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Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Retro Museum of Socialism, Warna, Bulgarien

Ретро Музей

Ausstellungen | Museum
Screenshot des Eintrags auf der Website Tourist-Informationszentrum der Gemeinde Varna
Screenshot des Eintrags auf der Website Tourist-Informationszentrum der Gemeinde Varna

Das Retro Museum of Socialism in Varna stellt Alltagsgegenstände und Kultobjekte aus den Jahren 1945 bis 1989 aus. Unter anderem Modelle bekannter Automarken, Motorräder, Luxusgüter und Haushaltsgegenstände, die in den Ostblock-Staaten produziert wurden. Zur Ausstellung gehören auch Wachsfiguren berühmter sozialistischer Herrscher. Durch Spenden und Schenkungen aus ganz Bulgarien soll die Sammlung stetig vergrößert werden. Der Gründer des Museums ist der bulgarische Geschäftsmann Tsvetan Atanasov. Die Räumlichkeiten des Museums sind in einem Einkaufzentrum untergebracht, eine eigene Museums-Website existiert nicht, die Facebookseite wird ausschließlich in kyrillischer Schrift unterhalten. Die Ausrichtung des Hauses und das Narrativ der Ausstellung sind somit nur schwer einschätzbar.

 

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