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Logo von Memorial International

Politische Bildung

Memorial International, Moskau, Russland

Memorial ging aus einer in den Jahren der Perestroika entstandenen Massenbewegung hervor. Erste Initiativgruppen gehen bereits auf das Jahr 1987 zurück. Im Jahr 1988 wurde die Gesellschaft Memorial gegründet. Sie war die erste Massenvereinigung in der Sowjetunion, die nicht aufgrund einer Parteientscheidung entstand, sondern von ehemaligen politischen Gefangenen und ihren Angehörigen sowie von jungen, politisch Interessierten gegründet wurde. Heute ist Memorial eine internationale Gesellschaft, eine Konföderation von über 80 nationalen und regionalen Organisationen aus neun Ländern (Russland, Ukraine, Weißrussland, Kasachstan, Lettland, Polen, Deutschland, Italien und Frankreich). Die vornehmliche Aufgabe von Memorial ist die Aufarbeitung der politischen Repressionen in der Sowjetunion, die Errichtung von Denkmälern, die Sammlung und Veröffentlichung von dokumentarischen Quellen, wissenschaftliche Untersuchungen, Ausstellungen, die Durchführung von Lehrveranstaltungen in Bildungseinrichtungen sowie landesweiten Schülerwettbewerben zur Geschichte. Darüber hinaus ist Memorial u.a. tätig in der sozialen und juristischen Betreuung von Opfern politischer Repression und ihrer Angehörigen und der Unterstützung bei der Durchsetzung von Entschädigungsansprüchen. Memorial verfolgt das Ziel, am Aufbau der Zivilgesellschaft mitzuwirken.

Screenshot des Website von radioWissen

Onlinedossier | Podcast | Didaktisches Material

radioWissen

Das Format „radioWissen“ des Bayerischen Rundfunks bietet zu vielfältigen Themen eine Auswahl an Podcasts, Online-Dossiers und didaktischem Material. Neben Beiträgen zu Religion, Natur, Literatur und Musik finden sich auch Einträge zur Geschichte des Kommunismus und seiner Akteure und Akteurinnen. Biographien von Lenin, Chruschtschow und weiteren werden in den zeitlichen Kontext gebettet; die Beiträge erläutern außerdem einschneidende Ereignisse wie den Beginn der Russischen Revolution 1917 oder den Prager Frühling 1968. Um das Auffinden der Beiträge zur Kommunismusgeschichte zu erleichtern, finden Sie in unserer Kategorie Hören die thematisch relevanten Podcasts. Zahlreiche Beiträge enthalten didaktisches Material zur Verwendung im Unterricht, um Schülern die Themen mit Arbeitsblättern und auszuwertenden Audios näher zu bringen. Beispiele hierfür finden Sie bei diesem Beitrag unter "Interne Links".Die Manuskripte der Sendungen mit den Gesprächsprotokollen finden Sie ausschließlich zum privaten Gebrauch auf der Website des BR. Eine anderweitige Verwendung bedarf der Genehmigung des Bayerischen Rundfunks.

Russland und Sowjetunion im 20. Jh.  Von der Großmacht zur Weltmacht, Screenshot vom Buchcover

Didaktisches Material

Russland und Sowjetunion im 20. Jahrhundert

Dirk Hoffmann, Sylvia Hoffmann-Mosolf

Ausgehend von der Fragestellung, ob Russland als Großmacht oder Weltmacht gesehen werden kann, beschreibt das Lehrwerk das zaristische Russische Reich vor dem Ersten Weltkrieg, die damalig vorherrschenden politischen Strukturen und den wirtschaftlich-gesellschaftlichen Wandel.Des Weiteren bezieht sich das Buch auf Russland im 19. Jahrhundert: Reformen und Reformblockaden, Widerstände und die Revolution von 1905, einschließlich die Erschütterung der Autokratie finden dabei gleichermaßen Beachtung, wie die Betrachtung der Sowjetunion bis 1945. Inhaltlich geht es auf das totalitäre System unter Stalin ein und beschreibt seine „Mobilisierungsdiktatur“ durch Terror und Loyalitätsbildung. Auch der Mythos um Stalin selbst, die verschiedenen Stationen seines Wirkens und die Facetten des Personenkults um den einstigen Diktator, der im Rahmen politischer „Säuberungen“ mehrere Millionen vermeintliche und tatsächliche Gegner verhaften, in Schau- und Geheimprozessen zu Zwangsarbeit verurteilen oder hinrichten ließ, werden nicht außer Acht gelassen.

