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Die Rote Gefahr. Der italienische Eurokommunismus als sicherheitspolitische Herausforderung für die USA und Westdeutschland 1969-1979

Analyse | Monographie

Nikolas Dörr

Cover: Nikolas Dörr: Die Rote Gefahr. Der italienische Eurokommunismus als sicherheitspolitische Herausforderung für die USA und Westdeutschland 1969-1979, Köln: Böhlau 2017.
Cover: Nikolas Dörr: Die Rote Gefahr. Der italienische Eurokommunismus als sicherheitspolitische Herausforderung für die USA und Westdeutschland 1969-1979, Köln: Böhlau 2017.

Nikolas Dörrs Buch „Die Rote Gefahr“ analysiert, wie die italienische Bewegung des Eurokommunismus‘ die außen- und sicherheitspolitischen Strategien der USA und Westdeutschlands beeinflussten und herausforderte. Als Eurokommunismus wird eine politische Strömung innerhalb der kommunistischen Parteien Europas bezeichnet, die besonders in Italien, Spanien und Frankreich viele Anhänger hatte. Als einer ihrer wichtigsten Vertreter gilt Enrico Berlinguer, der von 1972-1984 Generalsekretär der Kommunistischen Partei Italiens war. Der Eurokommunismus definierte sich über eine kritische Haltung und zunehmende Distanzierung vom sowjetischen Kommunismus. Durch diese Distanzierung entzog dich der Eurokommunismus der klassischen Ost-West-Logik, die die Grundlage des damaligen sicherheitspolitischen Verständnis bildete. Dörr zeichnet in seinem Buch nach, wie die daraus resultierende Verunsicherung die außen- und sicherheitspolitischen Strategien der USA und Westdeutschlands prägte. Nikolas Dörr, geboren 1979, studierte Neuere Geschichte, Psychologie, Öffentliches Recht, Politikwissenschaft sowie Friedens- und Konfliktforschung.

Bibliografische Angabe

Nikolas Dörr: Die Rote Gefahr. Der italienische Eurokommunismus als sicherheitspolitische Herausforderung für die USA und Westdeutschland 1969-1979, Köln: Böhlau 2017.