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Das Schwarzbuch des Kommunismus

Bd. 1 Unterdrückung, Verbrechen und Terror; Bd. 2 Das schwere Erbe der Ideologie

Analyse | Fachbuch

Stéphane Courtois (Hrsg.)

Buchcover Stéphane Courtois (Hrsg.): Das Schwarzbuch des Kommunismus, Bd. 1 Unterdrückung, Verbrechen und Terror
Buchcover Stéphane Courtois (Hrsg.): Das Schwarzbuch des Kommunismus, Bd. 1 Unterdrückung, Verbrechen und Terror

Die 1000 Seiten starke deutsche Übersetzung der französischen Originalausgabe erschien erstmals 1998 und löste auch in Deutschland eine heftige Debatte aus. Der erste Band des Schwarzbuch des Kommunismus widmet sich den Verbrechen kommunistischer Regime und Bewegungen in der Sowjetunion, in Europa, Asien, Afrika und Lateinamerika. Zentrale These des Buches ist, dass Terror und Unterdrückung im Namen einer Ideologie und zur Durchsetzung von Herrschaft von Beginn an den Charakter kommunistischer Parteien und Regime prägte. Der kommunistische „Klassengenozid“ wird damit auf eine Stufe mit dem nationalsozialistischen „Rassengenozid“ gestellt. Der zweite Band, 2004 auf Deutsch publiziert, enthält Studien zu Rumänien, Bulgarien und den baltischen Staaten. Außerdem werden kommunistische Parteien in Westeuropa sowie der Umgang mit der kommunistischen Vergangenheit im modernen Russland untersucht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Idee von der klassenlosen Gesellschaft zu derartiger Gewalt und Terror führen konnte.

Bibliografische Angabe

Stéphane Courtois (Hrsg.): Das Schwarzbuch des Kommunismus, Bd. 1 Unterdrückung, Verbrechen und Terror; Bd. 2 Das schwere Erbe der Ideologie, München: Piper 2004.