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Screenshot des Onlinedossiers

Onlinedossier | Didaktisches Material

100 Jahre Russische Revolution

Deutscher Bildungsserver

Das Onlinedossier des deutschen Bildungsserversbündelt anlässlich des hundertsten Jahrestages der russischen Oktoberrevolution im Jahr 2017 didaktisches Material zu diesem Topos für die historische-politische Bildungsarbeit und Lehrkräfte. Es wird auf andere Linksammlungen und Dossiers verwiesen, Neuerscheinungen in der geschichtsdidaktischen Fachliteratur verlinkt und interessante journalistische wie geschichtswissenschaftliche Artikel aus dem Netz gelistet. Es werden Medien und Materialien für den Unterricht vorgeschlagen.

Logo Bildungsserver Berlin-Brandenburg

Website | Netzwerk

Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb)

Der Bildungsserver Berlin-Brandenburg (bbb) ist eine seit 2009 bestehende Informations-, Kommunikations- und Kooperationsplattform für die schulische und außerschulische Bildung in Berlin und Brandenburg. Er versteht sich als Wegweiser zu Online- und Fortbildungsangeboten, die zumeist Bezug zu den beiden Ländern haben, und er will die Vernetzung von Bildungsinstitutionen und -organisationen in Berlin und Brandenburg unterstützen. In der Rubrik „Unterricht“ werden neben Lehrplänen und anderen Informationen fächerspezifische Angebote gemacht. Für das Fach Geschichte bietet der Bildungsserver verschiedene Literatur- und Linklisten, etwa zu didaktischen Materialien, zu Bibliothekskatalogen und Zeitzeugenportalen. Aktuelle Veranstaltungen oder neue Publikationen werden prominent angekündigt und zu einzelnen historischen Themen jeweils eigene Materialsammlungen und weiterführende Links offeriert.

Screenshot des Online-Portals

Didaktisches Material

DDR-Geschichte vermitteln

Das 2015 neu strukturierte und erweiterte Online-Portal stellt Informationen und Materialien für die historisch-politische Bildung zum Thema DDR-Geschichte bereit. Insbesondere kostenlose Online-Angebote werden gesammelt und für die schulische und außerschulische Geschichtsvermittlung zugänglich gemacht. Es sollen eine Auswahl an wichtigen Aspekten und seriösen Quellen präsentiert sowie Hinweise auf weiterführende Angebot gegeben werden. Von Politik und Herrschaft über Kultur, Opposition und Widerstand in der DDR, deren Beziehungen nach Westeuropa bis zu Ereignissen 1989 und der friedliche Revolution wird ein breites Themenspektrum abgedeckt. Unter den einzelnen Rubriken lassen sich Links mit jeweils kurzen Erläuterungen zu Internetportalen, Audiodateien, Filmen, Apps und Fotosammlungen sowie zu Zeitschriftenbeiträgen und Publikationen finden.

Ein während der Schlacht von Guadalajara zerstörtes Wegwärterhäuschen. Bundesarchiv, Bild 183-2006-1204-513 / Studnitz, von H.G. / CC-BY-SA 3.0

Didaktisches Material

Der spanische Bürgerkrieg 1936 - 1939 – Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg

Andreas und Marius Hammer

Das Heft vermittelt Schülern der 9. Klasse der Realschule die Hintergründe des spanischen Bürgerkrieges in den Jahren 1936 bis 1939. Der Schwerpunkt der Unterrichtseinheit liegt auf dem Verlauf des Konfliktes, dessen wichtigsten Parteien und ihren politischen und ideologischen Positionen. Die Geschehnisse in Spanien werden als exemplarisch für die politischen Auseinandersetzungen in anderen Ländern Europas in den 1920er- und 1930er-Jahren vorgestellt. Zudem wird die Bedeutung des spanischen Bürgerkrieges als Vorspiel zum Zweiten Weltkrieg erklärt. Weiter lernen die Schüler, die Rolle der ausländischen Mächte in dem Konflikt einzuordnen. Dabei steht Deutschland im Zentrum der Betrachtung. Wie das Leben unter der Herrschaft Francos für Spaniens Bevölkerung war, wird beispielsweise anhand von Erfahrungsberichten politischer Gefangener vermittelt. Auch der heutige Umgang Spaniens mit dem Bürgerkrieg wird thematisiert. Dieser Part zielt darauf ab, Verständnis für die Bedeutung der Aufarbeitung der Franco-Herrschaft und der Vergangenheitsbewältigung zu schaffen. Auf der beigefügten CD findet sich Material zur ausländischen Unterstützung für die Republik, anhand sich beispielsweise die Rollen Willy Brandts und George Orwells erarbeiten lassen. Sie können das Material hier bestellen.

Screenshot des Lehrfilms "Die letzten Zeugen des Gulag"

Lehrfilm

Die letzten Zeugen des Gulag

Der Lehrfilm Die letzten Zeugen des Gulag handelt von den Straf- und Arbeitslagern in der Sowjetunion. Anhand von Archivmaterial und Schilderungen durch Zeitzeugen und Gulagopfern wird ein Bild der Lebensumstände der Gefangenen gezeichnet. Millionen von Inhaftierten wurden in der Sowjetunion unter der Terrorherrschaft Stalins deportiert, oft an die äußersten Grenzen der Zivilisation, zum Beispiel nach Sibirien. Auch Tausende Gefangene aus der Sowjetischen Besatzungszone kamen in russische Straflager. Unter den Deportierten befanden sich viele Künstler und Intellektuelle; der Film thematisiert die Kunst, die im Lager und später als Strategie der Aufarbeitung entstanden ist. Auch die Massengräber, beispielsweise in Sandarmoch, Donskoje und Butowo, kommen zur Sprache. Des Weiteren geht es um die Aufarbeitung der Verbrechen in der Sowjetunion, unter anderem durch die deutsche Lagergemeinschaft Workuta. Thematisiert wird sowohl die russische Menschenrechtsorganisation Memorial, aber auch um die Verdrängung der Geschichte im heutigen Russland. Der Lehrfilm Die letzten Zeugen des Gulag ist für Schüler der Oberstufe geeignet.

Cover der Abi Box Geschichte "Krisen, Umbrüche und Revolutionen", Brinkmann.Meyhöfer

Didaktisches Material

Die russischen Revolutionen von 1917

Arne Borstelmann, Axel Ehlers, Friedrich Hoche, Kay Siecken, Michael Spiertz

Das Wahlmodul 4 in der Abi-Box Geschichte Krisen, Umbrüche und Revolutionen behandelt die Oktoberrevolution und ihre Folgen. Die soziale Schichtung in Russland zu Beginn des Ersten Weltkrieges wird genauso thematisiert wie Ursachen, Verlauf und Folgen der Revolution, Lenins April-Thesen, die Grundsatzerklärung der Provisorischen Regierung im März 1917 und die Gründe für den Sieg der Roten Armee am Ende des russischen Bürgerkrieges. Ein Kapitel befasst sich mit dem Rätesystem und am Ende des Moduls bietet eine Zeitleiste einen Überblick über den Ablauf der Ereignisse. Das Wahlmodul zu den russischen Revolutionen von 1917 ist Teil der Abi-Box Geschichte Krisen, Umbrüche und Revolutionen, die für das erste Halbjahr der Abiturjahrgänge 2018 und 2019 in Niedersachsen konzipiert ist. Neben dem Schülerarbeitsbuch ist außerdem eine Lehrermappe erhältlich mit Unterrichtsvorbereitungen, Klausuren sowie Lösungen für die Aufgaben im Schülerarbeitsbuch.

