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Kommunismus in der Krise. Die Entstalinisierung 1956 und die Folgen

Analyse | Fachbuch

Roger Engelmann, Thomas Großbölting, Hermann Wentker (Hrsg.)

Buchcover Roger Engelmann, Thomas Großbölting,  Hermann Wentker (Hrsg.): Kommunismus in der Krise. Die Entstalinisierung 1956 und die Folgen
Buchcover Roger Engelmann, Thomas Großbölting, Hermann Wentker (Hrsg.): Kommunismus in der Krise. Die Entstalinisierung 1956 und die Folgen

Dieser Sammelband thematisiert Ursachen, transnationale Verschiedenheiten und Interdependenzen der so genannten „Entstalinisierungskrise“ im sowjetischen Machtbereich, die der berühmten Geheimrede Chruschtschows auf dem XX. Parteitag der KPdSU 1956 folgten. Die ersten Beiträge widmen sich den Ereignissen der Krise in den Staaten Ost-Mitteleuropas. Im zweiten Teil werden die internationalen Auswirkungen etwa auf die Blockkonfrontation und die kommunistischen Parteien Westeuropas untersucht. Weitere Studien verdeutlichen am Beispiel von Geheimdiensten und Justizbehörden in ausgewählten Ländern die systembedingten Grenzen der Entstalinisierung: Die Repressionsorgane wurden nicht aufgelöst, die Justiz weiterhin politisch instrumentalisiert. Schließlich beleuchtet der Band auch die Rolle der Intellektuellen sowie die gesellschaftlichen Konflikte während der „Entstalinisierungskrise“.

Bibliografische Angabe

Roger Engelmann, Thomas Großbölting, Hermann Wentker (Hrsg.): Kommunismus in der Krise. Die Entstalinisierung 1956 und die Folgen, in: Analysen und Dokumente Bd. 32, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2008.