Logo der Sofia Platform

Politische Bildung | Aufarbeitungsinitiative

Sofia Platform, Sofia, Bulgarien

Die Sofia Platform wurde 2011 im Kontext des „Arabischen Frühlings“ gegründet und hat das erklärte Ziel, Schulungen und Räume für den Austausch von Wissen und Erfahrungen für Länder in Europa und Nordafrika, die sich im Übergang zur Demokratie befinden, bereitzustellen. Als weitere Zielsetzung nennt die Sofia Platform die Förderung der Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit Bulgariens mit den Methoden des historischen Dialogs und der politischen Bildung. Die Organisation veranstaltet zahlreiche internationale Projekttage, die Vertreter der Politik und Wirtschaft mit jüngeren Generationen vernetzen und stellt Materialien wie einen Bildungskatalog und Zeitzeugeninterviews zur Verfügung.

Logo der Victims of Communism Memorial Foundation

Politische Bildung

Victims of Communism Memorial Foundation, Washington D.C., USA

Die 1994 ins Leben gerufene amerikanische Victims of Communism Memorial Foundation ist eine nicht-gewinnorientierte Organisation mit Sitz in Washington DC. Sie verfolgt die Absicht, aktuelle und zukünftige Generationen über Ideologie, Geschichte und Vermächtnis des Kommunismus aufzuklären. Sie verleiht jährlich die Truman-Reagan Medal of Freedom, die den Einsatz für Frieden und Demokratie und Opposition gegenüber dem Kommunismus und anderen Formen der Diktatur auszeichnet. Sie betreibt u.a. die Webseiten „Virtual Exhibits on Communism“ und „The Gulag Museum of Communism“, die einen interaktiven Zugang zum Thema erlauben. Auf ihrer eigenen Website stellt die Organisation mit dem „Witness Project“ Zeitzeugenberichte aus kommunistischen Regimes weltweit in Videoform bereit. Die Victims of Communism Memorial Foundation organisiert zudem Veranstaltungen und stellt Material für schulische Bildung zum Kommunismus zur Verfügung. Die Stiftung gab 2014 den Highschool-Lehrplan "Communism. Its ideology, its history, and its legacy" heraus, der von Prof. Paul Kengor und Dr. Lee Edwards verfasst wurde. Eine dem Lehrplan entnommene Beispiellektion mit dem Titel "Stalin and the Soviet Union" kann online eingesehen werden.

Logo zebis Unterricht

Didaktisches Material

zebis. Unterricht: Räume, Zeiten, Gesellschaften

Die schweizerische Onlineplattform zebis veröffentlicht kostenfrei Unterrichtsmaterialien, um Lehrpersonen und Schulen zu unterstützen. Das von der Bildungsdirektoren-Konferenz Zentralschweiz betriebene Angebot stellt neben lehrplankompatiblen Unterrichtsmaterialien auch aktuelle Informationen, Stellenanzeigen sowie Links zu Behörden und Institutionen zur Verfügung. Die auf zebis zugänglichen Unterrichtsmaterialien in der Rubrik „Räume, Zeiten, Gesellschaften“ beschäftigen sich mit politischen, historischen, gesellschaftlichen und sozialen Themen. Viele Beiträge sind für den Geschichtsunterricht geeignet, etwa das Lernmaterial „Kalter Krieg“. Es bietet Arbeitsblätter und Arbeitsaufträge für Schüler zum Herunterladen an, mit denen diese sich Informationen über Personen, Ereignisse, Begriffe und Alltagserfahrungen erarbeiten und Recherchekompetenzen trainieren können.