Logo des European Network Remembrance and Solidarity

Politische Bildung | Netzwerk

European Network Remembrance and Solidarity (ENRS), Warschau, Polen

Das Europäische Netzwerk Erinnerung und Solidarität wurde 2005 von den Kulturministern Deutschlands, Polens, der Slowakei und Ungarns gegründet. Im Jahr 2014 schloss sich Rumänien an. Die Aufgaben des Netzwerks sind die Erforschung, Dokumentation und Verbreitung der Geschichte und der Erinnerungsdiskurse des 20. Jahrhunderts in Europa. Die inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf den Diktaturen und Kriegen sowie dem gesellschaftlichen Aufbegehren gegen Unfreiheit. Das Netzwerk realisiert eigene Projekte und unterstützt inhaltlich und finanziell Institutionen, NGOs und Forschungseinrichtungen bei Konferenzen, Ausstellungen, Filmprojekten und Publikationen. Der Zweck des Netzwerks ist eine enge Zusammenarbeit von internationalen Institutionen über historische Fragen, bei der die unterschiedlichen nationalen Narrative der Länder berücksichtigt werden.

Cover des Heftes

Didaktisches Material

Geschichte betrifft uns: Der Vietnamkrieg

Giuseppe Vazzana, Dr. Wolfgang Woelk

Das Heft aus der Reihe Geschichte betrifft uns behandelt den Vietnamkrieg, die längste militärische Auseinandersetzung des letzten Jahrhunderts. Von 1960 bis 1975 entwickelte dieser sich zu einem Stellvertreterkrieg, der den ideologischen Antagonismus zwischen den USA einerseits und der Sowjetunion und China andererseits widerspiegelte. Der Fokus des Heftes liegt auf der Vermittlung des Ereignisses im größeren Kontext seit Ende des Zweiten Weltkriegs. Ein zusätzlicher Schwerpunkt ist die Kriegsberichterstattung und die mediale Inszenierung (Spiegel-Cover „Amerikanische Kriegsverbrechen in Vietnam“ als Arbeitsmaterial). Im kollektiven Gedächtnis blieb das Bild des „napalm girl“ Kim Phúc – symbolisch für das Leid der Zivilbevölkerung Vietnams. Kurze Nachrichtenausschnitte auf der beiliegenden DVD dienen als zusätzliches Arbeitsmaterial.Das Heft Der Vietnamkrieg richtet sich an Lehrer/innen der Sekundarstufe 2 und der Klassen 9 und 10. Es bietet Vorschläge zur Gestaltung des Unterrichtsverlaufs, Folien und einen Klausurvorschlag.Hier können sie das Heft bestellen.

Cover der Geschichte lernen Ausgabe "Russische Revolution"

Fachzeitschrift | Didaktisches Material

Geschichte lernen: Russische Revolution

Friedrich-Verlag (Hrsg.)

Zum 100. Jahrestag der „Großen Sozialistischen Oktoberrevolution“ thematisiert das Geschichte lernen Heft den Mythos der revolutionären Prozesse in Russland 1917 und bietet Materialien und Ansätze für den Geschichtsunterricht. Das Heft zeichnet die Machtergreifung der Bolschewiki und den darauf folgenden jahrelangen Bürgerkrieg nach und analysiert die mit dem Thema verbunden Feindbilder und Vorurteile. Mit Arbeitsblättern für die Sekundarstufe I und II sollen den Schülern die Ursachen, der Verlauf und die globalen Konsequenzen des Systemwechsels in Russland näher gebracht werden. Enthalten ist ebenso ein „Zeitleisten-Spiel“, das spielerisch die zentralen historischen Daten und Ereignisse vermitteln soll. Neben diesen Praxisbeigaben bietet das Heft auch einen aktuellen Forschungsstand sowie thematische Literatur-, Ausstellungs- und Webtipps.Das Schwerpunktheft kann im Online-Shop des Friedrich Verlags bezogen werden. Für den Unterricht empfiehlt das Heft die von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und dem Deutschen Historischen Museum herausgegebene Plakatausstellung „Der Kommunismus in seinem Zeitalter“.

Logo des Institute for Democracy, Media and Culture

Politische Bildung

Institute for Democracy, Media and Culture (IDMC), Tirana, Albanien

Das Institute for Democracy, Media and Culture (IDMC) ist eine unabhängige, gemeinnützige und nichtstaatliche Organisation mit Sitz in Tirana. IDMC unterstützt mit interdisziplinären Projekten die  Untersuchung, Förderung und Verbreitung demokratischer und kultureller Werte. Ein Schwerpunkt liegt auf der Aufklärung des Einflusses von Medien im In- und Ausland. Dafür organisiert IDMC zivilgesellschaftliche Beteiligungsprogramme. Vor allem junge Menschen sollen die Möglichkeit erhalten, aktiv an der Erhaltung der relativ jungen Demokratie in ihrem Land und an den politischen Meinungsbildungsprozessen zu partizipieren.

Screenshot des Lexikoneintrags

Lexikon | Website

Kommunismus und Sozialismus

Britta Pawlak

Das Kinder- und Jugendportal helles-koepfchen.de ist ein Netzwerk, das Wissensartikel, aktuelle Nachrichten und Onlinespiele anbietet, um das Interesse junger Menschen für gesellschaftliche, politische, kulturelle und naturwissenschaftliche Themen zu wecken bzw. zu vertiefen. Der in einfacher und verständlicher Sprache formulierte Lexikonartikel zum Thema Kommunismus und Sozialismus geht auf die Herkunft der Begriffe ein sowie auf den historischen Kontext der Industrialisierung im 19. Jahrhundert, als die Idee des Kommunismus an Zuspruch gewann. Über Karl Marx und die Oktoberrevolution in Russland wird der Bogen bis zur DDR gespannt, an deren Beispiel die Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit im real existierenden Sozialismus aufgezeigt wird.

Screen Lernplattform ZEIT: Karl Marx und die Industrialisierung

Didaktisches Material

Lernplattform ZEIT: Karl Marx und die Industrialisierung

Die Lernplattform ZEIT für die Schule richtet sich an Schüler, Studierende, Lehrer und Multiplikatoren. In den Rubriken Deutsche Literatur, Geschichte, Philosophie, Politik, Medien u. a. finden sich Sammlungen von Texten, Videos und Arbeitsaufgaben zu ausgewählten Themen. Im Dossier „Karl Marx und die Industrialisierung“ aus der Serie „Einführung in die Philosophie“ wird der gesellschaftliche, politische und theoretische Kontext beleuchtet, in dem Marx und Engels ihre Ideen vom Kommunismus entwickelten. Bilder, Videos, Einzel- und Gruppenaufgaben sowie weiterführende Links zu biographischen Daten von Marx und Engels sowie zu einzelnen Texten von ihnen veranschaulichen die Zeit der Industrialisierung und den Zusammenhang zwischen Industrialisierung und Kritik am Kapitalismus.

1917: Die Revolutionsrevue

Theaterstück

1917: Die Revolutionsrevue

Im Frühjahr 1917 glich das zaristische Russland einem Pulverfass. Die Menschen starben zu tausenden, an der Kriegsfront vor allem wegen inkompetenter Offiziere, in der Heimat an Hunger. Nach der Februarrevolution endete die Herrschaft des Zaren, das Regime der Bolschewiken unter Lenin begann nach der Oktoberrevolution. Nachdem Regisseur Tom Kühnel bereits die französische Revolution auf die Bühne gebracht hat, inszeniert er nun in seiner Revolutionsrevue das Epochenjahr 1917 in Russland. Vom anschließenden jahrelangen Bürgerkrieg der sozialistischen „Roten“ gegen die zaristischen „Weißen“ schlägt er die Brücke zur Genese der sowjetischen Supermacht, deren Untergang und heutigen Überreste.Die HAZ findet die aufwändige Inszenierung des Stücks bemerkenswert: Die zentralen Figuren Lenin, Stalin oder Trotzki sind durch die hervorragende Arbeit der Maskenabteilung leicht zu erkennen, das Bühnenbild zeigt den Zarenpalast, das Lenin-Mausoleum, einen roten Traktor inmitten einer Kolchos-Musical-Szene oder auf einer riesigen Leinwand Ausschnitte aus historischem Filmmaterial, in das die Schauspieler und Schauspielerinnen sogar mittels Green-Screen-Technik hinein kopiert werden.Mit gesungenen oder modern interpretierten Texten von Marx, Lenin, Trotzki und anderen Sozialisten werden immer wieder Fragen aufgeworfen, die letztlich wieder in die Neuzeit zurückführen. Denn obwohl heutige Revolutionen eher technischer als gesellschaftlicher Natur sind, existiert der "Traum vom guten Leben für alle" auch noch hundert Jahre später.

