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„Zermensch­li­chung“. Wie Lite­ratur extreme Erfah­rung fort­schreibt

Analyse | Aufsatz

Renate Lachmann

"Was bedeutet es, in Situationen zu geraten, die an die Grenzen des Menschlichen gehen?", dieser Frage geht die Konstanzer Literaturwissenschaftlerin Renate Lachmann in ihrem Beitrag für die Website "Geschichte der Gegenwart"  nach. Literatur speichere nicht nur das Wissen über solche Grenzerfahrungen, sondern auch die Formen, die es ermöglichen, über extreme Erfahrungen von Entwürdigung und Entpersönlichung zu schreiben. Die Autorinnen und Autoren der Lagerliteratur des 20. Jahrhunderts hätten nicht nur von Zwangs­ar­beit, Hunger und Kälte berichtet, sondern stets "auch die Bedro­hung des Mensch­seins als zentrales Thema" behandelt. Der Beitrag basiert auf ihrer Monographie "Lager und Lite­ratur. Zeug­nisse des GULAG", der 2019 in der Konstanz Univer­sity Press erschienen ist.

Erschienen in

geschichtedergegenwart.ch

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