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"Es gibt keinen Gott!" Kirchen und Kommunismus. Eine Konfliktgeschichte

Analyse | Sachbuch

Nadezhda Beljakova, Thomas Bremer, Katharina Kunter

"Es gibt keinen Gott!" Kirchen und Kommunismus. Eine Konfliktgeschichte, Screenshot vom Buchcover.
"Es gibt keinen Gott!" Kirchen und Kommunismus. Eine Konfliktgeschichte, Screenshot vom Buchcover.

Die Geschichte des Kommunismus ist auch die Geschichte des Kampfes gegen Kirchen und Gläubige. Denn schließlich sei die Religion laut Karl Marx als "das Opium des Volks" zu sehen. Glauben Menschen an ein höheres Wesen, sind sie nach den Ansätzen des Kommunismus nicht genügend gebildet oder haben kein ausreichendes gesellschaftliches Bewusstsein.
Dieser Band zeichnet die wichtigsten Etappen der konfliktreichen Beziehung zwischen Kirche und Kommunismus nach: Die grundsätzlichen ideologischen Gegensätze, aber auch die Gemeinsamkeiten, die erste Realisierung einer kommunistischen Herrschaft in der Sowjetunion nach 1917, die eine Christenverfolgung ungeahnten Ausmaßes zur Folge hatte und das Leben der Kirchen in Mittel- und Osteuropa unter den kommunistischen Regimes nach 1945. Auch die Folgen für das außereuropäische Christentum und die Ökumene, die Rolle der Kirchen in den Veränderungsprozessen seit den späten 1980er-Jahren, sowie die aktuellen Herausforderungen werden in diesem Werk ausführlich analysiert.

Bibliografische Angabe

Nadezhda Beljakova, Thomas Bremer, Katharina Kunter: "Es gibt keinen Gott!" Kirchen und Kommunismus. Eine Konfliktgeschichte, Berlin: Verlag Herder GmbH, 1. Auflage 2016.