Logo der Bundeszentrale für politische Bildung

Politische Bildung

Bundeszentrale für politische Bildung

Die Aufgabe der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) ist es, Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken. Die Bundeszentrale für politische Bildung wurde am 25. November 1952 als Bundeszentrale für Heimatdienst gegründet und trägt seit 1963 ihren heutigen Namen. Ihre beiden Medienzentren befinden sich in Bonn und Berlin. In Veranstaltungen, Publikationen, audiovisuellen und Online-Produkten werden aktuelle und historische Themen aufbereitet und als kostenloses oder günstiges Bildungsangebot zugänglich gemacht. Einen besonderen Schwerpunkt bildet dabei die Wissensvermittlung über diktatorische Herrschaftsformen in der deutschen Geschichte mit dem Ziel, Werte wie Demokratie, Pluralismus und Toleranz zu stärken. Zentrale Publikationen sind die alle drei Monate erscheinenden „Schwarzen Hefte“ (Informationen zur politischen Bildung) und die wöchentlich erscheinende Zeitschrift Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). In den Dossiers, Filmen und Zeitschriftenausgaben der bpb finden sich auch zahlreiche Beiträge zur Geschichte des Kommunismus. Die Bundeszentrale für politische Bildung vermittelt besonders Angebote für Lehrinnen und Lehrer sowie Personen in der Bildungs- und Jugendarbeit.

West-Berliner Briefmarke, 1953. Gemeinfrei, Wikimedia Commons

Didaktisches Material

Der 17. Juni 1953 - Geschichtskonstrukt und Identitätsstiftung

Elisabeth Gentner

Dieses Lehrmaterial für eine kurze Unterrichtseinheit (3 bis 4 Stunden und eine LEK) thematisiert den Volksaufstand in der DDR vom 17. Juni 1953. Den Schülern wird die politische und gesellschaftliche Entwicklung in der DDR und der BRD zum Zeitpunkt der Unruhen vor dem Hintergrund des Kalten Krieges nahe gebracht. Neben einer Analyse der Gründe für den Volksaufstand und des Verlaufs, soll den Schülern der Umgang mit dem Ereignis in der DDR und BRD in seiner chronologischen Differenziertheit erschlossen werden. Der Fokus liegt hierbei auf der politischen Instrumentalisierung historischer Ereignisse. Die Untersuchung des Prozesses der Historisierung soll ein grundlegendes Verständnis dafür vermitteln. Darauf aufbauend wird die Diskussion über den 17. Juni als identitätsstiftendes Symbol für die Deutschen in der Vergangenheit und Gegenwart eröffnet. Das Heft schließt ab mit der Deutschen Einheit und dem Eingang des Volksaufstandes in eine nun gesamtdeutsche Erinnerungskultur. Hier können Sie das Unterrichtsmaterial als PDF zum Download erwerben.

Logo des Deutschen Bildungsservers

Website | Netzwerk

Deutscher Bildungsserver

Der Deutsche Bildungsserver ist ein von Bund und Ländern geförderter Wegweiser zum Bildungssystem in Deutschland, der vor allem Internetressourcen strukturiert und präsentiert. Der Bildungsserver stützt sich auf Inhalte, die von Bund und Ländern, der Europäischen Union, von Hochschulen, Schulen, Landesinstituten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wissenschaftlichen Fachgesellschaften, Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Museen und anderen bereitgestellt werden. Das Angebot gliedert sich in übergreifende Themenbereiche wie schulische Bildung und Wissenschaft, Medien und Bildung, Bildungsforschung sowie in zielgruppenspezifische Informationen für Schüler, Studenten oder Lehrer. Von der Webseite aus zugängliche Datenbanken ermöglichen die gezielte Suche nach Onlineressourcen, Institutionen, Veranstaltungen, freien Stellen, Projekten und Zeitungen. Ein Online-Glossar erklärt spezifische Begriffe aus dem Bereich Bildung.

Cover von Praxis Geschichte, Heft 3, 2017: Die Russische Revolution, Berlin: Westermann.

Zeitschrift | Didaktisches Material

Die Russische Revolution

Westermann

Die Zeitschrift Praxis Geschichte liefert Lehrkräften und Referenten und Referentinnen der historisch-politischen Bildung alle zwei Monate mit ihren Heften didaktische Anregungen zu spezifischen historischen Themen. Dieses Heft widmet sich der russischen Revolution. Die einzelnen Kapitel haben folgende Überschriften: Russland 1917. Didaktische Überlegungen, Zaristische Autokratie. Das vorrevolutionäre Russland – ein sozioökonomisches Pulverfass?, Die Revolution von 1905. Eine soziale Revolte erzwingt wirkungslose Reformen, Eine verpasste Chance? Die Februarrevolution 1917, Lenin, der Vielgewandte. Vom Berufsrevolutionär zum mythologisierten Helden, Oktoberrevolution 1917. Kampf um die ganze Macht, Bürgerkrieg und Terror. Kriegskommunismus als Resultat äußerer Umstände oder ideologisch geprägter Kern bolschewikischer Herrschaft? und Bilanzen und Ausblick. Die Oktoberrevolution und die Folgen. Daneben finden sich im Heft auch noch Folien und Hinweise auf Internetseiten.

Screenshot des Lehrfilms "Die Sowjetunion unter Stalin 1924 - 1945"

Lehrfilm

Die Sowjetunion unter Stalin 1924 - 1945

Dieser Lehrfilm ist der zweite Teil der Reihe Konflikte in Europa. Er zeigt, wie Stalin die Sowjetunion mit eiserner Hand von einem rückständigen Agrarland in eine Weltmacht verwandelt. Nach dem Tod Lenins 1924 beginnt in der jungen Sowjetunion ein unerbittlicher Machtkampfes um das politische Erbe. Zwei Rivalen stehen sich hasserfüllt gegenüber: Josef Stalin und Leo Trotzki. Stalin schafft es, zunächst die Macht Trotzkis durch eine Verleumdungskampagne zu schwächen, um ihn anschließend nach Sibirien deportieren zu lassen. Als Generalsekretär der Kommunistischen Partei durchsetzt Stalin das Zentralkomitee mit seinen Anhängern und vertreibt nach und nach seine Gegner aus den höheren Parteipositionen. So wird Stalin im Jahr 1927 zum Alleinherrscher über die UdSSR. Anhand historischer Aufnahmen zeigt der Film, wie Stalin mit seiner Machtversessenheit und Brutalität zum totalitären Diktator aufsteigt und wie er das erste sozialistische Land zu einer industriellen und militärischen Großmacht transformiert. Der Lehrfilm und das dazugehörige Begleitmaterial richten sich an Schüler der Mittel- und Oberstufe.

