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Pan-Africanism and Communism: The Communist International

Africa and the Diaspora 1919-1939

Analyse | Fachbuch

Hakim Adi

Buchcover
Buchcover

In der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen, in der Rassismus auch in den freien westlichen Demokratien wuchs, fühlten sich die Unterdrückten von der Gründung der Sowjetunion 1917 und der Kommunistischen Internationale 1919 inspiriert. Noch unter der Führung Lenins ermunterte sie die Komintern, sich gegen die "Fesseln des Imperialismus" zu wehren. Die Kommunisten standen damit in der Zwischenkriegszeit mit an der Spitze des Kampfes gegen die Kolonialherrschaft westlicher Staaten, so die zentrale These von Hakim Adi in seinem Buch "Pan-Africanism and Communism: The Communist International". Der Professor an der University of Chichester (West Sussex) hat sich seit den 1990er-Jahren mit seinen Studien über die Geschichte Afrikas, Panafrikanismus sowie die afrikanische Diaspora, vor allem in Großbritannien, als einer der führenden britischen Historiker auf diesem Forschungsgebiet etabliert. In diesem Werk untersucht er den Einfluss der Komintern und der Internationalen Gewerkschaftskomitees der Negerarbeiter auf die kommunistische Bewegung in Afrika, der Karibik und afroamerikanischen Gemeinden. Dafür greift er auf Quellen aus den Archiven der Komintern in Moskau sowie auf Archive in Frankreich, Großbritannien, den USA und West-Afrika zurück. 

 

Bibliografische Angabe

Hakim Adi: Pan-Africanism and Communism: The Communist International, Africa and the Diaspora 1919-1939, Afrika: Africa World Press Inc., 1. Aufl. 16. Juli 2013.