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Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Ausstellungen | Museum
Außenansicht des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, gemeinfrei, Wikimedia Commons
Außenansicht des Deutsch-Russischen Museums Berlin-Karlshorst, gemeinfrei, Wikimedia Commons

Das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst thematisiert in seiner Dauerausstellung den „Großen Vaterländischen Krieg“. So wurde in der Sowjetunion der Deutsch-Sowjetische Krieg 1941-1945 bezeichnet. Nach dem Betreten des Gebäudes müssen sich die Besucher entscheiden, ob sie sich dem Thema zuerst aus der deutschen oder der russischen Perspektive nähern möchten, symbolisiert durch zwei Türen, die mit „8. Mai 1945“ und „9 мая 1945“ beschriftet sind. Im Gebäude des Museums wurde an diesem Tag die bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht unterzeichnet, was es zu einem historischen Ort macht. Die unterschiedlichen Daten ergeben sich aus dem Umstand, dass in der Sowjetunion  die Kapitulation erst nach null Uhr bekanntgegeben wurde. Zum 50. Jahrestag des Kriegsendes in Europa wurde das Museum am 10. Mai 1995 eröffnet und präsentiert neben der Dauerausstellung auch Sonderausstellungen und veranstaltet Gedenkfeiern sowie wissenschaftliche Tagungen.

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