Logo Paul & Emilia auf Spurensuche – Ein Koffer voll Geschichte

Comic | Website

Paul & Emilia auf Spurensuche – Ein Koffer voll Geschichte

Ulrich Scheel (Text und Zeichnungen)

Die Agentur für Bildungskommunikation capito konzipiert Projekte, die bildungsrelevante Themen an Schüler und Jugendliche vermitteln sollen. Eines dieser Projekte ist das Unterrichtsmaterial für die Grundschule zur Geschichte der DDR und des geteilten Deutschlands. Über die Comic-Figuren Paul und Emilia wird ein altersgerechter Zugang zu dieser Geschichte geschaffen. Die beiden Geschwister finden auf dem Dachboden einen Koffer, und ihre Eltern erinnern sich anhand dessen Inhalts an die Zeit in der DDR. Exemplarisch beleuchtet der Comic damit Aspekte des Alltagslebens in der DDR und thematisiert die wichtigsten politischen Ereignisse der deutschen Teilungs- und Einheitsgeschichte. Daneben steht ein umfangreiches Begleitmaterial für die Klassenstufen 3 bis 6 mit Arbeitsblättern zum Comic sowie Vorschlägen für die Unterrichtsgestaltung zur friedlichen Revolution und zur deutschen Einheit zum Download bereit.

Logo Haus der Bayerischen Geschichte

Online-Ressource | Didaktisches Material

Revolution! Bayern 1918/19

Im Jahr 2018 jährt sich die Novemberrevolution von 1918/19 zum 100. Mal. Dieses historische Ereignis führte zum Ende des Ersten Weltkrieges und zum Sturz der Monarchie im Deutschen Reich, wodurch der Weg frei war für die erste parlamentarische Demokratie Deutschlands - die Weimarer Republik. Das Land Bayern war das erste deutsche Land, das am 7. November 1918 die Monarchie stürzte. Kurt Eisner rief daraufhin den Freistaat Bayern aus, wodurch der Weg zur Demokratie für Bayern frei war. Diese junge Demokratie jedoch war bestimmt von Machtkämpfen zwischen Kommunisten, Sozialisten und Sozialdemokraten, wodurch eine stabile Regierung unmöglich war. Bayern wurde zu einem Experimentiergebiet der revolutionären Ideen. Mit dieser Thematik beschäftigt sich das Haus der Bayerischen Geschichte auf seinem Informationsportal „Revolution! Bayern 1918/19“. Das Portal stellt eine Vielzahl didaktischer Materialien rund um die Revolution in Bayern bereit. Das Angebot richtet sich besonders an Schulen und Lehrkräfte, die sich mit dem Revolutionsthema im Unterricht beschäftigen. Hierfür können Unterrichtsboxen mit umfangreichem Material zur Revolution 1918/19 in Bayern angefordert werden. Dem Nutzer stehen eine umfassende Plakatsammlung, Karikaturen, Quellenmaterial und Arbeitsblätter zur Verfügung. Die Materialien sind für Bildungseinrichtungen und alle Schularten in Bayern kostenlos. Auf der Website selbst werden PDF Dokumente für Methodentraining, Literaturlisten von Schriftstellern während der Revolution und Lehrerhandreichungen zum Methodentraining als Download bereitgestellt. Die Ausstellungsposter können bestellt und in Schulen als kleine Ausstellung aufgehangen werden, für eigene Erarbeitungen zum Thema können zusätzlich blanko Plakate mitgeliefert und in die Ausstellung integriert werden. Zusätzlich zu den didaktischen Materialien zur Revolutionszeit bietet die Website umfassende Informationen zur Geschichte Bayerns. Die Website bietet eine Portalübersicht an, die sich mit Themen rund um Bayern und seine Geschichte beschäftigen. Dadurch sind Informationen zur Zeit der NS-Zeit, Zeitzeugendokumente, zur Geschichte des bayerischen Parlaments seit 1819, der deutschen Nachkriegsgeschichte abrufbar. Unter der Kategorie „Ausstellungen“ finden Nutzer Informationen über aktuelle und geplante Ausstellungen. Über den Reiter „Laden“ können Informationsmaterialien direkt im Shop bestellt werden. Unter der Rubrik „Das Haus“ stellt sich das Haus der bayerischen Geschichte vor und informiert über seine Entstehung, Entwicklung und Aufgaben.  