Revolutionsführer Fidel Castro (Wiki Commons) und das Arbeitsblatt "Fidel Castro – Tod eines Revolutionärs" für Politik und Geschichte im Schroedel Verlag (Screenshot)

Didaktisches Material

Fidel Castro – Tod eines Revolutionärs

Fidel Castro hat nicht nur in Kuba, sondern weltweit Generationen bewegt. Der international umstrittene kubanische Revolutionsführer, der sich fast sein ganzes Leben lang an der Spitze seines Landes hielt und die sozialistische Karibikinsel fast 50 Jahre lang regierte, starb am späten Abend des 25. November 2016 im Alter von 90 Jahren in Havanna. Von den einen wegen der Durchsetzung eines Einparteiensystems als kommunistischer Diktator und Verantwortlicher für diverse Menschenrechtsverletzungen gehasst und gefürchtet, von den anderen als Revolutionär und Befreier Kubas verehrt, untersuchen diese Arbeitsblätter für den Politik- und Geschichtsunterricht das Leben und Wirken, sowie die Umstrittenheit des Kubaners.

Cover des Heftes

Didaktisches Material

Geschichte betrifft uns: Deutsche und Tschechen im 20. Jahrhundert

Elisabeth Gentner

Die Reihe Geschichte betrifft uns widmet sich in diesem Heft dem deutsch-tschechischen Verhältnis im 20. Jahrhundert. Es gliedert sich in ein Einstiegsmodul zur tschechischen Geschichte und drei Grundkursen: Tschechien unter der NS-Diktatur, der Prager Frühling und die Neue Ostpolitik im Kontext des Kalten Krieges (1963 – 1973). Ein Vertiefungsmodul untersucht Parallelen zwischen der „samtenen“ Revolution in Tschechien und den Umstürzen Deutschland im Jahr 1989. Aktuelle Diskussionen zur deutsch-tschechischen Beziehung werden im abschließenden Kapitel vorgestellt. Ziel des Heftes ist es, den Schülern anhand zentraler Etappen der Geschichte beider Länder ein Verständnis für die enge Verzahnung von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft zu vermitteln. Wie der Zweite Weltkrieg das deutsch-tschechische Verhältnis weiterhin prägt, analysiert beispielsweise der Artikel „Schlimmes Trauma“ (Spiegel 2002) am Beispiel des Konflikts um die Beneš-Dekrete. Das Heft richtet sich an Lehrer/innen der Sekundarstufe 2, ist jedoch bereits ab Klasse 9 einsetzbar. Deutsche und Tschechen im 20. Jahrhundert können sie hier bestellen.

Cover des Buches "Geteiltes Deutschland: Handlungsorientierte Ideen", Persen Verlag

Didaktisches Material

Geteiltes Deutschland: Handlungsorientierte Ideen

Sebastian Barsch

Die online erhältlichen Arbeitsblätter Geteiltes Deutschland: Handlungsorientierte Ideen enthalten Anregungen für handlungsorientierte Unterrichtsaktivitäten. Sie fokussieren sich besonders auf die Ebenen Methoden- und Urteilskompetenz und fördern das Entwickeln und Begründen von Meinungen und Einstellungen. Inhalte der handlungsorientierten Aufgabenstellungen sind u.a.: Zeitzeugeninterviews, historische Quellenarbeit und Filme als Reflexionsanlass. Geteiltes Deutschland: Handlungsorientierte Ideen ist ein Download-Auszug aus dem Originaltitel Zeit des geteilten Deutschlands - einfach & klar des Autors Sebastian Barsch. Die kurze Unterrichtseinheit kann auf dem Computer gelesen werden, aber auch einfach auf DIN-A4-Größe ausgedruckt und direkt als Kopiervorlage genutzt werden. Abstrakte Zusammenhänge werden in den Arbeitsblättern speziell für Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf einfach, konkret und anschaulich aufbereitet.

Seite "Kapitalismus - Segen, Fluch oder beides?" des Tiroler Bildungsservice

Onlinedossier

Kapitalismus - Segen, Fluch oder beides?

Dieter Draxl

Das Dossier auf dem Tiroler Bildungsserver über das Thema Kapitalismus bietet eine sehr gute und ausführliche Zusammenfassung der Thematik und viel wertvolle und für die Bildungsarbeit verwendbare Links. Die Unterseiten bieten eine didaktisch Einführung in die politische Ökonomie. Nicht nur die Geschichte des Kapitalismus wird beleuchtet, sondern auch die Theorien wichtiger Ökonomen (Adam Smith, Karl Marx, John Maynard Keynes, Friedrich von Hayek) werden in den Blick genommen. Das Dossier kann also zu einem Verständnis der Funktionsweisen des kapitalistischen Weltsystems und der kommunistischen Planwirtschaft beitragen. Das Portal richtet sich an Lehrkräfte und verfolgt das Ziel neue Medien mehr im Unterrichtsgeschehen zu integrieren.  

Screenshot des Trailers zum Medienpaket "Kommunismus. Zwischen Ideologie und Realität"

Didaktisches Material

Kommunismus. Zwischen Ideologie und Realität

Das Medienpaket Kommunismus. Zwischen Ideologie und Realität setzt sich aus Lehrfilmen, Reportagen, Soundcollagen, Fotostrecken und pädagogischem Begleitmaterial zusammen. In den Lehrfilmen werden beispielsweise wichtige Begriffe, Strömungen und Persönlichkeiten des Kommunismus erklärt und dessen Geschichte sowie Kritikpunkte beleuchtet. Anhand alltagsnaher Reportagen wird aufgezeigt, wie kommunistische Grundideen noch heute im Denken vieler Menschen eine Rolle spielen, unter anderem am Beispiel einer Wohngemeinschaft oder eines Pfadfinderlagers. Das Zusatzmaterial beinhaltet klassische Arbeitsblätter, Diskussionsfragen und Übungen, aber auch interaktive Aufgaben zur Bearbeitung am PC, Tablet oder am interaktiven Whiteboard. Das Medienpaket Kommunismus. Zwischen Ideologie und Realität ist konzipiert für Schüler der Mittelstufe.

Logo Lew Kopelew Forum

Weiterbildung

Lew Kopelew Forum

Das Forum förderte in der Tradition des Schriftstellers und Humanisten Lew Kopelew Begegnungen zwischen Ost und West und beschäftigt sich mit der Geschichte und der aktuellen Situation im östlichen Europa und in Russland. In seinen Räumen in Köln werden regelmäßig Ausstellungen gezeigt, Vorträge und Diskussionen durchgeführt sowie Konzerte und Lesungen veranstaltet. Lew Kopelew, 1912 in Kiew geboren, war in jungen Jahren überzeugter Kommunist. Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde er zu zehn Jahren Lagerhaft verurteilt, weil er sich gegen das brutale Vorgehen der Roten Armee gegen die deutsche Bevölkerung in Ostpreußen aussprach. 1954 kam er frei, wurde rehabilitiert und arbeitete fortan als Literaturwissenschaftler und Germanist. Aufgrund seines Engagements für Andersdenkende wurden er und seine Frau 1981 aus der Sowjetunion ausgebürgert. In der neuen Heimat Köln schrieb er weitere Essays und Bücher, in denen er auch immer wieder Menschenrechtsverletzungen anprangerte. Lew Kopelew starb 1997 in Köln.

Screenshot geschichtslehrer.in Arbeitsblätter 20. Jahrhundert (Zeitgeschichte)

Didaktisches Material

Arbeitsblätter 20. Jahrhundert (Zeitgeschichte)

Die Webseite geschichtslehrer.in stellt unentgeltlich Informationen und Arbeitsblätter für den Geschichtsunterricht an Schweizer Sekundarschulen zur Verfügung. Initiiert hat das Onlineangebot der Sekundarlehrer Lorenz Derungs. Auf der Seite sind Zusammenfassungen wichtiger historischer Ereignisse in einzelnen Ländern abrufbar. Zum anderen können Arbeitsblätter zu Geschichtsepochen heruntergeladen werden. Hier finden sich auch rund 90 themenspezifische Arbeitsblätter zum 20. Jahrhunderts, die u. a. die Geschichte des Kommunismus und des Kalten Krieges behandeln. Die ein- bis dreiseitigen Arbeitsblätter liefern jeweils eine kurze thematische Einführung und formulieren Aufgaben, die direkt im Unterricht einsetzbar sind. Die Lösungen finden sich neben weiteren Informationen auf einer CD-ROM, die bestellt werden kann.

