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Verband

Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen

Die 1991 gegründete Arbeitsgemeinschaft ehemaliger Häftlinge des sowjetischen Speziallagers Nr. 9 engagiert sich in der Entwicklung und kontinuierlichen Pflege der Mahn- und Gedenkstätte Fünfeichen sowie in der Aufklärung der Öffentlichkeit über die sowjetischen Speziallager in der SBZ/DDR. Das von den Nationalsozialisten als Kriegsgefangenenlager genutzte Gelände in Fünfeichen, wurde von Juni 1945 bis November 1948 vom sowjetischen Geheimdienst NKWD als Speziallager betrieben, in dem über 15.000 Menschen inhaftiert waren. Der Schwerpunkt der Tätigkeit der Arbeitsgemeinschaft Fünfeichen liegt in der ständigen Betreuung und Beratung ihrer Mitglieder, vor allem bei der Durchsetzung von Rehabilitierungs- bzw. Entschädigungsansprüchen und der Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung auch für Hinterbliebene und nahe Angehörige. Die Arbeitsgemeinschaft erteilt zudem Auskünfte über die im Speziallager Nr. 9 verstorbenen Häftlinge und deren Ruhestätte. Sie ist Mitglied in der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG)

Gedenkstätte Bautzen 2016, Foto: Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna v. Arnim-Rosenthal

Gedenkstätte

Gedenkstätte Bautzen

Der Name der sächsisches Stadt Bautzen steht wie kaum ein anderer für Unrecht und politische Verfolgung in der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands (SBZ) und in der DDR. Bautzen umfasst als Gefängnisstandort die unter dem Namen „Gelbes Elend“ bekannt gewordene Strafvollzugsanstalt Bautzen I und das Gefängnis Bautzen II, das als „Stasi-Gefängnis“ traurige Berühmtheit erlangte. In beiden Gefängnissen wurden während des NS-Regimes, der sowjetischen Besatzungszeit und der SED-Diktatur Menschen aus politischen Gründen unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert.Anfang 1992 wurde der ehemalige „Stasi-Knast“ Bautzen II als Gefängnis geschlossen und im darauffolgenden Jahr dank des Einsatzes des Bautzen-Komitees, einem Verband ehemaliger politischer Häftlinge, vom Freistaat Sachsen zur Gedenkstätte erklärt. Seit 1994 befindet sich die Gedenkstätte Bautzen unter dem Dach der Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft. Seit 1998 fördern der Bund und der Freistaat Sachsen die Gedenkstätte.Die Gedenkstätte Bautzen befindet sich am Ort der ehemaligen Stasi-Sonderhaftanstalt Bautzen II. Trotz mehrerer Baumaßnahmen ist das Haus größtenteils in dem baulichen Zustand der 1980er-Jahre verblieben. Das Gefängnis vermittelt konkrete Eindrücke der Haftbedingungen der späten DDR. Neben Dauerausstellungen zu den einzelnen Verfolgungsperioden ist das ehemalige Gefängnis mit all seinen Haftbereichen, Arrestzellen („Tigerkäfige“), dem Isolationstrakt, den Fahrzeuggaragen und Gefangenentransportern, den Kellerarbeitsräumen und Freihöfen, dem alten Kinoraum usw. das Hauptexponat selbst. Nahezu alle Bereiche können von den Gedenkstättenbesuchern frei besichtigt oder im Rahmen von Führungen besucht werden.

Logo der  Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e. V.

Menschenrechtsorganisation | Aufarbeitungsinitiative

Internationale Gesellschaft für Menschenrechte e.V.

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) wurde am 8. April 1972 in Frankfurt a.M. gegründet. Sie setzt sich für die Verwirklichung von Menschenrechten ein und unterstützt diejenigen, die verfolgt werden, weil sie diese Rechte einfordern. Die IGFM stützt sich auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vom 10. Dezember 1948 und andere Menschenrechtsdokumente. Initiator der IGFM war Iwan Agrusow, der während des Zweiten Weltkriegs im Alter von 20 Jahren aus Pskow in der Russischen Sowjetrepublik als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt worden war. Weil die sowjetische Regierung die zurückkehrenden Zwangsarbeiter nach dem Krieg wie Verräter behandelte und zum Teil in Arbeitslager deportierte, entschied sich Agrusow, in Deutschland zu bleiben. Das Engagement gegen Menschenrechtsverletzungen in der damaligen Sowjetunion und den Ländern im sowjetischen Machtbereich prägte die Arbeit der IGFM von Beginn an. Neben vielen Aktivitäten weltweit unterstützt sie auch heute u.a. Wiedergutmachungsangelegenheiten für die Opfer der SED-Diktatur.