Seite "Russland, die UdSSR und ihre Nachfolgestaaten" des Tiroler Bildungsservice

Onlinedossier

Russland, die UdSSR und ihre Nachfolgestaaten

Dieter Draxl

Das Dossier auf dem Tiroler Bildungsserver zur Geschichte Russlands und der UdSSR bietet eine sehr gute und ausführliche Zusammenfassung der Thematik und viele für die Bildungsarbeit verwendbare Links. Auf den Unterseiten des Dossiers wird die Geschichte der Oktoberrevolution 1917, die Genese der Sowjetunion, der Stalinismus und viele andere Themen behandelt. Die Stärke des Dossiers liegt vor allem darin, dass es auch immer eine sozial- und kulturgeschichtliche Perspektive integriert. In Kapiteln zu Vodka, Religion, Architektur und Erinnerung wird der Blick geweitet. Das Portal richtet sich an Lehrkräfte und verfolgt das Ziel, neue Medien mehr im Unterrichtsgeschehen zu integrieren.  

Logo SwissEduC Unterrichtsmaterialien

Didaktisches Material

SwissEduc Geschichte

SwissEduc bietet kostenfrei Unterrichtsmaterialien für verschiedene Fächer ab der Sekundarstufe, die von Lehrern zusammengestellt und für die nichtkommerzielle Verwendung aufbereitet wurden. Neben dem didaktischen Material werden auch Hintergrundinformationen, Literatur- und Veranstaltungshinweise vermittelt. Ein Schwerpunkt sind Unterrichtseinheiten, Arbeitsblätter und Aufgaben für Schüler und Schülerinnen zu verschiedenen Themen der modernen Geschichte. Die Lerneinheit zum Kalten Krieg enthält z. B. eine Einführung zum Thema in Form einer Power Point Präsentation. Zusatzinformationen und Videoclips stehen ebenfalls zur Verfügung. Außerdem können Tests heruntergeladen werden, mit denen die Schüler ihr Wissen spielerisch überprüfen können. Die einzelnen Bestandteile des Materials können modifiziert und der jeweiligen Unterrichtssituation angepasst werden.

Geschichte und Geschehen Online: Vom Zarenreich zur Sowjetunion, Screenshot von der Website

Didaktisches Material

Vom Zarenreich zur Sowjetunion

Das Lehrwerk "Geschichte und Geschehen: Vom Zarenreich zur Sowjetunion“ beschäftigt sich im dritten Kapitel des Schülerbands mit dem Ende der Zarenherrschaft und der bolschewistischen Oktoberrevolution. Online werden thematisch passende Arbeitsblätter und ein Quiz angeboten, mit dem das eigene Wissen erarbeitet und überprüft werden kann. Das Übungsmaterial vergleicht das zaristische Russland und das Deutsche Reich im Jahr 1895, ermöglicht die selbstständige Erarbeitung von Wissen über die russischen Parteien, sowie ihrer Sitzverteilung, thematisiert die Struktur der Doppelherrschaft im Jahr 1917 und erörtert Russlands Territorialentwicklung vom 15. bis ins 19. Jahrhundert. Der gesamte Band geht darüber hinaus auch auf den Aufstieg der USA zur Weltmacht, die Weimarer Republik, den Nationalsozialismus und den zweiten Weltkrieg, sowie auf die Welt nach 1945 ein. Der Schlussteil "Was Menschen früher voneinander wussten und heute wissen" regt dazu an, erlerntes zu wiederholen und die im Buch vorherrschenden Thematiken in den Kontext der heutigen Zeit zu setzen.