China Kaiserreich und Moderne: Eine ferne Gesellschaft zwischen Tradition und Revolution.

Didaktisches Material

China: Kaiserreich und Moderne

Klaus Mäding

Im Zeitalter der Globalisierung rückt China als aufstrebende Wirtschaftsnation zunehmend in das Bewusstsein der Gesellschaft. Das Interesse daran, wie der chinesische Staat, seine Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur jedoch entstanden sind, rückt dabei meist in den Hintergrund.Dieses Kursheft bietet auf der Grundlage verschiedener Beobachtungen und Perspektiven Annäherungen an die „ferne“ Gesellschaft und verdeutlicht mittels einer Fallanalyse zum Massaker auf dem Tiananmen Platz Krisenerscheinungen, die zum Teil auf alte historische Entwicklungen zurück zu führen sind. Zwischen Traditionen und Wandel: Die Grundlagen der chinesischen Zivilisation, Weltanschauungen und Herrschaft im alten China (16. Jh. v. Chr. bis 220 n. Chr.) werden in diesem Werk genauso ausführlich aufgearbeitet, wie die Öffnung des Landes für das "Fremde". Beschrieben wird China zur Zeit des europäischen Mittelalters, die Gesellschaft und die Herausforderungen unter der Herrschaft der Mandschu (1644–1911), sowie China in seiner Zeit als sozialistische Volksrepublik unter Mao Zedong.

Cover der Publikation Der Ost-West-Konflikt: Die Welt der USA und die der UdSSR oder die Aporien der Blöcke

Didaktisches Material

Der Ost-West-Konflikt: Die Welt der USA und die der UdSSR oder die Aporien der Blöcke

Peter Stolz

Die Publikation von Peter Stolz plädiert für einen multiperspektivischen Geschichtsunterricht und bietet didaktisches Material zum Thema Ost-West-Konflikt und Kalter Krieg. Den Blick für die verschiedenen und sich zum Teil widersprechenden Perspektiven zu schärfen und diese nicht als entweder wahr oder falsch zu kategorisieren, ist das zentrale Anliegen der Handreichung. Der multiperspektivische Zugang zur Geschichte soll die Analyse und Bewertung unterschiedlicher Standpunkte und einen toleranten Umgang mit Verschiedenheit fördern. Das Material zum Ost-West-Konflikt umfasst 8 Unterrichtsstunden sowie methodische und mediale Vertiefungsphasen. Sie thematisieren u. a. die Kuba-Krise, den Krieg in Afghanistan und das Ende der Blockkonfrontation. Die Stunden bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln umgesetzt werden.

Die DDR - Sozialismus, friedliche Revolution und deutsche Einheit.

Didaktisches Material

Die DDR - Sozialismus, friedliche Revolution und deutsche Einheit

Ulrich Scholz

Der vorliegende Band vermittelt Kenntnisse über die Entstehung und Entwicklung der SED-Herrschaft, den Sturz des SED-Regimes und ermöglicht es, die deutsche Einheit von 1990 zu erfassen. Unter den drei Überkategorien "Staatsgründung und SED-Herrschaftssystem", "Die DDR unter Honecker" und "Die DDR 1989 - Auflösung, Zusammenbruch oder eine deutsche Revolution?" beschäftigt sich das Themenheft ausführlich mit der Deutschen Demokratischen Republik, die sich als „sozialistischer Staat der Arbeiter und Bauern“ und deutscher Friedensstaat verstand. Unter der Führung der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands stießen die vorherrschenden politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse zum Teil auf Ablehnung, doch nur selten auf aktiven Widerstand in der Bevölkerung.Als jedoch auch innerhalb der Machtstrukturen der Rückhalt schwand und die 1989 ausbrechenden friedlichen Proteste vieler Bürger nicht mehr niedergeschlagen wurden, bereitete der Mauerfall am 9. November 1989 den Weg für die deutsche Wiedervereinigung. Der Frage danach, ob Deutschland nach dieser wieder zusammen wachsen kann, widmet sich das Lehrwerk schlussendlich. 

Cover der Arbeitsblätter "Die Russische Revolution 1917", Kohl Verlag

Didaktisches Material

Die Russische Revolution 1917

Friedhelm Heitmann

Nach einer kompakten Einleitung zu den Themen "Zarenherrschaft" und "Bevölkerung und Gesellschaft in Russland um 1913", setzt sich das Lehrwerk von Friedhelm Heitmann intensiv mit der Februarrevolution und der Oktoberrevolution 1917 auseinander. Behandelt werden dabei sowohl die Vorgeschichte, als auch die Auswirkungen der beiden kurz hintereinander folgenden Ereignisse, die in der Praxis die sozialistische/kommunistische Bewegung auslösten. Auch Lenin, der als Politiker und Revolutionär eine zentrale Rolle in den damalig vorherrschenden Geschehnissen spielt, wird unter der Fragestellung "Lenin - wer war das?" thematisiert. 1903 gründete er eine eigene Fraktion in der Sozialdemokratischen Arbeiterpartei Russlands, die Bolschewiki, die spätere Kommunistische Partei Russlands. Auf die Parolen und die Herrschaft der Bolschewisten, die weitere innen- und außenpolitische Entwicklung Russlands und Meinungen über Lenin, geht das Werk ausführlich ein und bietet Arbeitsblätter in Form von Kopiervorlagen, die neben vielfältigen Informationen auch zwei Tests zur Thematik beinhalten.

Screenshot raabe.de

Didaktisches Material

Eisige Zeiten für Deutschland und die Welt – der Kalte Krieg

Dr. Christine Koch-Hallas

Dieses für die 10. Klasse einer Realschule ausgelegte Unterrichtsmaterial Eisige Zeiten für Deutschland und die Welt – der Kalte Krieg vermittelt ein grundlegendes Verständnis des Kalten Krieges und versucht davon ausgehend, einen Bezug zur aktuellen weltpolitischen Lage herzustellen.Nach einer allgemeinen Einführung zu Ursachen und Verlauf des Kalten Krieges werden dessen Auswirkungen auf Deutschland herausgearbeitet. Der Hauptteil der 6-stündigen Unterrichtseinheit gliedert sich in die Themen: Mauerbau, Koreakrise, Wiederbewaffnung Deutschlands, NATO und Warschauer Pakt, atomare Aufrüstung in Europa, Zusammenbruch der Sowjetunion und Mauerfall. Darauf folgt eine vertiefende Analyse der Koreakrise und der atomaren Bedrohung, die diese für die Welt bedeutete. Am Ende der Unterrichtseinheit wird die Diskussion darüber eröffnet, ob die aktuelle Situation – die Annexion der Krim 2014 und der Krieg in Syrien – als Rückfall in den Kalten Krieg zu bewerten ist und ob es sich beim Syrien-Konflikt um einen Stellvertreterkrieg handelt. Das Material ist hier als Download zu erwerben.

