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Geschichte der Internationale

Analyse | Fachbuch

Julius Braunthal

Cover: Julius Braunthal: Geschichte der Internationale, Bd. 1-3, Berlin/ Bonn: Dietz, 3. Aufl. 1978.
Cover: Julius Braunthal: Geschichte der Internationale, Bd. 1-3, Berlin/ Bonn: Dietz, 3. Aufl. 1978.

Der Journalist und Staatswissenschaftler Julius Braunthal (1891–1972), der 1951 die Sozialistische Internationale mitbegründete und bis 1956 ihr Sekretär war, widmete sich intensiv der Geschichtsschreibung der internationalen und österreichischen Arbeiterbewegung. In drei Büchern setzte er sich mit den geistigen Wurzeln und Strömungen sowie den Zerreißproben der sozialistischen Internationale auseinander. Band 1 beginnt mit einem Kapitel über die Französischen Revolution, die Braunthal als Ursprung der sozialistischen Gedankenwelt ansieht. Für die Darstellung der Ersten Internationale von der Gründung 1864 bis zur Selbstauflösung 1872 wertete er u.a. die ungedruckten Protokolle ihrer Generalsitzungen aus. Im zweiten Band werden die Auseinandersetzungen innerhalb der kommunistischen und sozialistischen Internationale vom Ausbruch des Ersten Weltkriegs bis zur ihrer Auflösung 1943 beschrieben. Auch im Abschlussband geht Braunthal auf die einzelnen Parteien und Pioniere der internationalen Arbeiterbewegung ein. Die im journalistischen Stil geschriebenen, mit Dokumenten und Illustrationen ausgestatteten Werke sind bis heute eine der wichtigsten Gesamtdarstellungen zu diesem Thema.

Bibliografische Angabe

Julius Braunthal: Geschichte der Internationale, Bd. 1-3, Berlin/ Bonn: Dietz, 3. Aufl. 1978.