Cover des Themenhefts

Didaktisches Material

Zeiten und Menschen - China - Der Weg vom Kaiserreich zur Moderne

Friedrich Wilhelm Bratvogel

China gehört zu den ältesten Zivilisationen und Hochkulturen der Menschheit. Der Werdegang vom Kaiserreich, das mit Unterbrechungen 2132 Jahre lang bestand, bevor es am 1. Januar 1912 zur Ausrufung der chinesischen Republik durch den Revolutionär Sun Yat-sen kam, steckt voller Details früherer und moderner historischer Ereignisse. Am 1. Oktober 1949 proklamierte Mao Zedong in Peking die Volksrepublik China und errichtete einen kommunistischen Staat. Mit diesem Datum endete nach chinesischer Lesart auch das „Jahrhundert der Schande“, doch die Außenpolitik jener Zeit war von Isolation, besonders dem chinesisch-sowjetischen Zerwürfnis geprägt. Der Autor Dr. Friedrich Bratvogel, der selbst als Direktor des Engelbert-Kaempfer-Gymnasiums in Lemgo 15 Jahre lang Geschichte lehrte, hat mit diesem Themenheft ein aufschlussreiches Lehrwerk für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II. geschaffen, das einen kompakten Überblick über die Dynastien, das Ende der Monarchie und den Weg zur Volksrepublik China gibt.

Cover der Publikation "Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft, Bundeszentrale für politische Bildung

Handbuch | Didaktisches Material

Praktische Geschichtsvermittlung in der Migrationsgesellschaft

Die Publikation ist eine Materialsammlung für Lehrer und Multiplikatoren in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit, die auf die Erfordernisse der Migrationsgesellschaft im Geschichtsunterricht vorbereiten will. Mit neuen thematischen und methodischen Ansätzen soll die Zeitgeschichte auch für diejenigen zugänglich gemacht werden, denen der persönliche Bezug zur deutschen Vergangenheit fehlt. Das Praxisbuch umfasst 46 Bausteine, die Hintergrundinformationen und Arbeitsmaterialen zur Verfügung stellen und neben anderen auf die Themen Migrations- und Familiengeschichte sowie gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit eingehen. Ziel ist es, den Unterricht dahingehend zu unterstützen, dass persönliche Geschichten und konkrete Lebenssituationen in den Vermittlungsprozess integriert werden. Dabei sollen das Verständnis für historische Prozesse, aber auch die Identitätsbildung sowie Teilhabe an der deutschen Erinnerungskultur und damit der gesellschaftliche Zusammenhalt gefördert werden.

Didaktisches Material

Revolutionen in Europa: 1789-1917-1989

Hermann Both, Andreas Gestrich

Der moderne Begriff der Revolution definiert eine grundlegende Umgestaltung der gesellschaftlichen Struktur, der politischen Organisation und den kulturellen Wertvorstellungen eines bestimmten geografischen Bereiches, die sich in einem kurzem Zeitraum vollzieht und wesentlich auf der Erfahrung der Französischen Revolution beruht, die zum Vorbild aller modernen Revolutionen wurde.Das Werk "Revolutionen in Europa: 1789-1917-1989" zeigt einen Längsschnitt der Revolutionen. Vom Sturm der Pariser Bevölkerung auf die Bastille, über Stalins Herrschaft bis zur "friedlichen" Revolution in der DDR erhält der Leser einen tiefgreifenden Einblick, wie sich die Definition des Begriffs Revolution gewandelt hat und sich Ursachen und Wirkungen revolutionärer Gestaltungsversuche der Gesellschaft ausgewirkt haben. Neben der ausführlichen Erläuterung der epochalen Bedeutung der französischen und russischen Revolution, werden die unterschiedlichen Wege eines heute geeinten Europas sichtbar.

Screenshot des Lernmoduls

Didaktisches Material

segu Lernmodul: Bipolare Welt und Kalter Krieg

Der Name der Lernplattform segu steht für „selbstgesteuert-entwickelnder Geschichtsunterricht“, in dem Schüler eigenständig und in Teams Themen bearbeiten. Dafür stellt die Webseite Lernmodule mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden zur Verfügung, in denen vielfältige didaktische Methoden zur Anwendung kommen. Das Lernmodul „Bipolare Welt und Kalter Krieg“ bietet Informationen und Aufgaben zum Ost-West-Konflikt sowie zu internationalen Bündnissen und Organisationen. Eine Zeitleiste, Unterrichtsmaterialien zur Russischen Revolution und Sowjetunion, zu den Themen „Diktatur des Proletariats“, „Weltmacht USA, Truman-Doktrin 1947“, „Atomare Bedrohung, Kuba Krise 1962“ sowie zu den Vereinten Nationen und zur Europäischen Integration sind frei zugänglich. Darüber hinaus werden Informationen zu weiterführenden Themen und Links angeboten.