Friedensdemonstration in Schwerin 1982. Bundesarchiv, Bild 183-1982-0529-012 / Pätzold, Ralf / CC-BY-SA 3.0

Didaktisches Material

From the Beginning of Cooperation to the End of the Cold War

Katrin und Jan-Frederik Kremer

Thema dieses Bandes aus der Reihe RAAbits Bilingual Geschichte ist der Politikwandel in Europa und der Welt im Zuge des Kalten Krieges in den Jahren 1975 bis 1990. Im Vordergrund stehen die Verträge und Vereinbarungen, die zum Ende des Kalten Krieges führten. Erklärungen, offizielle Verträge aber auch Zeitungsartikel dienen als Quellenmaterial, um folgende historische Meilensteine zu erarbeiten: die Deklaration von Helsinki, Friedensbewegung, Malta-Konferenz 1989 und die Auflösung des Warschauer Paktes. Weiter nimmt das Heft Bezug auf die aktuellen Spannungen zwischen Russland und den USA (2016) und stellt die Frage, ob der Kalte Krieg womöglich nicht beendet sei, zur Diskussion. In den Aufgabenstellungen dieses englischsprachigen Heftes wird besonderer Wert auf die Vermittlung sprachlicher Kompetenzen wie zum Beispiel Diskussionsführung gelegt. So beinhaltet es ein Rollenspiel zum NATO-Doppelbeschluss im Talk-Show-Format.Das Unterrichtsmaterial für die Sekundarstufe 2 können Sie hier als PDF bestellen.

Cover des Heftes

Didaktisches Material

Geschichte betrifft uns: Deutschland im Fokus des Kalten Krieges

Dirk Zorbach

Deutschland im Fokus des Kalten Krieges aus der Reihe Geschichte betrifft uns thematisiert den Zeitraum von der Berlin-Krise 1948/49 bis zum NATO-Doppelbeschluss 1979. Dirk Zorbach portraitiert Deutschland als Hauptschauplatz des Kalten Krieges, in dessen Geschichte sich die Aufteilung der Welt in zwei Machtblöcke widerspiegelt. Das Heft für Lehrer/innen der Sekundarstufe 2 beinhaltet ein Einstiegsmodul zur Berlin-Blockade, einen Grundkurs zu atomarer Abschreckung, zu Propaganda und Feindbildern sowie Aufbaumodule zum Mauerbau und zu Abrüstung und Friedensbewegung. Ergänzend zu Analysen von Texten und Bildern finden sich handlungsorientierte Aufgaben in historischen Szenarien und Aufgaben zur Entwicklung eigener Produkte durch die Schüler/innen. Zudem bietet das Heft Vorschläge zur Gestaltung des Unterrichtsverlaufs, Folien und einen Klausurvorschlag. Zusätzliche Arbeitsmaterialien und Videofilme finden sich auf der beigefügten CD. Das Heft ist hier zu bestellen.

Screenshot des Histoproblogs

Blog

Histoproblog – Geschichte macht Schule

Manfred Pretz (Hrsg.)

Der nichtkommerzielle Histoproblog wird von Manfred Pretz, Studienrat am Gymnasium Renningen, herausgegeben und stellt eine Lernplattform für das Fach Geschichte dar. Schüler und Schülerinnen sowie Lehrkräfte können sich hier über den Unterrichtsstoff von Klasse 6 bis 10 informieren. Für jede Klassenstufe werden Themen aufgeführt, zu denen sich Zusammenfassungen und Zeitleisten finden und von denen aus weiterführendes Material zugänglich ist. Für Schüler stellt der Blog eine Ergänzung zum Geschichtsunterricht dar, er bietet auch Informationen zur Vorbereitung von Klassenarbeiten und Prüfungen. Geschichtslehrer können in der Kategorie „Allgemein“ Unterrichtsmaterial, Leselisten, didaktische Hinweise und darüber hinausgehende Onlineangebote abrufen. Die Leselisten, Buchrezensionen und Themenüberblicke in dieser Kategorie sind ebenso für Studierende und Interessierte anregend.

Zeitzeugenportal

Kogu Me Lugu!

Estonian Institute of Historical Memory

Kogu Me Lugu (Sammlung unserer Geschichte/Unsere ganze Geschichte) ist ein estnisches Zeitzeugenportal. Die Website ging am 14. Juni 2013 online und wird vom Estonian Institute of Historical Memory betrieben. Auf der Website finden sich weltweit gesammelte Videointerviews mit estnischen Zeitzeugen, die anhand ihrer Biografien und Lebensgeschichten ihre Erfahrungen mit Faschismus, Nationalsozialismus, Kommunismus und Demokratie im 20. Jahrhundert teilen. Das Portal folgt dem Ansatz, dass die estnische Geschichte immer auch die individuellen kulturellen und regionalen Erinnerungen sowie das Familiengedächtnis integrieren muss. Zu den berichteten Diktaturerfahrungen der Zeitzeugen lässt sich auf der Website auch umfangreiches didaktisches Material finden. Die Plattform möchte in der estnischen Öffentlichkeit und darüber hinaus ein Bewusstsein für die individuellen Diktaturerfahrungen der estnischen Bevölkerung schaffen. Die Seite ist auf Russisch, Englisch und Estnisch verfügbar.

Screenshot des Webportals "Lernen aus der Geschichte"

Magazin | Didaktisches Material

LaG-Magazin: Der "Große Terror" in der Sowjetunion

Agentur für Bildung - Geschichte. Politik und Medien (Hrsg.)

Das monatlich von der Agentur für Bildung - Geschichte. Politik und Medien herausgegebene LaG-Magazin enthält zu einem jeweiligen Schwerpunkt Diskussionsbeiträge, Berichte aus der Praxis und Rezensionen von Materialien für die Bildungsarbeit. Es informiert über zeitgemäße historisch-politische Bildung und deren theoretische Bezüge. Die Ausgabe vom 29. März 2017 beschäftigt sich mit dem „Großen Terror“ der stalinistischen Sowjetunion, der sowohl im schulischen Lernen als auch in der außerschulischen Bildungsarbeit wenig behandelt wird. Die Diskussionsbeiträge von Christoph Jünke, Wladislaw Hedeler und Marcel Bois führen in das Thema ein, gefolgt von Materialien und Fachbüchern, die die Redaktion zur weiteren Vertiefung und zur Verwendung im Schulunterricht empfiehlt. Die vorliegende Ausgabe des Magazins wurde durch die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur gefördert.

Logo des Projekts „Die Erinnerung an die Deportationen“

Politische Bildung

Memoria Cultural Foundation, Rumänien

Die Memoria Cultural Foundation wurde 1991 als Nichtregierungsorganisation gegründet, um die Erinnerung an die politische Verfolgung während des kommunistischen Regimes wachzuhalten und die Menschenrechte und Werte einer Zivilgesellschaft zu befördern. Die Stiftung veröffentlicht das „Memoria Magazin“ und publizierte Erinnerungen von Deportierten. Mit dem Projekt „Die Erinnerung an die Deportationen“ sollen die Opfer des Kommunismus stärker ins Zentrum der öffentlichen Wahrnehmung gerückt werden. Darüber hinaus beteiligt sich die Stiftung an Konferenzen und Debatten über die kommunistische Vergangenheit und stößt Diskussionen über aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen an.

Cover der 3/2017-Ausgabe von "Außerschulische Bildung"

Politische Bildung | Zeitschrift

Außerschulische Bildung: Der Kommunismus im 20. Jahrhundert - 100 Jahre nach der Oktoberrevolution

Arbeitskreis deutscher Bildungsstätten e.V. (Hrsg.)

