Gedenken | Gedenkstätte
Screenshot der Webseite
Screenshot der Webseite

Das 2004 gegründete "National Cambodian Heritage Museum and Killing Fields Memorial" in den USA hat sich zum Ziel gesetzt, an den Genozid in Kambodscha zu erinnern und das kulturelle Erbe zu erhalten. Der kommunistische Diktator Pol Pot war der politische und militärische Anführer der Roten Khmer, die 1975 die Macht in Kambodscha übernahmen und das Land bis 1979 totalitär regierten. Während der Diktatur starben mehr als 2 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner Kambodschas durch politisch motivierte Massenmorde in den Killing Fields, Hunger und Zwangsarbeit. Insgesamt existierten circa 300 so genannter Killing Fields, in denen die Hinrichtungen und Ermordungen durchgeführt wurden. Die Gedenkstätte will über die kambodschanische Geschichte-, sowie über den Genozid an der Bevölkerung Kambodschas aufklären sowie über die heutigen kambodschanisch-amerikanischen Beziehungen informieren. Zusätzlich dazu veranstaltet das Museum Workshops und Symposien über den Terror der Roten Khmer und bietet für Betroffene verschiedene Programme und Dienste an. Ziel des Museums ist es, den Überlebenden des Genozids zur Gerechtigkeit zu verhelfen und an die Opfer zu erinnern. Das Museum will das Bewusstsein der Menschen für die dort begangenen Verbrechen stärken und zeigen, welche Auswirkungen die kommunistische Diktatur auf die kambodschanische Gesellschaft hatte. Neben dem Museum befindet sich das Killing Fields Memorial, eine Gedenkstätte, die an die Opfer des Völkermordes erinnert.

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