Cover des Buches "UdSSR - Genese einer Weltmacht. Geschichte und Geschehen", Ernst Klett Verlag

Didaktisches Material

UdSSR - Genese einer Weltmacht

Hansjörg Zimmermann

Dieses Themenheft für Schüler der Oberstufe zeigt die Hintergründe der Entstehung der Sowjetunion auf sowie deren Aufstieg zur Weltmacht. Das Heft ist chronologisch aufgebaut und führt die Schüler von der Zeit des Zarenreiches über das Stalin-Regime bis hin zur Verbreitung des Kommunismus als Befreiungsideologie in Entwicklungsländern. Es beginnt bei den Ereignissen und gesellschaftlichen Bedingungen in Russland, die zum Sturz des Zaren und somit zum Ende der Monarchie führten. Anschließend werden die Theorien des Marxismus und Leninismus erläutert. Das Jahr 1917 mit der Februar- und der Oktoberrevolution wird ebenso vertieft wie der anschließende Bürgerkrieg. Das totalitäre Regime unter Stalin und der Mythos, der sich um den Diktator rankt, sind ein weiterer Schwerpunkt des Themenheftes. Abschließend wird dargelegt, wie sich der Kommunismus als globale Befreiungsideologie etablierte und wie er als Dekolonialisierungsmodell diente, zum Beispiel in Vietnam. Das Themenheft UdSSR – Genese einer Weltmacht aus der Reihe Geschichte und Geschehen des Klett-Verlags ist für die Schulklassen 11 bis 13 konzipiert.

Weltmacht Sowjetunion, Aufstieg und Niedergang

Handbuch | Didaktisches Material

Weltmacht Sowjetunion

Harald Focke, Katrin Grotelüschen, Martin Kaehmer Johann, Carl Wilhelm

Der Oberstufenband befasst sich mit der Geschichte des russischen Zarenreiches bis zum Ende der Sowjetunion und erläutert ausführlich die epochenübergreifenden Grundbegriffe Autokratie und Ideologie.Die Begeisterung für den kommunistischen Gesellschaftsentwurf mobilisierte breite Schichten der Bevölkerung, dennoch dienten Gewalt und Terror als Schlüsselelemente mit denen Stalin und die Bolschewiki die Sowjetisierung durchsetzten. An der Schwelle zum hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution sind Infrastruktur, Wirtschaft, Politik und die gesellschaftlichen Praktiken in Russland noch immer vom ambivalenten Erbe dieser spezifischen Moderne geprägt. Neben der Klärung der Grundbegriffe wird in diesem Lehrbuch die Methodenkompetenz mithilfe von exemplarischen Methodenbausteinen zu Themen wie "Personenkult in der bildenden Kunst" und "Architektur in Stalins Staat: der Palast der Sowjets" anschaulich vertieft und gibt letztlich einen Exkurs in die sowjetische Außenpolitik in der Dritten Welt.

Cover des Themenheftes

Didaktisches Material

Zeiten und Menschen - Die Sowjetunion - Genese einer Weltmacht

Friedrich Wilhelm Bratvogel

Unter der Herrschaft der kommunistischen Einheitspartei KPdSU (Kommunistische Partei der Sowjetunion), war die Sowjetunion als zentralistisch regierter, föderativer Einparteienstaat in der Zeit ihres Bestehens der größte Staat der Erde.Beginnend mit der Oktoberrevolution der Bolschewiki im Jahr 1917 in Russland unter der Führung von Wladimir Iljitsch Lenin und endend mit der Alma-Ata-Deklaration, die während der Amtszeit von Michail Gorbatschow am 21. Dezember 1991 die Auflösung der Sowjetunion bestätigte, stellt Russland auch nach dem Zerfall der UdSSR weiterhin eine Großmacht dar. Das Themenheft für den Geschichtsunterricht der Oberstufe arbeitet die Entwicklung der einstigen Weltmacht multiperspektivisch auf. Vom Untergang des Zarenreiches bis zum Ende der Stalin-Ära werden alle relevanten Ereignisse thematisiert und mittels farbiger Abbildungen und kompakter Beschreibungen zur Vermittlung für den Geschichtsunterricht der Sekundarstufe II bereitgestellt.

