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Kommunismus unter Denkmalschutz? Denkmalpflege als historische Aufklärung

Analyse | Sammelband

Jürgen Danyel, Thomas Drachenberg, Irmgard Zündorf (Hrsg.)

Buchcover „Kommunismus unter Denkmalschutz? Denkmalpflege als historische Aufklärung“, Wernersche Verlagsgesellschaft.
Buchcover „Kommunismus unter Denkmalschutz? Denkmalpflege als historische Aufklärung“, Wernersche Verlagsgesellschaft.

Die Autorinnen und Autoren beschäftigen sich in dem Sammelband Kommunismus unter Denkmalschutz? Denkmalpflege als historische Aufklärung mit dem gewandelten Umgang mit kommunistischen Denkmälern. Dabei fokussiert sich der Sammelband auf Denkmal- und Symbolorte der ehemaligen sozialistischen Staaten. Nach 1990 und dem Ende der kommunistischen Staaten in Europa entstand eine Diskussion über den Umgang mit den Relikten des Kommunismus. Wurden die Denkmäler zunächst größtenteils abgerissen oder eingelagert, hat sich der Umgang mit diesem Erbe mittlerweile gewandelt. Früher symbolisierten die Denkmäler des Kommunismus Herrschaftsansprüche, heute haben sie vor allem die Funktion, über die kommunistische Vergangenheit aufzuklären. Der Sammelband zeichnet diesen Prozess nach und erläutertet, wie sich der Umgang mit den kommunistischen Denkmälern gewandelt hat. In einzelnen Kapiteln gehen die Autoren unter anderem auf den Umgang mit Denkmälern aus der ehemaligen DDR ein, auf den polnischen Umgang mit kommunistischen Überresten und auf die Neubewertung der politischen Denkmäler nach 1990. Der Sammelband veröffentlicht die Ergebnisse einer gleichnamigen Tagung, die 2017 in Berlin stattfand.