Logo Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.

Aufarbeitungsinitiative

Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V.

Die Vereinigung der Opfer des Stalinismus e.V. / Gemeinschaft von Verfolgten und Gegnern des Kommunismus e.V. (VOS) vertritt die Interessen von Opfern politischer Verfolgung und setzt sich für die Aufarbeitung kommunistischen Unrechts ein. Die VOS wurde am 9. Februar 1950 von entlassenen deutschen Kriegsgefangenen, in sowjetischen Speziallagern internierten oder zu langen Strafen verurteilten ehemaligen Häftlingen in Westberlin gegründet. Eine ihrer Hauptaufgaben ist die Unterstützung von Mitgliedern bei Anträgen auf Rehabilitierung und Entschädigung. Zudem kämpfte die VOS für Gesetze und staatliche Einrichtungen, die sich um die Belange von ehemaligen politischen Häftlingen kümmern. Eine ihrer Forderungen ist die angemessene Entschädigung von DDR-Zwangsarbeitern. Die VOS gibt die monatlich erscheinende Zeitschrift Freiheitsglocke heraus, in der über Vereinsaktivitäten und sie betreffende politische Ereignisse berichtet wird.

Screen Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945–1950 e. V.

Beratungsangebot | Aufarbeitungsinitiative

Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945–1950 e. V.

Die Arbeitsgemeinschaft Lager Sachsenhausen 1945–1950 e. V. wurde 1991 gegründet. Im Mittelpunkt ihrer Tätigkeit steht die Beratung und Betreuung von ehemaligen Inhaftierten des sowjetischen Speziallagers Sachsenhausen Nr. 7/Nr. 1 bzw. politisch Verfolgten in der SBZ/DDR und deren Angehörigen, sowie die Ermittlung von Schicksalen ehemaliger Inhaftierter des Speziallagers Sachsenhausen. Darüber hinaus hält der Verein die Erinnerung an die Opfer des Speziallagers wach. Die Arbeitsgemeinschaft verfügt über eine Sammlung von Materialien und Dokumenten zur Geschichte dieses Ortes. In dem ehemaligen Konzentrationslager inhaftierte sie sowjetische Geheimpolizei zwischen 1945 und 1950 etwa 60.000 Personen, von denen bis zu 25.000 ums Leben kamen. Die Arbeitsgemeinschaft ist Mitglied in der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG).

Screen Initiativgruppe Buchenwald 1945–1950 e. V.

Beratungsangebot | Aufarbeitungsinitiative

Initiativgruppe Buchenwald 1945–1950 e. V.

Die Initiativgruppe Buchenwald 1945–1950 e. V. wurde 1990 gegründet und ist eine Interessenvertretung ehemaliger Häftlinge der Speziallager des sowjetischen Geheimdienstes NKWD, insbesondere des Speziallagers Nr. 2 Buchenwald. Die Initiativgruppe unterstützt die Aufarbeitung der Geschichte des Speziallagers und wirkt mit an der Gestaltung der Gedenkstätte und der Gräberfelder auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald. Darüber hinaus berät und unterstützt die Initiativgruppe ehemalige Häftlinge bzw. deren Hinterbliebene bei der Klärung von Einzelschicksalen sowie bei der Durchsetzung von Entschädigungszahlungen und Beihilfen. Die Initiativgruppe ist Mitglied in der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG) und arbeitet eng mit anderen Vereinigungen zusammen, die sich mit den Menschenrechtsverletzungen in den ehemaligen kommunistischen Staaten Europas beschäftigen.

Aufarbeitungsinitiative

Lagergemeinschaft Workuta / GULag Sowjetunion

Die Lagergemeinschaft wurde auf Initiative von Sigurd Binski und dem Sprecher Horst Schüler gegründet. Das erste ihrer jährlichen Zusammentreffen fand 1994 im ehemaligen Zuchthaus „Roter Ochse“ in Halle statt und versammelte Menschen, die ein gemeinsames Schicksal teilen: Sie wurden Opfer des sowjetischen Geheimdienstes NKWD oder der sowjetischen Militärjustiz in der Sowjetischen Besatzungszone nach dem Zweiten Weltkrieg. Die meisten wurden zu 25 Jahren Haft in einem der so genannten „Besserungs-Arbeitslager“ verurteilt und in die Sowjetunion deportiert, wo sie unter unmenschlichen Bedingungen in Lagerkomplexen wie Workuta Zwangsarbeit leisten mussten. Die Lagergemeinschaft erinnert auch an die Frauen und Männer, die zum Tode verurteilt und Moskau erschossen wurden. Die überwiegende Zahl der zu Lagerhaft und zum Tode verurteilten Deutschen wurde mittlerweile von der Hauptmilitärstaatsanwaltschaft der Russischen Föderation in Moskau rehabilitiert.