Praxis Geschichte: Stalinismus. Screenshot vom Cover

Didaktisches Material

Praxis Geschichte: Stalinismus

Diese Ausgabe von "Praxis Geschichte" beschäftigt sich mit der historischen Aufarbeitung des "Stalinismus", die zwar fachwissenschaftlich stattfindet, sich aber im gesellschaftlichen Diskurs Russlands nur zaghaft vollzieht. Jährlich sind am 9. Mai, dem Tag der deutschen Kapitulation 1945, Transparente mit dem Konterfei Stalins in Moskau und anderen russischen Städten zu sehen. Als "Retter des Vaterlandes" wird der Diktator von Teilen der russischen Gesellschaft noch immer verehrt. Das Thema ist auch heute noch von hoher Relevanz, denn Terror und Massenmord, aber auch die erzwungene Modernisierung, die die Sowjetunion zur Weltmacht aufsteigen ließ, verdeutlichen ambivalente Entwicklungen zu den deutschen Diktatur-Erfahrungen. Die kurz vor seinem Tod geprägte Bezeichnung "Stalinsmus", beschreibt zum einen die Herrschaft Josef Stalins von 1927 bis 1953 in der Sowjetunion, zum anderen auch die von ihm geschaffene theoretische und praktische Ausprägung des Marxismus-Leninismus, sowie die darauf aufbauende Form des Totalitarismus. Die Beiträge dieser Ausgabe erörtern Wirkungsmechanismen und das Ausmaß der Stalin-Diktatur.

Screenshot des Lehrfilms "Revolutionen in Russland 1900 - 1924"

Lehrfilm

Revolutionen in Russland 1900 - 1924

In diesem Lehrfilm werden die Ursachen, Voraussetzungen und Wirkungen der Revolutionen in Russland von 1900 bis 1924 behandelt. Das Russland zu Anfang des 20. Jahrhunderts ist geprägt von einer tiefen Kluft zwischen Arm und Reich. Der reiche Adel, der fast alles Land besitzt, steht den armen Bauern gegenüber, die die große Mehrheit der Bevölkerung ausmachen. Auf der Suche nach Arbeit und mehr Freiheit ziehen viele Bauern in die gerade aufblühenden Städte. Dort leben sie jedoch in Elendsvierteln und arbeiten für Hungerlöhne. Das russische Zarenreich setzt sich aus einer Vielzahl verschiedener Volksgruppe zusammen, was zudem zu nationalen Spannungen führt. Die Unzufriedenheit in der russischen Bevölkerung, gepaart mit dem Erstarken linksgerichteter revolutionärer Bewegungen und dem brutalen Durchgreifen des Zaren gegen diese, führen zur Russischen Revolution von 1905. Diese veränderte die gesellschaftlichen Verhältnisse jedoch kaum. Für die radikalen, linksgerichteten Strömungen, die zu dieser Zeit entstehen, sind die Russen jetzt aber umso empfänglicher. So kommt es im Jahr 1917, nach Jahren des auszehrenden Krieges, zunächst zur Februar- und anschließend zur Oktoberrevolution unter der Führung Lenins. Der Lehrfilm Revolutionen in Russland 1900 - 1924 ist der erste Teil der Reihe Konflikte in Europa. Die Zielgruppe des Films sind Schüler der Mittel- und Oberstufe.

