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Lexikon zur Geschichte Südosteuropas

Analyse | Lexikon

Konrad Clewing, Holm Sundhaussens (Hrsg.)

Cover des Buches "Lexikon zur Geschichte Südosteuropas", Böhlau
Cover des Buches "Lexikon zur Geschichte Südosteuropas", Böhlau

Das „Lexikon zur Geschichte Südosteuropas“ der Herausgeber Holm Sundhaussens und Konrad Clewing ist 2016 in zweiter Auflage erschienen. Im Vergleich zur ersten Ausgabe von 2004 wurde das Lexikon um zusätzliche Einträge erweitert, sodass das Werk nun 603 Beiträge beinhaltet, die von insgesamt 72 Fachleuten aus dem deutschsprachigen Raum verfasst wurden. Die Beiträge umfassen sowohl zeitlich als auch räumlich eine enorme Spanne; sie reichen vom frühen Mittelalter, dem Osmanischen Reich und der Habsburg-Monarchie bis zu den in Folge des Zerfalls Jugoslawiens neu entstandenen Nationalstaaten. Die Gegenstände der Beiträge sind ebenso vielseitig; sie behandeln soziale Schichten, Kriege, politische Bewegungen und Ideologien ebenso wie Volks- und Religionsgruppen, Staaten, Staatenbündnisse und Rechtsbegriffe. Holm Sundhaussen, geboren 1942, war Professor für Südosteuropäische Geschichte am Osteuropa-Institut der FU Berlin. Der Schwerpunkt seiner Forschung lag auf dem 19. und 20 Jahrhundert, insbesondere Nationsbildung und Nationalismus, Ethnische Konflikte; Wirtschafts- und Gesellschaftsgeschichte, Sozialer Wandel und Erinnerungskulturen. Er starb 2015. Konrad Clewing, geboren 1967, studierte Geschichte und Volkswirtschaftslehre in München, Wien und Zagreb. Er arbeitet seit 1997 als Wissenschaftler am Südost-Institut in Regensburg, seit 2006 als stellvertretender Direktor.

Bibliografische Angabe

Konrad Clewing, Holm Sundhaussen (Hrsg.): Lexikon zur Geschichte Südosteuropas, Wien: Böhlau 2016.