Victims of Communism Memorial Foundation, Washington, NGO

Aufarbeitungsinitiative | Stiftung

Victims of Communism Memorial Foundation

Die 1994 ins Leben gerufene amerikanische Victims of Communism Memorial Foundation ist eine nicht-gewinnorientierte Organisation mit Sitz in Washington DC. Sie verfolgt die Absicht, aktuelle und zukünftige Generationen über Ideologie, Geschichte und Vermächtnis des Kommunismus aufzuklären. Sie verleiht jährlich die Truman-Reagan Medal of Freedom, die den Einsatz für Frieden und Demokratie und Opposition gegenüber dem Kommunismus und anderen Formen der Diktatur auszeichnet. Sie betreibt u.a. die Webseiten „Virtual Exhibits on Communism“ und „The Gulag Museum of Communism“, die einen interaktiven Zugang zum Thema erlauben. Auf ihrer eigenen Website stellt die Organisation mit dem „Witness Project“ Zeitzeugenberichte aus kommunistischen Regimes weltweit in Videoform bereit. Die Victims of Communism Memorial Foundation organisiert zudem Veranstaltungen und stellt Material für schulische Bildung zum Kommunismus zur Verfügung.

Gedenkveranstaltung an der Gräberstätte Karnickelberg am 25. Mai 2016, Bundesstiftung Aufarbeitung, Anna v. Arnim Rosenthal

Aufarbeitungsinitiative

Bautzen Komitee e. V.

Das Bautzen Komitee e. V. wurde 1990 von ehemaligen Häftlingen des Speziallagers Bautzen und der Strafvollzugseinrichtung der Staatssicherheit (Bautzen II) gegründet. Das Komitee berät und betreut ehemalige Häftlinge und deren Hinterbliebene zu Fragen der Rehabilitierung und Wiedergutmachung. Überdies widmet sich der Verein der Aufklärung und Aufarbeitung der Verbrechen der kommunistischen Gewaltherrschaft in der SBZ/DDR und möchte die Erinnerung an das Leid der unschuldigen Opfer aufrechterhalten. Auf Initiative des Komitees wurden intensive Suchgrabungen hinter der Justizvollzugsanstalt Bautzen vorgenommen. Es konnten Massengräber der im Speziallager Verstorbenen freigelegt sowie in Erinnerung an die Opfer eine Gräberstätte und eine Gedenkkapelle eingerichtet werden. Zwischen 1945 bis 1956 sind im Speziallager Bautzen etwa 3.000 Inhaftierte an den Folgen der Haft gestorben. In Zusammenhang mit dem alljährlich stattfindenden Bautzen-Forum der Friedrich-Ebert-Stiftung findet auch das Treffen der Mitglieder des Bautzen-Komitees statt.

Gedenkstein Speziallager Jamlitz, By J.-H. Janßen (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Beratungsangebot | Aufarbeitungsinitiative

Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz e. V.

Schwerpunkte der Tätigkeit der 1992 gegründeten Initiativgruppe Internierungslager Jamlitz sind die Aufarbeitung der Geschichte des sowjetischen Speziallagers Jamlitz, die Beratung von Opfern politischer Verfolgung, die Klärung von Schicksalen ehemaliger Lagerinsassen sowie die Pflege des Kontaktes zu den Familien der Opfer des Lagers. Darüber hinaus stehen die Mitglieder der Initiativgruppe als Zeitzeugen für Gespräche an Schulen bzw. mit interessierten Personen oder Institutionen zur Verfügung. Zwischen 1943 und 1945 war auf dem Gelände ein Außenlager des KZ-Sachsenhausen untergebracht. Im September 1945 richtete die sowjetische Geheimpolizei NKWD hier das Speziallager Nr. 6 ein, in dem bis April 1947 Menschen ohne Urteil interniert wurden. Etwa 3.300 von ihnen überlebten das Lager nicht und wurden in den Wäldern um Jamlitz in Massengräbern verscharrt. Die Initiativgruppe ist Mitglied in der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG).

Logo Memorial Deutschland e.V

Menschenrechtsorganisation | Aufarbeitungsinitiative

Memorial Deutschland e.V.

