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Horchposten 1941 / я слышу войну

Ausstellungen | Hörspiel | Online-Ausstellung

Andreas von Westphalen, Jochen Langner

Horchposten 1941
Horchposten 1941

Der „Horchposten 1941“ bezeichnet sowohl eine interaktive Audioinstallation als auch ein zweiteiliges Hörspiel des Deutschlandfunks. Das deutsch-russische Dialog-Projekt sammelte Dokumente und Tagebucheinträge, die von russischen und deutschen Sprechern vertont wurden. Die Installation erzählt die Geschichte der Stadt St. Petersburg im Zweiten Weltkrieg. Hitler hatte beschlossen, an Leningrad (wie die Stadt zwischen 1924 und 1991 genannt wurde) ein Exempel zu statuieren und die Stadt dem Erdboden gleich zu machen. Für Stalin war die Leningrad das Tor zu Europa und deshalb strategisch wichtig, aber auch verdächtig. Die Installation schildert die Erfahrungen von Zivilisten und Soldaten, von Opfern und Tätern, Deutschen und Sowjets zwischen den Fronten des Nationalsozialismus und Stalinismus. Der Besucher sitzt auf Stühlen in einem Raum und hört die eingesprochenen Texte von Zeitzeugen. Aufgeteilt ist der Raum in fünf Zonen, die einen multiperspektivischen Blick ermöglichen. Das Projekt wird ebenfalls von Deutschlandfunk, Radio Echo Moskwy und dem Westdeutschen Rundfunk als Hörspiel ausgestrahlt.

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