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Diktatoren im Kino. Lenin – Mussolini – Hitler – Goebbels –Stalin

Analyse | Monographie

Peter Demetz

Cover des Buches "Diktatoren im Kino", Zsolnay-Verlag
Cover des Buches "Diktatoren im Kino", Zsolnay-Verlag

In seinem Buch Diktatoren im Kino untersucht der Literaturwissenschaftler Peter Demetz, wie die nationalsozialistische, faschistischen und stalinistischen Diktaturen Film, das damals neue Unterhaltungs- und Dokumentationsmedium, für ihre Zwecke nutzten. Lenin, Mussolini, Hitler, Goebbels und Stalin gelten alle als große Filmfreunde – und sind sich dessen Macht zur Manipulation bewusst. Peter Demetz zeichnet detailliert nach, wie Filmkunst, Filmindustrie und staatliche Tyrannei so effizient ineinandergreifen konnten und bereichert seine Analyse dabei um unzählige Anekdoten. Peter Demetz, 1922 in Prag geboren, wurde 1948 nach einem Germanistikstudium an der Karls-Universität Prag zum Dr.phil. promoviert und arbeitete von 1950-1952 als Redakteur bei Radio Freies Europa in München. 1953 wanderte er in die Vereinigten Staaten aus und war dort von 1956-58 Dozent an der Yale-Universität in New Haven, ab 1962 ordentlicher Professor für Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der Yale-Universität, 1963-1969 ebenda Direktor des Fachbereichs Germanistik, von 1972 bis zur Emeritierung hatte er die "Sterling Professur" für Germanistik inne.

Bibliografische Angabe

Peter Demetz: Diktatoren im Kino. Lenin – Mussolini – Hitler – Goebbels –Stalin, Wien: Zsolnay-Verlag 2018.