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Der 17. Juni 1953 - Geschichtskonstrukt und Identitätsstiftung

Darstellung und Deutung des Volksaufstandes in DDR und BRD

Vermittlung | Didaktisches Material

Elisabeth Gentner

West-Berliner Briefmarke, 1953. Gemeinfrei, Wikimedia Commons
West-Berliner Briefmarke, 1953. Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Dieses Lehrmaterial für eine kurze Unterrichtseinheit (3 bis 4 Stunden und eine LEK) thematisiert den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953. Den Schülern wird die politische und gesellschaftliche Entwicklung in der DDR und der BRD zum Zeitpunkt der Unruhen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges nahe gebracht. Neben einer Analyse der Gründe für den Volksaufstand und des Verlaufs, soll den Schülern der Umgang mit dem Ereignis in der DDR und BRD in seiner chronologischen Differenziertheit erschlossen werden. Der Fokus liegt hierbei auf der politischen Instrumentalisierung historischer Ereignisse. Die Untersuchung des Prozesses der Historisierung soll ein grundlegendes Verständnis dafür vermitteln. Darauf aufbauend wird die Diskussion über den 17. Juni als identitätsstiftendes Symbol für die Deutschen in der Vergangenheit und Gegenwart eröffnet. Das Heft schließt ab mit der Deutschen Einheit und dem Eingang des Volksaufstandes in eine nun gesamtdeutsche Erinnerungskultur.
Hier können Sie das Unterrichtsmaterial als PDF zum Download erwerben.

Bibliografische Angabe

Elisabeth Gentner: Der 17. Juni 1953 - Geschichtskonstrukt und Identitätsstiftung. Darstellung und Deutung des Volksaufstandes in DDR und BRD. Stuttgart: Raabe Verlag, 2016.