Memorial Deutschland e.V. ist eine von etwa 70 nationalen und regionalen Gruppen und Verbänden der Nichtregierungsorganisation Memorial International, die ihren Sitz in Moskau hat. Memorial ist eine Menschenrechtsorganisation, die zunächst als Bürgerrechtsbewegung in der Zeit von Glasnost und Perestroika 1987 in der Sowjetunion gegründet wurde. Ihr Ziel war es, die Auswirkungen der Gewaltherrschaft des Stalinismus aufzuarbeiten und der Opfer zu gedenken. Der erste Vorsitzende von Memorial war der Atomphysiker und Dissident Andrej Sacharow. Der deutsche Verband entstand 1993 in Berlin als Förderverein für Memorial St. Petersburg und wurde später in die internationale Gesellschaft Memorial aufgenommen. 2001 erfolgte die Umbenennung des Vereins in Memorial Deutschland e.V., und seit 2008 existiert ein weiterer Ableger in München. Die ehrenamtlichen Mitglieder engagieren sich für die Aufarbeitung des Kommunismus. Sie unterstützen die Aktivitäten der Partnerorganisationen und informieren über die aktuelle Menschenrechtssituation in Russland.

Aufarbeitungsinitiative

Bund der Stalinistisch Verfolgten e.V.

Der Bund der Stalinistisch Verfolgten e.V. (BSV) wurde 1990 in Leipzig als zweitgrößter Zusammenschluss von Opfern und Verfolgten der sowjetischen Besatzungs- oder DDR-Sicherheitsorgane gegründet. Von den damaligen Landesverbänden besteht heute nur noch der Landesverband Berlin-Brandenburg. Der Landesverband Sachsen e.V. wurde 2013/14 unabhängig vom früheren Bundesverband gegründet. Der BSV sieht sich als Interessenvertretung der Personen und ihrer Angehörigen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in der Sowjetischen Besatzungszone willkürlich verhaftet, interniert oder von Sowjetischen Militärtribunalen (SMT) verurteilt wurden, in der DDR aus politischen Gründen inhaftiert waren oder andere Repressionen erleiden mussten. Ziel des BSV ist die historische Aufarbeitung und das Wachhalten der Erinnerung an begangenes Unrecht; aber auch die Rehabilitierung der von SMT unschuldig Verurteilten und die Wiedergutmachung für erlittene Schäden durch Haftzeiten und andere Benachteiligungen. Der BSV gibt mit seinem Förderverein und der UOKG die Zeitschrift „der Stacheldraht“ heraus, die neunmal im Jahr erscheint.

Aufarbeitungsinitiative

Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf / Speziallager Nr. 5 e. V.

Die 1990 gegründete Initiativgruppe Internierungslager Ketschendorf / Speziallager Nr.5 e. V. hat sich zur Aufgabe gemacht, die Erinnerungen an die Leiden und Opfer des sowjetischen Internierungslagers Ketschendorf wach zu halten und ihr Andenken zu ehren. Ende April 1945 wurde die Wohnsiedlung des Reifenwerkes Ketschendorf von der sowjetischen Besatzungsmacht beschlagnahmt und in ein Speziallager umgewandelt. Zwischen Mai 1945 und Februar 1947 lebten in der für 500 Personen ausgelegten Siedlung zeitweise mehr als 9.000 Menschen. Nach Auflösung des Lagers wurden die überlebenden Häftlinge in andere Speziallager verlegt oder in die Sowjetunion verschleppt. Im sogenannten Wäldchen, wo die Toten des Lagers verscharrt wurden, befindet sich heute eine Gedenkanlage. Die Initiativgruppe sammelt Materialien zur Geschichte des Lagers und stellt sie der Öffentlichkeit zur Verfügung. Der Verein ist Mitglied in der Union der Opferverbände kommunistischer Gewaltherrschaft (UOKG).

Website Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft

Dachverband

Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V.

Die Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft e.V. (UOKG) wurde 1991 gegründet und ist heute ein Dachverband von etwa 40 Verbänden, die die Interessen von Opfern kommunistischer Gewaltherrschaft in Deutschland vertreten und deren Leid in Erinnerung halten. Die verschiedenen Opferverbände, Menschenrechtsorganisationen und Aufarbeitungsinitiativen setzen sich für eine stärkere öffentliche Auseinandersetzung mit der Geschichte und den Folgen der sowjetischen Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg sowie mit dem SED-Regime ein. Sie plädieren für bessere Entschädigungen und Renten für erlittenes Unrecht und ein Mahnmal für die Opfer des Kommunismus. Die UOKG führt regelmäßig Veranstaltungen durch, auf der auch Zeitzeugen zu Wort kommen. Seit 2007 betreibt die UOKG zudem eine Beratungsstelle in Berlin-Lichtenberg für die Opfer von politischer Verfolgung in der SBZ/DDR.