Screenshot der Lernplattform

Didaktisches Material | Website

segu – Lernplattform für Offenen Geschichtsunterricht

Der Name der Lernplattform segu steht für „selbstgesteuert-entwickelnder“ Geschichtsunterricht, in dem Schüler eigenständig und in Teams Themen bearbeiten. Dafür stellt die Webseite Lernmodule zur Verfügung, die unterschiedliche Schwierigkeitsgrade berücksichtigen und in denen vielfältige didaktische Methoden zur Anwendung kommen. Die Materialen sind als Open Educational Resources frei zugänglich und sollen den offenen Geschichtsunterricht unterstützen. Die Bearbeitung der Module kann direkt auf der Webseite gespeichert und als PDF ausgedruckt werden. Lehrerinnen und Lehrer können aus den Quizformaten, Videos, Zeitleisten und anderen Informationsseiten zudem eigene Arbeitsblätter zusammenstellen sowie einen Unterrichtsplaner generieren. Die Lernmodule decken die historischen Epochen von der Frühgeschichte bis ins 20. Jahrhundert ab. Daneben gibt es einen Einstieg zum Thema „Was ist Geschichte?“ und ein epochenübergreifendes Modul mit dem Titel „Geschichte quer Denken“. Die Modulserien „Ost-West-Konflikt“ sowie „Russische Revolution und Sowjetunion“ befinden sich derzeit noch im Aufbau.

Wladimir Iljitsch Lenin (1920). Bundesarchiv, Bild 183-71043-0003 / Pavel Semyonovich Zhukov, public domain

Didaktisches Material

Und wir werden Russland aus den Angeln heben – Lenin und die Russische Revolution

Kathrin Stoffregen

Im Fokus dieses Unterrichtsmaterials zur Russischen Revolution steht Wladimir Iljitsch Lenin. Neben der Vermittlung grundlegenden Wissens zu den Ereignissen ermöglicht das Heft mit den Themenschwerpunkten Marxismustheorie und Erster Weltkrieg eine Einordnung in den historischen Kontext. Weiter wird die schwindende Macht des Zaren zu Beginn des 20. Jahrhunderts als Hintergrund der gesellschaftlichen Umbrüche thematisiert. Im Hauptteil des Heftes soll anhand der Frage, ob Lenins Handlungen der entscheidende Faktor für die Machtübernahme durch die Bolschewiki waren, dessen Rolle in der Russischen Revolution vermittelt werden. Darüber hinaus werden die Schüler ermutigt, die Aktualität der Frage „In welcher Gesellschaft wollen wir leben?“ zu diskutieren, um so ein tieferes Verständnis der historischen Ereignisse zu erlangen. Das Material für eine 10-stündige Unterrichtseinheit in der Jahrgangsstufe 11 ist hier als Download zu erwerben.

Screenshot des "Wissenspool China" auf der Website planet-schule.de

Onlinedossier

Wissenspool China

Im Wissenspool China des Internetangebots planet-schule.de sind Dokumentarfilme, Hintergrundinformationen und Unterrichtsmaterialien über die Volksrepublik versammelt. Im Mittelpunkt der Dokumentarfilmreihe stehen Menschen im heutigen China, ihre Leben, Träume und Zukunftschancen. Der rasante wirtschaftliche Aufstieg Chinas vom Entwicklungsland zu einer der führenden Industrienationen der Welt hat zwar viele Chinesen reich gemacht, doch nicht alle haben teil am wirtschaftlichen Aufschwung. So wird der Abstand zwischen Arm und Reich immer größer. Auch die Umwelt leidet unter der schonungslosen Ausbeutung und der mit dem wirtschaftlichen Aufstieg einhergehenden Verschmutzung, was immer mehr chinesische Umweltschützer auf den Plan ruft. Die Begleittexte geben geschichtliche Hintergrundinformationen, zum Beispiel zu Mao Tsetung und seiner rücksichtslosen Politik oder zu den Auswirkungen der "Ein-Kind-Politik" auf die chinesische Gesellschaft. Somit stellt der Pool wichtige Bildungsmaterialien zur Kommunismusgeschichte der Volksrepublik China bereit. Planet-schule.de ist das gemeinsame Internetangebot des Schulfernsehens von SWR und WDR. Der Wissenspool China eignet sich für den Erdkunde-, Geschichts-, Politik- und Sozialkundeunterricht der Jahrgangsstufen 9 bis 13.