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Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Berlin

Stiftung Berliner Mauer

Ausstellungen | Gedenkstätte
Eingang der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Copyright ENM, Foto: Andreas Tauber
Eingang der Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, Copyright ENM, Foto: Andreas Tauber

Zum Thema Flucht und Ausreise aus der DDR ist die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde nicht nur ein zentrales Museum in Deutschland, sondern auch als persönlicher Erinnerungsort für die vielen betroffenen und beteiligten Menschen, die die Flucht aus der DDR und die Übersiedlung nach Westdeutschland wagten. Rund vier Millionen Menschen verließen zwischen 1949 und 1990 die DDR in Richtung Bundesrepublik. 1,35 Millionen von ihnen passierten das 1953 gegründete Notaufnahmelager in Berlin-Marienfelde, wo sie untergebracht und versorgt wurden und das notwendige Verfahren durchliefen, um eine Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik und West-Berlin zu erhalten.
Aufgabe der Erinnerungsstätte ist es, die Geschichte der deutschen Teilung, der Fluchtbewegung aus der DDR und des Neuanfangs in der Bundesrepublik zu dokumentieren und an nachfolgende Generationen zu vermitteln. Dies gelingt mittels einer Dauerausstellung, einem vielfältigen Bildungs- und Veranstaltungsprogramm, Sonderausstellungen und Forschungsprojekten.

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