Anlässlich des hundertjährigen Jahrestages der Russischen Revolution fragt die 3/2017-Ausgabe der Zeitschrift Außerschulische Bildung danach, wie sich die gewaltsame Machtergreifung der Bolschewiki in der politischen Bildung widerspiegelt. Die Autorinnen und Autoren werfen ihren je eigenen Blick auf die Bedeutung der Revolution für das 20. Jahrhundert, auf das Jahr 1989 und die heutige politische Lage. Sie zeigen außerdem auf, dass die Ereignisse und Auswirkungen des Jahres 1917 von Historikern umfangreich analysiert und beschrieben, aber in der außerschulischen Bildung kaum thematisiert werden. Über die Gründe lässt sich diskutieren: Werden die Ereignisse zu sehr überlagert von Naziterror und Zweitem Weltkrieg? Gibt es eine Übersättigung? Oder ist noch zu wenig Zeit seit dem „real existierenden Sozialismus“ der DDR und der damit zwanghaft verbundenen deutsch-sowjetischen Freundschaft vergangen? Das Inhaltsverzeichnis der Ausgabe mit dem Titelthema „Der Kommunismus im 20. Jahrhundert – 100 Jahre nach der Oktoberrevolution“ lässt sich online auf der Website des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e.V. einsehen.

Cover des Themenheftes „Chinas Weg in die Moderne“,

Didaktisches Material

Chinas Weg in die Moderne

Michael Epkenhans, Wolfgang Geiger, Thomas Lange

Das Themenheft für den Geschichtsunterricht in der Oberstufe widmet sich der Entwicklung Chinas von der Krise des alten Kaiserreichs zu Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur endgültigen Machtübernahme der Kommunisten im Jahr 1949. Die Autoren Michael Epkenhans, Wolfgang Geiger und Thomas Lange analysieren Chinas verlust- und hindernisreichen Weg in die Moderne aus politik-, sozial- und kulturgeschichtlicher Perspektive. Die heutige globale Wirtschaftsmacht experimentierte in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit verschiedenen politischen Systemen. Eine zentrale Rolle spielte dabei das Vordringen des Westens, das im Heft als „marginale Berührung oder erzwungene Modernisierung“ diskutiert wird. Zudem stellt „Chinas Weg in die Moderne“ die Geschichte der Volksrepublik im expliziten Vergleich zu der Japans als gescheiterte Modernisierung dar. „Gleichheit und Ungleichheit“ sowie „Krieg und Frieden“ dienen als Leitfragen des Heftes.

Screenshot des Bildungssevers D@dalos

Didaktisches Material | Website

Der sozialistische Parteibegriff

Der Internationale UNESCO Bildungsserver für Demokratie-, Friedens- und Menschenrechtserziehung dadalos.org bietet zu verschiedenen Themen der politischen Bildung zahlreiche Informationen und Unterrichtsmaterialien in unterschiedlichen Sprachen an. Im Themenkomplex „Parteien“ findet sich ein Arbeitsblatt über den sozialistischen Parteibegriff. Darin werden vor allem die Unterschiede zum Parteienverständnis in pluralistischen Demokratien herausgearbeitet und wichtige Begriffe und Konzepte des Sozialismus erläutert, etwa der „demokratische Zentralismus“ oder die Parteilehre Lenins. Definiert wird der sozialistische Parteibegriff als „eine Vereinigung von Bürgern, die das gesamte Gemeinwesen monopolartig lenkt und beherrscht. Diese Führungsrolle leitet die Partei von der marxistisch-leninistischen Ideologie ab.“

Screenshot des Lehrfilms "Die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert"

Lehrfilm

Die Geschichte Chinas im 20. Jahrhundert. Vom Kaiserreich zur Volksrepublik

History Vision

Dieser Lehrfilm zeigt die politische und gesellschaftliche Entwicklung Chinas vom Untergang der letzten Dynastie über Mao Zedongs Kulturrevolution bis zum Tod des Diktators im Jahr 1976. Am Anfang des 20. Jahrhunderts ist das Kaiserreich China zerrüttet von einer miserablen wirtschaftlichen Lage und einem korrupten Staatsapparat. So bildet sich eine Opposition, die den Kaiser schließlich zwingt abzudanken. Am 1. Januar 1912 wird China zur Republik, womit das 2000-jährige Kaiserreich endet. Als Gegengewicht zur konservativen Regierungspartei Guomindang und inspiriert von den Lehren Marx', Engels' und Lenins, gründet sich die Kommunistische Partei Chinas. Nach vielen Jahren des Bürgerkrieges erringt diese unter der Führung Mao Zedongs die Macht im Land. Im Jahr 1949 ruft Mao die kommunistische Volksrepublik China aus. Während seiner Herrschaft setzt er verschiedene politische Aktionen, die sogenannten Kampagnen, in Gang, die das Land modernisieren und den Kommunismus fördern sollen, die aber auch viele Opfer fordern. Der Lehrfilm ist für Schüler der Mittel- und Oberstufe geeignet.

Cover der Kurshefte Geschichte: Die Russische Revolution und die Sowjetunion

Didaktisches Material

Die Russische Revolution und die Sowjetunion

Martin Grohmann

Mithilfe anschaulicher Bilder und Fakten vermittelt "Kurshefte Geschichte: Die Russische Revolution und die Sowjetunion" die Geschichtskultur einer Weltmacht. Neben einer Einführung in die übergeordneten Themen Russische Revolution, die Sowjetunion und Russland heute, beschäftigt sich das Lehrbuch mit dem Zarenregime in der Krise, den Folgen der Revolution und dem Sowjetkommunismus nach 1945. Beschrieben werden die Grundzüge der russischen Gesellschaft und des autokratischen Machtstaates, sowie die Sowjetunion unter Stalin und in der Zeit des Kalten Krieges. Das Werk eignet sich insbesondere für den Geschichtsunterricht in der Sekundarstufe II und sorgt dank weiterführenden Arbeitsanregungen, Kompetenzchecks, sowie Vertiefungs- und Sonderseiten für die Vorbereitung auf das Abitur.

Themenheft Geschichte und Geschehen Oberstufe Epochenjahr 1917

Didaktisches Material

Epochenjahr 1917. Themenheft Klasse 11-13

Tobias Arand

Das Themenheft reflektiert ausführlich das Epochenjahr 1917. Im vierten Kriegsjahr erschütterten Meutereien die französische Armee, während die politische und militärische Führung des Deutschen Reiches zwischen Vorstellungen von einem Verständigungs- und einem Siegfrieden schwankte. Letzteren wollte sie unter anderem mit der Wiederaufnahme des uneingeschränkten U-Boot-Krieges erreichen - provozierte damit allerdings den Kriegseintritt der USA, der die globale Dimension des Weltkriegs umso mehr verstärkte. Die Oktoberrevolution in Russland prägte mit ihren Konsequenzen schließlich nicht nur den Verlauf des Krieges, sondern maßgeblich auch den gesamten Verlauf des 20. Jahrhunderts. Die "zehn Tage, die die Welt erschütterten" (John Reed), bedeuteten nicht zuletzt den Beginn der ideologischen Rivalität zwischen West und Ost, die später im Kalten Krieg mündete.Inhaltlich beschreibt das Heft den Begriff „Epochenjahr 1917“, die wichtigsten Ereignisse des Jahres sowie die Folgen dieser Zeit. Es eignet sich nicht nur zum Lernen für das Zentralabitur, sondern vermittelt anschaulich und farbig moderne Geschichtstheorie sowie die Kompetenz, sowohl bestehende Geschichtsbilder als auch die Authentizität von Quellen kritisch zu hinterfragen.

Logo des Vereins Gegen Vergessen - Für Demokratie

Politische Bildung

Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.

Der Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie widmet sich der historischen Aufarbeitung der beiden deutschen Diktaturen und setzt sich für die Förderung von Demokratie und politischer Teilhabe ein. Anlass zu seiner Gründung 1993 waren die rassistischen und fremdenfeindlichen Ausschreitungen Anfang der 1990er-Jahre. Mit Vorträgen, Zeitzeugengesprächen, Ausstellungen, Schülerprojekten und Gedenkstättenfahrten will Gegen Vergessen – Für Demokratie die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus und an das Unrecht des SED-Regimes wachhalten und zur Auseinandersetzung mit politischem Extremismus in der Gegenwart anregen. Der überparteiliche Verein vermittelt sowohl Informationen als auch Ansprechpartner zur Unterstützung in der politischen Bildungsarbeit. Nicht zuletzt tragen die mehr als 2 000 Mitglieder in 28 Regionalgruppen und Sektionen dazu bei, zivilgesellschaftliches Engagement zu fördern.

