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Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Pitești Prison Memorial Foundation, Pitești, Rumänien

Memorialul Inchisoarea Pitesti

Ausstellungen | Museum
Screenshot der Website der Gedenkstätte pitestiprison.org
Screenshot der Website der Gedenkstätte pitestiprison.org

Das Museum im ehemaligen Gefängnis der rumänischen Stadt Pitești (rum. "Memorialul Inchisoarea Pitesti") ist den Gefangenen gewidmet, die unter kommunistischer Herrschaft dort interniert waren. Berüchtigt war das Gefängnis für das sogenannte Pitești-Experiment. Dies bezeichnet eine auf Gewalt basierende "Umerziehungs"-Maßnahme, die in den Jahren zwischen 1949 und 1951 angewendet wurde. Ziel war es, den Willen der politischen Gefangenen zu brechen und sie zu willenlosen, regierungstreuen Gestalten zu machen. Gefangene wurden dazu gezwungen, ihre Mithäftlinge zu foltern und zu erniedrigen. Nachdem im die Maßnahme im Gefängnis von Pitești getestet wurde, wurde sie in den kommenden zwei Jahren in anderen Gefängnissen und Lagern in ganz Rumänien angewendet, bis es aus nicht bekannten Gründen beendet wurde. In dieser Zeit durchliefen mehrere tausend junger Menschen das grausame Experiment, fast 100 von ihnen starben unter der Folter. Am ehemaligen Gefängnis erinnert eine Gedenktafel an die Opfer. Fotografien und Informationstafel erinnern an die Zeit des Experiments; gelegentlich sprechen Zeitzeuginnen und Zeitzeugen über ihre Erfahrungen. Informationen stehen zur Zeit nur auf rumänisch zur Verfügung. 

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