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Mao und seine verlorenen Kinder

Chinas Kulturrevolution

Analyse | Fachbuch

Frank Dikötter

Mao und seine verlorenen Kinder: Chinas Kulturrevolution, Screenshot vom Buchcover
Mao und seine verlorenen Kinder: Chinas Kulturrevolution, Screenshot vom Buchcover

In seiner Darstellung der Chinesischen Kulturrevolution geht der Historiker und Sinologe Frank Dikötter auf die Auswirkungen der chinesischen Kulturrevolution 1966-67 ein, die mit massiven Menschenrechtsverletzungen und politischen Morden einher ging. Das Buch beschäftigt sich intensiv mit den Auswirkungen auf die beteiligten Menschen und der Frage danach, was in den Studenten und Bauern vorging, als sie auf dem Acker aufeinandertrafen. Denn egal ob politische Führungskraft oder verarmter Dorfbewohner - gleich mehrere Millionen Menschen wurden im Zuge dieser "Revolution" Folter und anderen physischen, sowie psychischen Misshandlungen ausgesetzt. Sie wurden verhaftet, landeten in Gefängnissen und Arbeitslagern oder wurden in entlegene Gegenden des Landes zwangsverschickt.
Für die Arbeit an diesem Werk durfte der Autor als einer der ersten westlichen Wissenschaftler verschlossene Parteiarchive besuchen. Hunderte von Dokumenten erzählen aus einer neuen Perspektive die aufrüttelnde Geschichte über Mao, das Entgleiten seiner Macht und die Kinder seiner Revolution.

Bibliografische Angabe

Frank Dikötter: Mao und seine verlorenen Kinder. Chinas Kulturrevolution, Darmstadt: Theiss, 1. Aufl. 2017.