Cover der Unterrichtsmaterialien

Didaktisches Material

Geschichte betrifft uns: Stalinismus

Eva-Maria Stolberg

Die 03/2016-Ausgabe der Reihe „Geschichte betrifft uns“ beschäftigt sich mit der Entstehung des Stalinismus, der Bedeutung des Personenkults, mit sozialer Repression und Gewalt, dem Transfer des Stalinismus nach Mittel- und Osteuropa, der Entstalinisierung und der Erinnerungskultur im postsowjetischen Russland. Die Bedeutung des Stalinismus für die Sowjetunion und den „Ostblock“ kann anhand von Bild- und Textquellen mit den Schülerinnen und Schülern erarbeitet werden. Neben Farbfolien zum Thema liegt der Ausgabe ebenfalls eine CD-ROM mit Videomaterial bei. Die Ausgabe ist für die Sekundarstufe II gedacht und kann über die Seite des Verlags als gedruckte Ausgabe kostenpflichtig bestellt oder heruntergeladen werden.

Screenshot des Projekts auf br.de

Messenger-Projekt

Ich, Eisner! 100 Jahre Revolution in Bayern

vom 14.10.2018 | bis zum 21.02.2019

Bei "Ich, Eisner! 100 Jahre Revolution in Bayern" handelt es sich um ein Storytelling-Projekt des Bayerischen Rundfunks. Über die Nachrichtendienste WhatsApp, Telegram und Instagram werden mehrfach die Woche Informationen zu Ereignissen der Novemberrevolution verschickt, die Abonnentinnen und Abonnenten auf ihren Handys empfangen können – jeweils am 100. Jahrestag dieser Ereignisse. "Absender" der Nachrichten ist Kurt Eisner, Anführer der Revolution 1918 und erster Ministerpräsident Bayerns. Leserinnen und Leser erhalten einen detaillierten Einblick in die Revolution 1918/19 aus Eisners Perspektive; einige Nachrichten beinhalten darüber hinaus Audio-, Video- und Bildmaterial. Der Inhalt der Nachrichten ist extrem vielseitig und orientiert sich eng an Originaltexten wie Zeitzeugenberichten, Protokollen der Ministerratssitzungen sowie Eisners eigenen Texten und Reden. Die erste Nachricht wurde am 14. Oktober 2018 verschickt, dem Jahrestag von Eisners Entlassung aus der Haft in Stadelheim. Bis zu seiner Ermordung im Februar 1919 wird sich Eisner täglich zu Wort melden. Alle bisher verschickten Nachrichten können online eingesehen werden. Die wichtigsten Personen der Revolution und die wichtigsten Begriffe werden in einem online verfügbaren Glossar erklärt.  

Screenshot von amazon.de

Spiel

Kolejka – In dieser Schlange warten Sie lange!

Kolejka ist ein Brettspiel, das 2011 vom polnischen Institut für Nationales Gedenken in Zusammenarbeit mit dem Spieleautor Karol Madaj herausgegeben wurde. Ausgangssituation des Spieles ist die von Planwirtschaft geprägte Situation im kommunistischen Polen. In dieser müssen die Spielerinnen und Spieler versuchen, bestimmte Waren zu besorgen, indem sie sich vor Geschäften anstellen, ihre Mitspielerinnen und Mitspieler austricksen, oder auf dem Schwarzmarkt kaufen. Ziel der Entwickler ist es, den Spielerinnen und Spielern –  durch eine überspitzte und dennoch realitätsnahe Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse –  Wissen über den Alltag im Kommunismus zu vermitteln. Das Institut für Nationales Gedenken wird von Kritikerinnen und Kritikern vor allem als staatliches Instrument zu patriotischer Erziehung angesehen und geriet zuletzt im Februar 2018 in den Fokus internationaler Medien. Zu dem Zeitpunkt wurde  das “Gesetz über das Institut für nationales Gedenken” verabschiedet, welches den Diskurs über die deutsche Besatzungszeit regelt. Es stellt, unter anderem, Äußerungen, die Polen „faktenwidrig die Verantwortung oder Mitverantwortung für Verbrechen“ zuschreiben, unter Strafe. Seit 2012 gibt es das Spiel auch in Deutschland unter dem Namen Kolejka – In dieser Schlange warten Sie lange! zu kaufen. 

Logo: LeMO - Lebendiges Museum Online

Online-Plattform | Politische Bildung

LeMO - Lebendiges Museum Online

LeMO ist eine Online-Portal, das Objekte, Texte, Medien, Zeitzeugenberichte und Dokumente zur deutschen Geschichte vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart präsentiert. Anhand eines Zeitstrahls können zeitliche Schwerpunkte, darunter einzelne Kapitel und wiederum untergeordnete Themen aufgerufen werden. Über das Hauptmenü sind zudem übergeordnete Themen mit Gegenwartsbezug, Zeitzeugeninterviews, der gesamte Materialbestand sowie Lernmaterialen abrufbar. Die drei Projektträger stellen das gesamte Angebot kostenlos bereit, das damit leicht und jederzeit zugänglich ist: Das Deutsche Historische Museum präsentiert die Zeit vor 1945. Das Haus der Geschichte der Bundesrepublik stellt die Geschichte vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart dar, und vom Bundesarchiv stammen die Dokumente, Bilder und Medien. Das Angebot richtet sich an die breite interessierte Öffentlichkeit. Besonders geeignet ist es für den Einsatz in der Geschichtsvermittlung an Schüler und Jugendliche, wobei das selbstständige recherchieren und informieren eingeübt werden kann.

Logo Memorial Deutschland e.V

Politische Bildung

Memorial Deutschland e.V.

Memorial Deutschland ist der deutsche Zweig von Memorial International, einer internationalen Nichtregierungsorganisation, die auf dem Gebiet der Menschenrechte tätig ist und etwa 70 nationale und regionale Organisationen in neun Ländern (Russland, Ukraine, Weißrussland, Kasachstan, Lettland, Deutschland, Italien, Frankreich, Tschechien) umfasst. Die Gesellschaft entstand als Bürgerrechtsbewegung während der Perestroika-Zeit in der früheren Sowjetunion mit dem Ziel, die Auswirkungen der Gewaltherrschaft des Stalinismus aufzuarbeiten und der Opfer zu gedenken. Der deutsche Memorial-Verband wurde 1993 in Berlin zunächst als Förderverein für Memorial/St.Petersburg gegründet und in den internationalen Memorial-Verband aufgenommen. 2001 wurde der Verein aufgrund seines erweiterten Aufgabenspektrums in Memorial Deutschland e.V. umbenannt. Im Jahr 2008 wurde auch in München eine Memorial-Gruppe gegründet. Die Mitglieder von Memorial Deutschland arbeiten ehrenamtlich und engagieren sich vor allem in den Bereichen der historischen Aufarbeitung der Gewaltherrschaft des Kommunismus, der Aufklärung über die aktuelle Menschenrechtssituation in Russland und der Unterstützung gesellschaftlicher Projekte der Partnerorganisationen in Russland. Zur historischen Aufarbeitung der politischen Gewaltherrschaft gehört die Betreuung des ehemaligen „KGB-Gefängnisses“ in der Leistikowstrasse 1 in Potsdam sowie das Internetportal  über die Dimension und Auswirkungen des GULag. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Aufklärung über die aktuelle Menschenrechtssituation in Russland und den Gebieten der ehemaligen Sowjetunion.