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Gedenkstätte Berliner Mauer

Stiftung Berliner Mauer

Ausstellungen | Gedenkstätte
Fenster des Gedenkens in der Gedenkstätte Berliner Mauer, Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna v. Arnim-Rosenthal
Fenster des Gedenkens in der Gedenkstätte Berliner Mauer, Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna v. Arnim-Rosenthal

Die Gedenkstätte Berliner Mauer ist der zentrale Erinnerungsort an die Teilung der Stadt Berlin und die deutsche Teilung. Die Gedenkstätte ist Teil der Stiftung Berliner Mauer und zeigt im ehemaligen Grenzstreifen an der Bernauer Straße auf einer Länge von 1,4 Kilometern die Folgen des Mauerbaus für das Land und die Stadt Berlin und deren Umland sowie insbesondere die Lebenswege der Anwohner der Straße. Die neue Dauerausstellung „1961 | 1989. Die Berliner Mauer“ im Dokumentationszentrum erläutert darüber hinaus den politisch-historischen Kontext der Berliner Mauer und erschließt anhand von Biografien, welche Folgen die Teilung für die Menschen hatte.

Erste Initiativen für den Erhalt eines Mauerabschnitts als Erinnerungsort gehen auf das Jahr 1990 zurück. Am 2. Oktober 1990 erklärte der Ost-Berliner Magistrat den 212 Meter langen Mauerabschnitt entlang des Friedhofs der Sophiengemeinde zum Baudenkmal. Am 13. August 1991 beschloss der Berliner Senat den Bau der Gedenkstätte. Es sollte sieben Jahre dauern, bis das Denkmal in der Bernauer Straße offiziell eingeweiht werden konnte. Es besteht aus zwei sieben Meter hohen Stahlwänden, die ein siebzig Meter langes Stück der Grenzanlagen einschließen. Damit befindet sich heute auf dem Gelände der Gedenkstätte das letzte Stück Berliner Mauer, das in seiner Tiefenstaffelung – mit Hinterlandmauer, Signalzaun, Wachturm, Todesstreifen und Mauer – erhalten ist. Am 9. November 1999 eröffnete das Dokumentationszentrum, ein Jahr später wurde die Kapelle der Versöhnung eingeweiht. Nach einem internationalen Wettbewerb zur Neugestaltung der Gedenkstätte wurde das Gedenkstättenareal in seiner heutigen Form 2015 fertig gestellt. Es umfasst heute 4,4 Hektar. Ergänzt wurde unter anderem das „Fenster des Gedenkens“, eine zwölf Meter lange Wand aus Cortenstahl. In die Wand sind Nischen eingelassen, in denen mit schwarz-weißen Porträtfotografien an die mindestens 140 Todesopfer der Berliner Mauer erinnert wird. Der Eintritt zu allen Ausstellungen ist frei. Die Außenausstellung ist jederzeit frei zugänglich, Dokumentations- und Besucherzentrum sind dienstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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