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Kambodscha unter den Roten Khmer. Die Erschaffung des perfekten Sozialisten

Analyse | Fachbuch

Daniel Bultmann

Cover des Buches "Kambodscha unter den Roten Khmer", Verlag Schöningh
Cover des Buches "Kambodscha unter den Roten Khmer", Verlag Schöningh

Der Autor Daniel Bultmann beschäftigt sich in seinem Buch „Kambodscha unter den Roten Khmer“ mit der Guerillabewegung um Pol-Pot. Bis zum Ende ihrer Herrschaft 1978 fielen den Roten Khmer etwa zwei Millionen Kambodschaner zum Opfer. Die gewaltsamen Maßnahmen zur Metamorphose des Staates in einen Agrarkommunismus zählen zu den brutalsten Staatsverbrechen des 20. Jahrhunderts. Doch die Roten Khmer formten nicht nur die soziale und politische Ordnung neu, sondern auch die Gedankenwelten ihrer Untertanen. Ein System von Zwangsarbeit, Indoktrination und Umerziehungslagern sollte den perfekten Sozialisten hervorbringen. Daniel Bultmann zeigt in seinem Werk die durchaus modernen Repressionstechniken des vermeintlichen „Steinzeitkommunismus“ und zeichnet die Geschichte der Revolution der Roten Khmer und ihre „Eskalationslogiken“ detailliert nach.