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Die "Ungarische Revolution" und der "Prager Frühling". Eine Verflechtungsgeschichte zweier Reformbewegungen zwischen 1956 und 1968

Analyse | Fachbuch

Hannes Lachmann

Buchcover
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Die Ungarische Revolution von 1956 und der Prager Frühling von 1968 zählen zu den großen Krisen des Staatssozialismus. 1956 war die Hoffnung groß, ein von der Sowjetunion autonomes und demokratisches Ungarn etablieren zu können. 1968 wurden in der Tschechoslowakei Reformversuche angestrebt, die den von Alexander Dubček angestrebten „Sozialismus mit menschlichem Antlitz“ etablieren sollten. Beide Ereignisse gelten als Beweis dafür, dass Revolutionen zwar gelingen können, aber gleichzeitig auch Gegenrevolutionen auslösen können. Der Prager Frühling und die Ungarische Revolution erfuhren in der wissenschaftlichen Auseinandersetzung bereits große Aufmerksamkeit, jedoch vorwiegend als Einzelanalysen. Der Historiker Hannes Lachmann dagegen legt mit seinem Band „Die "Ungarische Revolution" und der "Prager Frühling". Eine Verflechtungsgeschichte zweier Reformbewegungen zwischen 1956 und 1968“ eine vergleichende, multiperspektivische Studie mit transnationalem Fokus auf die wechselseitigen ungarisch-tschechoslowakischen Wahrnehmungen vor.
 

Bibliografische Angabe

Hannes Lachmann: Die "Ungarische Revolution" und der "Prager Frühling". Eine Verflechtungsgeschichte zweier Reformbewegungen zwischen 1956 und 1968, Essen 2018: Klartext Verlag, 571 S.