...

 

Lernen

Der Bereich Lernen informiert über Museen, Gedenkstätten, Ausstellungen und didaktische Materialien zur Vermittlung der Geschichte des Kommunismus:

 

Auf Museen und aktuell laufende Sonderausstellungen wird in der Unterkategorie Ausstellungen verwiesen. Sie beschränkt sich dabei nicht auf historische Lernorte, sondern stellt auch Online-Ausstellungen und Kunstpräsentationen vor. So geraten neben der Politik- und Gesellschaftsgeschichte des Kommunismus auch kulturelle Rezeptionen und der Alltag in kommunistischen Regimen in den Blick.

Gedenken zeigt die Vielfalt und Bandbreite weltweiter Erinnerungsorte an die Verbrechen kommunistischer Diktaturen und Bewegungen. Große Denkmäler finden hier ebenso Beachtung wie kleine Gedenkplaketten. Über gesellschaftliche Initiativen, Vereine und Stiftungen, die sich der Beratung von Opfern kommunistischer Gewalt und dem Gedenken widmen, können sie sich ebenfalls informieren.

Die Unterkategorie Vermittlung präsentiert Akteure, Materialien und Netzwerke der historisch-politischen Bildung. Schülerinnen und Schüler finden hier Anregungen, die vielleicht bei der Vorbereitung des nächstens Vortrags helfen. Lehrkräfte können sich einen Überblick verschaffen über die verschiedenen didaktischen Materialien, Online-Ressourcen und Schulbücher zur Oktoberrevolution und der Kommunismusgeschichte.

 

Totalitarian Buildings of Memory and Conscience

Vermittlung | Online-Ressource
Screenshot der Webseite
Screenshot der Webseite

Zum Gedenken an die zahlreichen Opfer der totalitären Regime des 20. Jahrhunderts gründete die Platform of European Memory and Conscience das Projekt Totalitarian Buildings of Memory and Conscience. Dieses Pilotprojekt verfolgt das Ziel, das Gedenken an die Opfer der totalitären Regime aufrechtzuerhalten. Die totalitären Regime ließen zahlreiche Haftanstalten, Konzentrationslager, Gefängnisse und Arbeitslager errichten, in denen Millionen Menschen Opfer von Gewalt und Repressionen wurden und zahlreiche Inhaftierte ums Leben kamen. Die Plattform wendet sich gegen die Zerstörung dieser Orte, um diese als Gedenkstätten und Orte der Aufklärung und des Erinnerns zu bewahren. Das Projekt besteht aus einer interaktiven Karte, in der Orte der totalitären Repression in Südost- und Osteuropa verzeichnet sind. Die Karte soll so die Aufmerksamkeit auf die Gebäude und ihre Zerstörung lenken, die mit totalitärer Gewalt in Verbindung stehen. Zusätzlich sollen Initiativen unterstützt werden, die darauf abzielen, Erinnerungsorte an Opfer totalitärer Verbrechen zu erhalten und zu schützen. Das Ausmaß der Unterdrückungssysteme im kommunistischen Rumänien, in der Tschechoslowakei und in Ungarn wird durch die Karte eindrücklich visualisiert.