...

 

Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Open air museum in memory of victims of political repressions, Mereni, Moldawien

Muzeul în aer liber în memoria victimelor represiunilor politice

Ausstellungen | Ausstellung
Screenshot der Webseite
Screenshot der Webseite

Das Freilichtmuseum im moldawischen Dorf Mereni zum Gedenken an die Opfer politischer Repressionen wurde von Alexandru Postica gegründet und umfasst insgesamt ein 3,1 Hektar großes Gelände. Die Republik Moldau erklärte sich während des Zusammenbruchs der Sowjetunion für unabhängig und existiert seit 1991 als eigenständiger Staat. Zuvor gehörte die Moldauische Sozialistische Sowjetrepublik von 1940 bis 1991 der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken an. Unter Stalin erfuhr die Republik Moldau harte politische Repressionen, insgesamt wurden über 90.000 Menschen im Zuge der Sowjetisierung des Landes 1949/50 aus Moldawien in die Sowjetunion deportiert. Die größten Deportationswellen fanden im Juni 1941, Juli 1949 und April 1951 statt. Das Museum beschäftigt sich mit diesen Deportationen und den politischen Repressionen, denen die heutige Republik Moldau ausgesetzt war und zeichnet die Geschichte der heutigen Republik zwischen 1917 und 1989 nach. In insgesamt elf Modulen thematisiert das Open Air Museum unter anderem die Bereiche Festnahme, Gulag, Flüchtlinge, Rückkehr und kommunistische Repression in anderen Staaten. In einigen Gebäuden des Museums verdeutlichen Fotografien die Deportationsszenen und Audios versetzen die Besucher in die damaligen Verhörräume.

Institution(en):

Karte

Filter